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Ein Schild wirbt in einem Fitnessstudio für den Urban Sports Club. (Quelle: dpa/Oliver Berg)
Quelle: dpa/Oliver Berg

"Wellhub" neuer Eigentümer

Berliner Fitnessanbieter Urban Sports Club wird an US-Unternehmen verkauft

Der Berliner Fitnessanbieter Urban Sports Club ist an das US-Unternehmen Wellhub verkauft worden. Das teilte Urban Sports Club per Pressemitteilung mit. Die zuständigen Behörden müssen dem Vollzug demnach noch zustimmen.

Durch die Übernahme ändere sich für Mitglieder von Urban Sports Club nichts, da das Unternehmen unter der eigenen Marke fortgeführt werde, erklärte der Berliner Fitnessanbieter weiter.

Symbolbild: Eine Frau nimmt im Fitnessstudio Hanteln aus dem Ständer. (Quelle: dpa/Berg)

Berliner Start-up

Datenleck bei Urban Sports Club - Kundendaten von Mitgliedern betroffen

Namen, Anschriften und E-Mail-Adressen tausender Berliner und Brandenburger könnten wegen eines Datenlecks beim Fitness-Anbieter Urban Sports Club im Besitz von Dritten sein. Keine Sorgen machen muss sich eine bestimmte Gruppe Nutzer. Von Hasan Gökkaya

Vor 14 Jahren als Start-up in der Hauptstadt gegründet

Der Fitnessanbieter wurde vor 14 Jahren als Start-up in der Hauptstadt gegründet. Zahlende Kunden können über eine Mitgliedschaft ihr Mobiltelefon nutzen, um in verschiedenen Sporteinrichtungen wie zum Beispiel in Boulder-, Fitness- und Tanzstudios einzuchecken.

Nach rbb|24-Informationen nutzen rund 100.000 Menschen in Berlin die App des Anbieters. Der neue Besitzer Wellhub (ehemals Gympass) ist ein Unternehmen mit Sitz in den USA und fährt ein ähnliches Konzept wie Urban Sports Club.

ProSiebenSat.1 verkauft Anteile

Im Zuge der Übernahme hat auch die ProSiebenSat.1-Gruppe ihre Minderheitsbeteiligung von 16,31 Prozent an der Plattform an den US-Konkurrenten verkauft. Der TV-Konzern war 2021 bei Urban Sports Club eingestiegen und hatte Anteile im Gegenzug für TV-Werbezeit erhalten.

Vergangenes Jahr hatte es bei Urban Sports Club ein Datenleck gegeben, wie das Unternehmen damals rbb|24 bestätigte. "Über einen bestimmten Zeitraum waren sehr wahrscheinlich auch personenbezogene Daten betroffen", hieß es seitens des Unternehmens im März 2024.

Sendung: rbb24 Inforadio, 25.03.2025, 20 Uhr

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