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Archivbild: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (l), Spitzenkandidat der SPD, spricht während einer Diskussionsveranstaltung im Havel-Saal der Potsdamer Industrie- und Handelskammer (IHK) neben Robert Crumbach (r, Bündnis Sahra Wagenknecht/BSW)(Quelle: dpa/Soeren Stache)
Audio: radioeins | 13.10.2024 | Ronald Schleif | Quelle: dpa/Soeren Stache

Sondierungsgespräche mit BSW

Woidke hält Gespräche bisher für erfolgversprechend

Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke geht zuversichtlich in das nächste Sondierungsgespräch mit dem BSW auf dem Weg zu einer möglichen Koalition. Die Gespräche seien "erstmal erfolgversprechend verlaufen bis jetzt", sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf Inhalt und Atmosphäre.

Archivbild: Dietmar Woidke, Ministerpraesident des Landes Brandenburg. (Quelle: dpa/Zahn)

"Zu unentschlossen"

Woidke fordert mehr diplomatisches Engagement im Ukraine-Krieg

Die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen sowie der Thüringer CDU-Chef fordern ein stärkeres diplomatisches Engagement Deutschlands zur Beendigung des Kriegs gegen die Ukraine. BSW-Landeschef Crumbach reagiert zurückhaltend.

"Es geht erstmal um die inhaltlichen Fragen, die geklärt werden müssen", sagte er. "Aber es geht auch um die Fragen, dass man die Personen kennenlernt, dass man miteinander merkt, ist da eine Basis da, um jetzt über fünf Jahre hinweg Verantwortung für dieses Land gemeinsam zu tragen." BSW-Landeschef Robert Crumbach sagte der dpa: "Es sind bislang gute Gespräche, die wir fortsetzen werden."

Nach der Landtagswahl vom 22. September haben nur SPD und BSW eine realistische Mehrheit im Parlament, da keine Partei mit der zweitstärksten Kraft AfD koalieren will. SPD und BSW haben sich bisher zweimal getroffen. Über Inhalte haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Sendung: rbb24 Inforadio, 13.10.2024, 11:00 Uhr

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