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Symbolbild:Zahlreiche Menschen spazieren bei winterlichem Wetter durch den verschneiten Park Sanssouci.(Quelle:picture alliance/dpa/M.Skolimowska)
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Frostwochenende

"Verbreitet minus 12, mancherorts minus 14 Grad"

Verschneite Landschaften, frostige Wintertemperaturen und sonnige Sonntagsspazierluft - am Wochenende bietet sich den Berlinern und Brandenburgern die ganze Winter-Vielfalt. Doch dann wird es kalt. Sehr, sehr kalt sogar.

Kalt, wolkig und mit ein bisschen Schnee - am Samstag hält sich das Februarwetter für Berlin und Brandenburg an den sehr traditionellen Winterhabitus: Vor die Tür geht nur, wer muss. Der Grund dafür sind Kälte, Schnee, Glatteis und fast immer trüber Himmel.

Ab Sonntag aber dient das Wetter als eine Art Gewöhnungsphase für die kommende Woche: Schwere Kälte. Denn von Montag an rücken für Berlin und Brandenburg für einige Tage so richtig tiefe Nachtfröste an - mit voraussichtlich zweistelligen Minusgraden. Dafür aber kommt die Sonne raus - also am Tage und das sogar schon am Sonntag.

Kommende Woche startet mit deftigen Nachtfrösten

"Es ist kalt und es wird noch kälter, vor allem nachts", beschreibt Roland Vögtlin, Meteorologe des ARD-Wetterkompetenzzentrums die Lage. Die Nachtkälte steigere sich - ganz grob gesagt - in den kommenden Tagen aufgrund des immer klareren Himmels.

"Am Samstag überwiegen dabei noch die Wolken, zum Sonntag dann und ab Montag steigen die Sonnenscheinchancen", so Vögtlin. Und der Meteorologe hat für die Sonne am Sonntag auch einen klaren Tipp: "Zeit für einen Winterspaziergang bei tagsüber Temperaturen um den Gefrierpunkt und nur sehr leichtem Wind aus Nordwest oder Nordost. Allerdings: Warm anziehen dabei."

Eine Frau läuft durch eine Allee, aufgenommen im verschneiten Berlin, 14.02.2025.(Quelle:picture alliance/Photothek

Nicht zu empfehlen sei ein Spaziergang in der Nacht zum Montag, so Vögtlin: "Wolkenfrei, oder einfach nur häufig klar." Die Folge dieser himmlichen Klarheit sind dem Meteorologen zufolge voraussichtlich zweistellige Frostwerte. "Minus acht, verbreitet bis minus zwölf, mancherorts in Brandenburg bis minus vierzehn Grad", kündigt Vögtlein für die Nachtstunden zum Montag hin an, und er erklärt, dass dafür skandinavische Kaltluft verantwortlich sei, die aufgrund der nur vereinzelten Wolken für besonders deftige Fröste sorge.

Berlin und Brandenburg

Winterwetter führt zu Unfällen, Flugverspätungen und Schulausfall

Mehrere Zentimeter Neuschnee haben in der Nacht auf Freitag zu glatten Straßen geführt. In Berlin und Brandenburg gab es zahlreiche Unfälle. Auch der Flugverkehr war beeinträchtigt. Und zwei Berliner Schulen schickten die kinder wieder nach Hause.

Schon eine Woche später vielleicht zweistellige Plustemperaturen

Mit neuem Schnee sei in den kommenden Tagen kaum zu rechnen, nur vereinzelt gebe es voraussichtlich vereinzelt "ein paar Flocken", so der Meteorologe. Aktuell lägen in einigen tieferen Lagen Brandenburgs bis zu 18 Zentimenter Schnee, der zwar am Tag teilweise wegtaue und sich zusammendrücke, aber aufgrund der Fröste kaum abnehme. Folglich bleibe es weiß in Berlin und Brandenburg. "Und das noch bis grob zur Wochenmitte."

Mit Temperaturen im deutlichen Plusbereich sei dann ab Mittwoch zu rechnen. "Drei bis sechs Grad dann schon am Donnerstag und am Wochenende könnte es vielleicht sogar zweistellige Pluswerte geben", kündigt der Meteorologe vom ARD-Wetterkompetenzzentrum an.

Sendung: rbb24 Inforadio, 14.02.2025, 15 Uhr

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