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Quelle: dpa/Julian Stratenschulte

Berlin-Charlottenburg

Mann zu angeblichem Date gelockt und ausgeraubt - vier Festnahmen

Weil sie einen 57-Jährigen zu einem angeblichen Date gelockt und dann brutal ausgeraubt haben sollen, hat die Polizei in Berlin vier junge Männer festgenommen. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.

Die vier Verdächtigen sollen den Mann misshandelt und danach in den Landwehrkanal geworfen haben. Das Opfer konnte sich den Angaben nur mit letzter Kraft aus dem Wasser retten.

Der Kontakt zwischen den Tatverdächtigen im Alter von 18 bis 20 Jahren sei über eine Online-Plattform zustande gekommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Berlin mit. In der Nacht zum Sonntag hätten sie den 57-Jährigen dann zum U-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg bestellt.

Busse und Bahnen in Berlin

BVG zählt so viele Gewalttaten wie seit zehn Jahren nicht

Knapp 4.200 Gewaltaten haben die Berliner Verkehrbetriebe im Jahr 2023 in Bussen, Bahnen und Bahnhöfen registriert - das ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Gesunken ist die Zahl der Delikte gegen BVG-Personal.

Opfer in Landwehrkanal geworfen

Am vereinbarten Treffpunkt habe einer der Beschuldigten den Mann zu einem dunklen Weg am Landwehrkanal geführt, wo die drei Komplizen bereits gewartet hätten. Laut Ermittlern schlugen und traten sie dann gemeinsam auf den Mann ein, würgten ihn und stahlen ihm Geldbörse, Mobiltelefon und Smartwatch. Anschließend warfen sie ihr Opfer in den Kanal.

Gegen die vier mutmaßlichen Täter wurde Haftbefehl erlassen. Ob sie nach demselben Muster noch weitere Taten begingen, wird derzeit ermittelt.

Sendung: rbb24 Abendschau, 03.09.2024, 19:50 Uhr

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