Bundestagswahl
Ganz Brandenburg ist bei der Bundestagswahl SPD-rot, sowohl bei den Erst-, als auch bei den Zweitstimmen. In Südbrandenburg allerdings war das Rennen um zwei Direktmandate extrem knapp - dort war die AfD besonders stark.
Die SPD hat bei der Bundestagswahl am Sonntag alle zehn Brandenburger Direktmandate geholt. Das geht aus den Daten des Landeswahlleiters nach vollständiger Auszählung hervor.
Demnach geht auch der Wahlkreis 65, Elbe-Elster - Oberspreewald-Lausitz II, an die SPD. Dort ist das Ergebnis extrem knapp: AfD-Kandidat Silvio Wolf mit 25,0 Prozent der Erststimmen und der SPD-Kandidat Hannes Walter mit 25,4 Prozent liegen fast gleichauf.
Im Wahlkreis 64, Cottbus -Spree-Neiße, war das Rennen ähnlich knapp. Dort liegt die SPD-Kandidatin Maja Wallstein mit 27,6 Prozent vor AfD-Kandidat Daniel Münschke mit 25,7 Prozent.
Knapp hat die SPD-Kandidatin Simona Koß auch den Wahlkreis Märkisch-Oderland - Barnim II mit 24,7 Prozent gewonnen. Hier gewann sie äußerst knapp gegen Sabine Buder von der CDU mit 23,4 Prozent der Erststimmen.
In den sieben anderen Brandenburger Wahlkreisen siegte die SPD deutlicher bei den Erststimmen.
Im prominenten Potsdamer Wahlkreis 61 landete Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) deutlich vor Konkurrentin Annalena Baerbock (Grüne). Scholz kam auf 34 Prozent der Erststimmen, Baerbock lag bei 18,8 Prozent.
Insgesamt ist ein Wahlsieg der SPD bei der Bundestagswahl in Brandenburg zu verzeichnen: Mit Auszählung aller Wahlbezirke liegen die Sozialdemokraten mit knapp 29,5 Prozent der Zweitstimmen deutlich vor der zweitplatzierten AfD mit 18,1 Prozent, wie der Landeswahlleiter am Sonntag auf der Internetseite [wahlergebnisse.brandenburg.de] mitteilte.
Die CDU kommt auf Platz drei mit 15,3 Prozent der Zweitstimmen. Dahinter folgen die FDP (9,3), die Grünen (9,0) und die Linke (8,5).
Sendung: Brandenburg aktuell, 26.09.2021, 19:30 Uhr
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