Insolvente Warenhauskette - Galeria Karstadt Kaufhof schließt Filialen in Berlin-Lichtenberg, Spandau, Tempelhof und Potsdam

So 28.04.24 | 12:40 Uhr
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Archivbild:Das Warenhaus Galeria Karstadt Kaufhof in der Brandenburger Straße in der Innenstadt am 23.06.2020.(Quelle:picture alliance/dpa-Zentralbild/S.Stache)
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Audio: rbb24 Abendschau | 27.04.2024 | Bild: picture alliance/dpa-Zentralbild/S.Stache

Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof macht Ende August erneut zahlreiche Häuser dicht. In Berlin und Brandenburg sind vier Häuser betroffen. Ob die Gläubiger diesem Plan zustimmen, wird sich aber erst in einigen Wochen klären.

  • Insolvenzverwalter will 16 Häuser schließen, 1.400 Mitarbeiter verlieren wohl ihre Jobs
  • Häuser in Lichtenberg, Tempelhof, Spandau und Potsdam auf der Schließungsliste
  • Wirtschaftsenatorin Giffey spricht von 182 Betroffenen in Berlin
  • vereinzelt besteht noch Hoffnung auf Rettung einzelner Filialen
  • Potsdamer OBM will Leerstand des Karstadt-Hauses vermeiden
  • Gläubigerversammlung muss dem Plan Ende Mai noch zustimmen

Der finanziell angeschlagene Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof schließt 16 seiner 92 Filialen zum 31. August dieses Jahres. Das gab Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus am Samstag bekannt.

In Berlin sind die Häuser am Ringcenter in der Frankfurter Allee, in Spandau und in Tempelhof betroffen. Auch das Warenhaus in Potsdam soll geschlossen werden. Der Standort Tempelhof bleibt schon am Samstag wegen einer Mitarbeiterversammlung geschlossen.

Darüberhinaus sind sollen Häuser in Essen, Köln, Augsburg, Regensburg, Neupfarrplatz, Würzburg, Chemnitz, Leonberg, Mainz, Mannheim, Oldenburg und Trier schließen.

1.400 Stellen sollen abgebaut werden

Von den rund 12.800 Menschen, die das Unternehmen beschäftigt, sollen 11.400 demnach ihren Job behalten. 1.400 werden gehen müssen. "Wir werden alles tun, um unser Geschäft in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Dazu sehen wir nicht zuletzt durch unsere Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr gute Voraussetzungen", sagte Galeria-Chef Olivier Van den Bossche.

Der Sitz des Unternehmens soll von Essen in die Filiale Düsseldorf Shadowstraße umziehen.

Interessensausgleich und Sozialplan vereinbart

Nach Angaben des Handelskonzerns wurden mit dem Gesamtbetriebsrat ein Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart. Dabei sei unter anderem festgelegt worden, dass alle Betroffenen für acht Monate in eine Transfergesellschaft wechseln könnten, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren.

"Vor ein paar Wochen war die Angst vor dem Szenario einer Abwicklung von Galeria noch groß. Doch jetzt gibt es nochmal eine Chance für das Warenhaus", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Jürgen Ettl. Dennoch sei die Betroffenheit der gesamten Belegschaft groß.

Giffey: Zukunftsperspektive für sechs Häuser

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) zeigte sich erleichtert, dass es nun für immerhin sechs der neun Häuser "eine Zukunftsperspektive" gebe. "Nach dem nunmehr dritten Insolvenzverfahren von Galeria Karstadt Kaufhof ist das ein positives Zeichen", so Giffey. Dennoch sei die Entscheidung zur Schließung von drei Kaufhaus-Standorten "bitter, insbesondere für die 182 betroffenen Beschäftigten", sagte Giffey weiter.

"Die neuen Investoren sehen bei den fünf Standorten Alexanderplatz, Schloßstraße, Tegel, Kurfürstendamm und Hermannplatz die notwendige Substanz und Wirtschaftlichkeit." Hinzu komme das ehemalige GKK-Kaufhaus in der Müllerstraße, das derzeit umgebaut werde und in neuer Form wieder öffnen soll, so Giffey. "Es wird jetzt die Aufgabe der Investoren sein, mit guten Konzepten die Attraktivität dieser Häuser zu steigern und Kundinnen und Kunden dauerhaft zu gewinnen und zu halten." Man werde dies seitens des Senats weiterhin begleiten. Das Interesse sei weiterhin, "dass diese Kaufhäuser mit ihrer Ankerfunktion in unseren Einkaufsstraßen und Stadtzentren gut funktionieren", dies sei ein "übergeordnetes Anliegen", hieß es.

Die betroffenen Beschäftigten könnten sich laut Giffey auf einer eigens eingerichteten Online-Plattform über Vermittlungsmöglichkeiten informieren. Sie betonte, dass es "mehrere tausend unbesetzte Stellen" gebe. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, sagte, er sehe gute Perspektiven für die Beschäftigten. "Es gibt einen derartigen Bedarf im Einzelhandel, dass die Beschäftigten sofort unterkommen können." Schwieriger sei die Situation für die Standorte. Die Schließung großer Warenhäuser sei für die Geschäfte in der Nachbarschaft und die Infrastruktur von Bedeutung.

Potsdamer Oberbürgermeister will Leerstand des Hauses vermeiden

In Potsdam sei der Grund für die Entscheidung zur Schließung, dass es zu keiner Einigung mit dem Vermieter über weitere Mietnachlässe gekommen sei, teilte die Stadt mit.

Schon zum wiederholten Mal schwebe nun das Damoklesschwert der Schließung über dem Kaufhaus, sagte demnach Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Man wolle nun in der kommenden Woche mit den Innenstadthändlern, dem Handelsverband, sowie der Industrie- und Handelskammer die neu entstandene Situation gemeinsam beraten.

"Ziel für die Landeshauptstadt Potsdam bleibt es, an diesem traditionsreichen Standort eine Ankernutzung für den Handel in der Brandenburger Straße zu haben. Wichtig ist es vor allen Dingen in dieser Situation, neben dem Kampf um den Standort gute Lösungen für die Kolleginnen und Kollegen zu finden, die aktuell bei Karstadt arbeiten", so Schubert. "Einen Leerstand im größten Haus in der Brandenburger Straße darf es nicht geben."

Insolvenzverwalter: "Für den Erhalt jeder einzelnen Filiale hart verhandelt"

Bei der Entscheidung über die Zukunft der Filialen war für Insolvenzverwalter Denkhaus neben dem Umsatz und der Kaufkraft der jeweiligen Region vor allem die Höhe der Miete ausschlaggebend. "Wir haben für den Erhalt jeder einzelnen Filiale hart verhandelt", sagte Denkhaus.

Einzelne Filialen auf der Schließungsliste können sich womöglich noch Hoffnung auf einen Fortbestand machen. Im vorherigen Insolvenzverfahren, dass im Mai 2023 aufgehoben wurde, wurden einige Warenhäuser wieder von der Liste heruntergenommen. Weil es kurzfristig neue Vereinbarungen mit den Mietern gab, wurden am Ende nicht 52 der ehemals 129 Standorte geschlossen, sondern nur 37.

Lob und Skepsis

Der Deutsche Städtetag sieht den Erhalt von 76 Filialen als gute Nachricht für die Kommunen und die Mitarbeiter der Häuser. "Wir haben den Eindruck, dass mit diesem Neustart außerhalb der Signa-Gruppe jetzt wirklich eine Zeit nachhaltiger Konzepte für die Standorte beginnt", sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der dpa. Trotzdem seien es "bittere Nachrichten" für die Standorte, die nicht gerettet werden könnten.

Experte Johannes Berentzen von der Handelsberatungsfirma BBE zeigte sich skeptisch. Mit der Schließung der 16 Häuser seien die großen Herausforderungen der verbleibenden Häuser und des Galeria-Geschäftsmodells nicht gelöst, sagte er der dpa. Es gehe um mehr Unternehmertum vor Ort, Investitionen in die Fläche, in Personal und in die Verknüpfung von Online- und Offlinewelt.

Gläubigerversammlung am 28. Mai

Der Warenhauskonzern hatte Anfang Januar einen Insolvenzantrag gestellt. Es ist die dritte Insolvenz innerhalb von dreieinhalb Jahren. Als Grund für die schwierige Lage nannte Van den Bossche damals unter anderem die Insolvenzen der Signa-Gruppe des bisherigen Eigentümers René Benko.

Seit Anfang April ist bekannt, dass ein Konsortium aus der US-Investmentgesellschaft NRDC und der Gesellschaft BB Kapital SA des Unternehmers Bernd Beetz die Kaufhauskette übernehmen will.

Die zwischen Investoren und Galeria geschlossene Vereinbarung kommt jedoch nur zustande, wenn die Gläubiger zustimmen. Insolvenzverwalter Denkhaus will bis Ende April den Insolvenzplan für den Eigentümerwechsel vorlegen. Rechtskräftig ist der Plan erst, wenn die Gläubigerversammlung ihn am 28. Mai annimmt und dieser anschließend vom Gericht erneut bestätigt wird. Bis Ende Juli will Denkhaus das Unternehmen an die neuen Eigner übergeben.

Sendung: rbb 88.8, 27.04.2024, 11:00 Uhr

 

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119 Kommentare

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  1. 119.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Kaufhaussterben erst beginnt.
    Auch werden wir viele Produkte in unseren Lebensmittelgeschäften nicht mehr werden kaufen können.

    Niemand wird die gesamte Lieferkette aus Deutschland aus kontrollieren können. Und bevor man in Gefahr gerät, angezeigt zu werden, weil man als Händler gegen das Lieferkettensorgfaltsgesetz verstößt--wird man sicherlich auf etliche Produkte verzichten.

    Das schadet denen, die diese Produkte in ihren Herkunftsländern herstellen--es wird dort noch weniger Kontrollen und evtl. viel schlechtere Arbeitsbedingungen geben.

    Und unsere allzeit geliebte bunte Vielfalt wird es in unseren Regalen nicht mehr geben.
    Vielleicht wird es diese Vielfalt an Produkten gar nicht mehr geben müssen--wer soll das alles bezahlen--wenn unsere Jobs wegfallen--gerade im Einzelhandel, wo auch Quereinsteiger bisher immer eine gute Chance auf Arbeit hatten.

  2. 118.

    Der Trend geht hin zu chinesischen online-shops.
    Damit umgeht China das Lieferkettensorgfaltsgesetz.

    Ohne Zwischenhändler in D kann die gesamte Lieferkette nicht mehr kontrolliert werden.
    Man kann auch kaum noch verhindern, dass nicht-"Tüv"-geprüfte Waren unseren Markt überfluten.

    Damit hätte das Lieferkettensorgfaltsgesetz genau das Gegenteil bewirkt.Außerdem werden Unmengen an CO2 durch den Transport freigesetzt.

    Keine Kontrolle der Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Umweltverstöße mehr von D aus.

    Und unsere Geschäfte werden reihenweise schließen--was zu Arbeitslosigkeit führen wird.

    Damit geht die Moral, die hinter diesem Gesetz steckt--gerade auch den Bach runter.

  3. 117.

    Trotz oder gerade wegen Amazon hätten die Warenhäuser nach wie vor eine gehörige Chance - dann, wenn sie nicht mit digitalen Angeboten konkurrieren würden, sondern die anschaulichen, anfassbaren, ja, riechbaren Waren in ihrem sinnlichen Gesamtzusammenhang präsentieren würden - und das in gehöriger Sortimentsbreite.

    Es mag ja nun etliche Zeitgenossen geben, die auf derlei keinen Wert legen und die Umtauschfunktion bei schließlich folgender Enttäuschung für völlig normal und ggf. sogar noch nachhaltig halten. Dennoch bin ich optimistisch, dass wenn die Stärke der Warenhäuser herausgestrichen wird, sich vermehrt Kundschaft einstellen wird.

  4. 116.

    Wie schön, wenn Karstadt in der Wilmersdorfer Straße wieder neu belebt wird :)) Hoffentlich wieder mit Restaurantbetrieb, das zog viele Kunden an!

  5. 115.

    Und die Investoren und Immobilenbesitzer machen immer noch genug Gewinn, auch mit Leerstand. Deutsches Steuersystem sei Dank.

  6. 113.

    Da sieht man mal, wie wenig Ahnung von "Politik" einige haben, denn es gibt die bezirkliche Wirtschaftsförderung, die wiederum Teil des Bezirksamtes ist. Also so viel zum Thema, die Politik hätte nichts damit zu tun. Übrigens war HErr Sellerie, ehem. Chef ebendieser Wirtschaftsförderung, exakt der gleichen Meinung wie die "Spandauerin". Ohne Karstadt als Anker sieht es betrüblich aus. ** Meine Wenigkeit besucht Karstadt, ehem. Hertie, auch seit dem Kindergartenalter (also ca. 35 Jahren) und ich bedauere die Schließung, sehe das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

  7. 112.

    Wenn noch mehr Geschäfte in den Innenstädten schließen - könnte man aus den Gebäuden ja wieder Parkplätze machen.
    Vielleicht, gehen dann wieder Leute in den Innenstädten einkaufen - Ich und Viele Andere, meiden diese überteuerten Innenstädte - meinetwegen, kann dort jedes Geschäft und jedes Center zumachen.
    Überteuerte Innenstadt Geschäfte !!!

  8. 111.

    Was hat die Politik mit den Geschäften in der Spandauer Altstadt zu tun? Möchten Sie, dass die von ihnen bevorzugten Läden subventioniert werden? Oder sollte die Regierung für Sie eigene Geschäfte eröffnen? Die Immobilien gehören nicht der Regierung. Die neueröffneten oder geschlossenen Geschäfte gehören nicht der Regierung. Und kommen Sie bitte jetzt nicht, dass die Regierung kostenlose Parkplätze zur Verfügung stellen muss. Auf Kosten aller. Alle Nicht-Pkw-Besitzer bezahlen die dann mit.

  9. 110.

    Die Innenstädte sind einfach nicht mehr attraktiv genug, im Sommer auch viel zu heiß und die Geschäfte sind viel zu teuer und bleiben daher leer.

  10. 108.

    Das Ende von Karstadt wird sich auf die anderen Einzelhändler und Gastronomiebetriebe in der Spandauer Altstadt negativ auswirken. Aufenthaltsqualität zwischen 1,00 €-Shops, Nagelstudios, Handyläden etc. im Sinkflug. Die Umgestaltung des Markts kann sich der Bezirk sparen, denn der Spandauer muss nach Berlin fahren.

  11. 107.

    Der Niedergang des TeDamms ist sehr viel älter. Schon in den 90gern schlossen viele Fachgeschäfte. Ich denke an Radio Lippmann , Krause, später WMF Winkler usw. Wenn Karstadt schliesst kann man die Bürgersteige hochklappen .Dann habt ihr wieder Parkplätze.

  12. 106.

    Wir Verbraucher sind die Schuldigen.
    Durch den Onlinehandel sterben die Innenstädte aus. Nicht nur Galeria, sondern auch andere Geschäfte.
    Onlinehandel ist nicht nur ökologisch schlecht, sondern auch sozial. Die Paketboten werden schlecht bezahlt oder als Scheinselbständige unterwegs.
    Ich probiere Kleidung lieber um Geschäft an und möchte die Qualität prüfen. Muss daher nichts zurückschicken.
    Bummel durch die Geschäfte kann auch Spaß machen und man kauft bewusster.

  13. 104.

    Eigentlich müssten Kaufhäuser einen Boom erleben. Nirgendwo sonst gab es gute Beratung, auch dazu, wie ich ein Produkt am besten pflege und es daher lange hält. Fachverkäuferinnen hatten und haben eine hohe Kompetenz zu Materialien und Verarbeitung. Das klingt wie 20. Jahrhundert? Also war das Verhalten der Kundinnen und Kunden im 20. Jahrhundert viel nachhaltiger? War also damals nicht jede/-r ein/-e am Internet (Halb-) Gebildete/-r und Besserwisser/-in? Und war das Einkaufen nicht mit viel weniger Verpackungsmüll nöglich und weniger Energieverschwendung als mit den Onlinediensten? Die letzte Generation, Friday for future müsste gür die Kaufhäuser känpfen und die lokale Politik die Rettung der Innenstädte durch k
    Kauf oder vllt. Enteignung der entspr Immobilien vesorgen, oder?

  14. 103.

    Ich kann mich dem Kommentar nur anschließen! Allerdings bezweifl ich es, dass es einen positiven Investor für das Gebäude geben wird.

  15. 102.

    Haben Sie schon mal überlegt ehrenamtlich für einen Großkonzern zu arbeiten. Quasi aus Patriotismus? Das wäre doch ein schöner Beitrag um das hohe Lohnniveau in Deutschland zu senken.

  16. 101.

    Qualitativ hochwertige Waren halten sehr lange, oft länger als ein Jahr. Wenn man "zeitlose" Kleidung kauft und drauf achtet, dass eins zum anderen passt, kann man auch immer wieder neu kombinieren und hat mehr als ein Outfit. Weggeworfen wird hier nur, was wirklich völlig kaputt ist, alles andere wird repariert, geflickt, recycelt, einem anderen Zweck zugeführt. Ich war bestimmt vor zwanzig Jahren das letzte Mal in einem Kaufhaus - was soll ich da mit dem ganzen Kram, den ich nicht brauche? Ich zwinge niemanden, es mir gleich zu tun. Ich sehe aber das Konsumverhalten anderer Menschen und frage mich, ob das, was da so manches Mal gekauft wird, wirklich lebensnotwendig ist. Es werden dafür Ressourcen verbraucht, Rohstoffe, Transportkapazitäten, Lagerplatz usw. Können wir uns das noch leisten? Ressourcen sind endlich, Wachstum ist nicht endlos möglich.

  17. 100.

    Willkommen in der Amazonwelt!
    Wo Menschen sich aufregen, das Kaufhäuser geschlossen werden aber dennoch nicht in ihnen kaufen würden....

  18. 99.

    @Reflect BerlinSamstag, 27.04.2024 | 15:34 Uhr
    >>Ein strategischer Fehler Spandau zu schließen. Ein Kaufhaus im Einzugsbereich des Umlandes, genügend bezahlbare Parkplätze, an der S- und Fernbahn und am zentralen Busknotenpunkt eines stark wachsenden Bezirkes.<<

    Alles bestimmt sehr gute Argumente. Ein Weiter-/Neubetrieb kann aber nur funktionieren, wenn in der Kalkulation die Miete nicht zu hoch ist, das Mietobjekt selbst nicht weitere Nebenkosten verursacht, DASS scheint wohl der Grund zu sein, warum man Spandau aufgeben möchte.

  19. 98.

    Sie haben was vergessen, die immer steigenden Mieten und Nebenkosten und alles andere wird auch nicht billiger. Deshalb steigen doch die Löhne.

  20. 97.

    Zum Glück bleibt wenigstens Galeria Karstadt in Steglitz. Dann kann ich dorthin ausweichen. Überhaupt ist die Schloßstraße noch eine gute Möglichkeit für einen Einkauf, egal welcher Art.

  21. 96.

    Ich habe auch nicht ausschließlich von Deutschland geschrieben, sondern von Europa. Das reicht mir schon völlig. Jedenfalls ist es allemal besser, als irgendwo aus Asien kommend.

  22. 95.

    Bei den hohen Löhnen, Gehältern und hohen Lohn-Nebenkosten in Deutschland, werden noch mehr Unternehmen dicht machen.

  23. 94.

    Ein strategischer Fehler Spandau zu schließen. Ein Kaufhaus im Einzugsbereich des Umlandes, genügend bezahlbare Parkplätze, an der S- und Fernbahn und am zentralen Busknotenpunkt eines stark wachsenden Bezirkes. Ich denke es wird bald ein Nachfolgeunternehmen geben, was mit einem guten Produktangebot und frischer Präsentation überzeugen kann.

  24. 93.

    Ja genau: Einkaufen in 70 iger Jahre Innenstädten und in unmodernen dazu passenden Kaufhäusern ist einfach nicht mehr Zeitgemäß.
    Dazu das Personal, das nur noch die Arbeitszeit rumkriegen möchte und vom Jobcenter rekrutiert wurde.
    Teilweise, mehr Personal als Kundschaft.

  25. 92.

    Mehr als 90 Prozent unserer Textilien, kommen aus Nicht Europäischen Ländern.
    Da kann man sich doch selbst ausrechnen, wie viele Klamotten noch in Deutschland hergestellt werden - sind es vielleicht 3 oder3,5% ?

  26. 91.

    Gerade für Galeria Karstadt stimmt das nicht, denn ich habe sehr wohl darauf geachtet, wo etwas produziert wurde und dort kann man wenigstens Firmen finden, die in Europa produziert haben. Bei Galeria Karstadt kann man es auf dem Etikett nachlesen, nicht so wie bei C&A z.B.

  27. 90.

    Was für Läden sollen denn Ihrer Meinung nach stattdessen das Straßenbild prägen, können Sie mir das verraten? Gucken Sie sich mal die Veränderung in den Straßen an, wenn es gar keine großen Einkaufshäuser oder Einkaufszentren mehr gibt. Das wirkt total leb- und lieblos auf mich. Die Menschen haben mit dem Tempelhofer Damm hier schon recht. Ich möchte nicht noch mehr 1 Euro Shops, Friseure, Billigoptiker, Nagelstudios, Handyshops, Dönerläden (nichts gegen Dönerläden, aber muss an jeder Ecke einer sein?) usw. Und viele Läden im Hafencenter stehen wirklich auch schon leer.

  28. 89.

    Wer, will den gesamten importierten Billig Schrott, zu völlig überhöhten Preisen - eigentlich noch kaufen ???
    Klamotten für 3 Euro in Asien hergestellt und für 50 Euro in Germany verkaufen.
    Die Menschen sind doch nicht mehr blöd und wissen - das, das Alles nur Importierter Billig Müll ist.

  29. 88.

    In der Spandauer Altstadt steckt viel Potential. Leider wird das von den Politikern unsere Stadt nicht erkannt und es wird sang- und klanglos zugesehen, wie sie sich mehr zum Nachteil verändert und regelrecht verkommt! Die Schließung von Karstadt wird diese Entwicklung extrem beschleunigen.

  30. 87.

    Wird auch langsam Zeit, ist nunmal längst überholt.

  31. 86.

    Auch hier nochmal: Es gibt genug Parkplätze. Seit der Parkraumbewirtschaftung mehr freie denn ja sogar.
    Der Anspruch - oder die Erinnerung - problemlos direkt vor Karstadt zu parken ist schlicht verfehlt und falsch,

  32. 85.

    Das ist wirklich eindimensional gedacht.
    Radfahrer sind als Kunden schonmal rein statistisch ausgabefreudiger - daran liegts wirklich nicht.
    Und parken kann man mittlerweile seit Einführung der Parkraumbewirtschaftung besser las je zuvor. Natürlich muss man bezahlen - der Anspruch kostenlos direkt vor Karstadt zu parklen ist so falsch wie jemals erfüllt worden.

  33. 84.

    Hier geht's ja nicht nur um die eine Hose, die Sie im Jahr kaufen! Was tun Sie, wenn die kaputtgeht? Nähgarn in genau der richtigen, gewünschten Farbe kaufen Sie dann im Internet? Einsfuffzig das Röllchen plus 4,95 für den Versand (Kurzwarenläden gibt es nämlich nicht mehr)? Oder werfen Sie das defekte Kleidungsstück gleich in den Müll??? Weiteres Beispiel: BHs anprobieren. MIT Beratung... die so manche Frau, der das Teil lose um den Leib hängt, bitter nötig hätte! Socken, deren Qualität man gerne per Hand prüfen möchte... ein einzelnes neues Sektglas, weil eins kaputtgegangen ist. Und so weiter. Vielleicht mal etwas weiter denken als bis zur eigenen Nasenspitze.

  34. 83.

    Da kann ich zu 100% zustimmen!
    Wäre mein damaliger Arbeitgeber (ein mittelständisches Möbelhaus) nicht insolvent gewesen (offiziell verkauft)
    wäre ich mit Sicherheit auch heute noch (7 Jahre später) im Einzelhandel.

  35. 82.

    @Gerd, das ist jetzt frech. Ich bin alles andere als tod, sondern regelmäßig im Karstadt Tempelhof u stehe oft mind. 10 Minuten an der Kassen-Schlange im EG, gestern war meine 14 jährige dort mit ihren Freundinnen, der DM Markt im Untergeschoss zieht natürlich auch Kundschaft mit rein. An mangelndem Umsatz liegt es ja auch bekanntlich garnicht, dass geschlossen wird. Also informieren Sie sich besser, bevor sie sowas hier schreiben.

  36. 81.

    So, so. Na, wenn man in Trebbin wohnt... gibt's da überhaupt irgendwelche Geschäfte?

  37. 80.

    Das muss emotionslos abgewägt werden.
    Prinzipiell ist das Ladensterben ein unumstößlicher Faktor. Was nicht gebraucht wird, geht.
    Positiv ist, dass die Mitarbeitenden nun für wichtige Aufgaben frei werden. Negativ könnte sein, dass Berlin potenzielle Steuerzahlende (Unternehmen) verliert. Fraglich ist hier allerdings, wie viel und ob überhaupt Steuern entrichtet wurden und was davon abzüglich aller Steuersparmodelle und Sondervereinbarungen im Berliner Steuersäckle angekommen ist.
    Shoppingcenter als Orte der Zusammenkunft zu bezeichnen, halte ich für magisch. Berliner sind die einsamsten Großstädter Deutschlands. Das wird sich nicht verändern.

  38. 79.

    Als Nicht- Kaufhausshopper wäre für Potsdam Innenstadt eine Alternative: Kauf des Grundstücks und Gebäudes durch die Kommune und Umbau für die publikumsbezogenen Teile der Stadtverwaltung. Zentral, gut zu Erreichen mit ÖPNV und die anderen Geschäfte hätten auch ausreichend Kundschaft.

  39. 78.

    Interessant wäre den prozentualen Anteil an Onlinekäufern ggü. Kaufhauskäufern zu ermitteln. Gehe ich zur Spandauer BSR sieht man Unmengen von Papier und Kartons die entsorgt werden. Scheinbar ist im Moment die grosse Zeit der Kaufhäuser vorbei. Vielleicht kann man in Spandau Wohnungen in diesem Gebäude einrichten. Werden ja dringend benötigt.

  40. 77.

    Kaufhof imRingcenter ist absolut kein Verlust. Immer leer, die meisten nehmen das Geschäft als Abkürzung zur S-Bahn. Klamotten nur in wenigen ausgewählten Größen vorhanden, Haushaltswaren auch nur kleines Sortiment. Braucht man nicht wirklich.

  41. 76.

    Eigentlich war das längst überfällig. Drei Insolvenzversuche innerhalb von drei Jahren - ein Schrecken ohne Ende und jedes Mal wurde zuviel Steuergeld zur Rettung investiert. Es reicht. Klar ist es weniger gut, wenn man seinen Arbeitsplatz verliert. Aber mal ehrlich: Wer gut ausgebildet ist, Berufserfahrung hat - und das betrifft ja die meisten Anstellten in diesen Häusern - wird auch einen anderen Job finden, bei dem nicht bei jeder schlechten Nachricht gezittert werden muss - machen wir dicht oder nicht. Eine Freundin von mir hat´s geschafft: 20 Jahren in Galeria am Ostbahnhof, nach dessen Schließung Versetzung nach Hohenschönhausen. Und als dort auch Personalabbau im Raum stand, hat sie geschmissen und sich etwas ganz anderes gesucht und trotz des Alters von 58 Jahren auch gefunden.
    Dasss Benko so lange schalten und walten, Geld beiseite schaffen konnte, haben wir unseren Politikern zu verdanken, die nur Verantwortung loswerden wollten. Der Boomerang kommt aber immer zurück.

  42. 75.

    Sie haben sooo recht ! Auch diese Verkehrspolitik hat viel kaputtgemacht. Te‘Damm und Mariendorfer Damm - Großes Ladensterben, allenfalls Spätis und Imbiss-Läden überleben, alle anderen sterben leise vor sich hin. Bei ca. 1,5 Radfahrern auf ca. 200 Autos, also Radspur statt parken, auch kein Wunder. Verbliebene Parkplätze jetzt mit Parkschein. Wenn Karstadt dann auch weg ist, haben wenigstens die Anwohner was davon.
    Berlin wird immer mehr von der Großstadt zum Großdorf.

  43. 74.

    Für Spandau wäre das eine Katastrophe. Was soll da sonst rein?
    Ich verstehe die Entscheidung auch nicht, weil da eigentlich viele Leute einkaufen. Es gibt viele ältere Menschen in Spandau. Die bestellen nicht online.

  44. 73.

    Auch ich bestelle viel online, allerdings denke ich, dass das Einkaufen vor Ort auch Vorteile hat. Wie oft wurde bei mir schon ein Paket nicht angegeben, obwohl ich da war, oft auch gerne mal beschädigt oder sogar mit falschen Inhalt. Die Situation der Fahrerinnen bei den Lieferdiensten macht auch oft ein schlechtes Gewissen. Ich denke nachdem Karstadt und Kaufhof zusammengelebt wurden ist viel auf der Strecke geblieben, Kaufhof hätte meinem Eindruck nach die bessere Website. Und Karstadt wurde vorher sehr heruntergewirtschaftet und von Herrn Berggruen hat gefühlt nix investiert und nur unsinnige Luxusmarken eingeführt. Die Kaufhäuser haben vor allem unter ihren Eigentümern gelitten, die Null Interesse zu haben schienen daran, Benko war da auch nicht besser finde ich.

  45. 72.

    Ich finde es total schrecklich das Karstadt vom Te-Damm und Spandau weg sollen, dann wird es am T- Damm noch schrecklicher und es kommen noch mehr Billigläden,Spielhallen oder Kebapläden usw. Davon gibt es echt genug.....und dieses kaufen über das Internet ist keine Lösung!!! Viele Produkte muss man anfassen können... Karstadt hat zwar nicht alles, aber es ist eine Alternative. Hoffentlich gibt es doch noch Lösungen, auch für die armen Angestellten.....

  46. 71.

    Shop-in-Shop ist der Tod für's Warenhaus ... Siehe KaDeWe ... Nein, das attraktive des Warenhauses ist doch, alle Hosen aller Marken da, alle Hemden da, alle Handtaschen da, alle Haushaltsgegenstände da, alle Bürobedarfe da, usw., usf. ... Eine relativ schnelle Übersicht des kompletten Angebotes zu meinem konkreten Bedarf ... Inklusive look and feel ... Galeria hat diesbezüglich noch eine einigermaßen gute Aufteilung ... Einigermaßen !

  47. 70.

    Die Arbeitnehmer*innen tun mir natürlich bisschen Leid, ich hoffe das die schnell was anderes finden. Die Warenhäuser, Gläubiger und Fans ebendieser können von mir aus alle leer ausgehen. Risikofreude heißt manchmal auch Verlust und Scheitern.

    Und mal ehrlich, Warenhäuser sind genauso zeitgemäß wie Dampfloks oder Videotheken mit VHS-Kassetten.

  48. 69.

    Die Arbeitnehmer*innen tun mir natürlich bisschen Leid, ich hoffe das die schnell was anderes finden. Die Warenhäuser, Gläubiger und Fans ebendieser können von mir aus alle leer ausgehen. Risikofreude heißt manchmal auch Verlust und Scheitern.

    Und mal ehrlich, Warenhäuser sind genauso zeitgemäß wie Dampfloks oder Videotheken mit VHS-Kassetten.

  49. 68.

    Aber die „guten Kaufhäuser“ waren damals auch nicht mehr zeitgemäß und leiteten den Absturz ein.

    Das KaDeWe kann auch günstig, Differenzierung erwünscht.

  50. 67.

    Wie schade! Ich gehe so gerne in das Kaufhaus in Tempelhof. Für mich gibt es dort alles in einem Haus zu kaufen. Wie praktisch! Daneben die sehr engagierten Mitarbeiter! Das wird mir sehr fehlen. Ich habe kein Interesse an Online-Käufen mit dem ständigen Hin- und Herschicken von Waren. Erst letztens habe ich einen Online-Einkauf mit einem Buch versucht. Was war? Das Buch ist beschädigt angekommen und ich habe die Rennerei. Da gehe ich doch tausendmal lieber in ein Kaufhaus zum Einkaufen!

  51. 66.

    Wie lange waren Sie schon nicht dort? Die Läden boomen! Karstadt ist tot genau wie die ehem. Kunden.

  52. 65.

    Schade um die Spandauer Altstadt. Diese Kaufhaus war doch immer gut besucht. Die Altstadt wird zur Geisterstadt.

  53. 64.

    Genauso ist es in Potsdam. Trotz Coronaförderung hat man es nicht geschafft wieder hochzukommen. Man passt sich nicht an. Galerie Kaufhof muss Lücken im mittleren Preissegment schließen. Statt dessen schwankt man hilflos zwischen Amazonbilligramsch und Pariser Edelboutique hin und her.

  54. 63.

    Ich versuche genau zu beobachten, wie sich der immer wieder kolportierte „Fachkräftemangel“ auswirkt. Eigentlich müssten sämtliche Betroffene ja mit Kusshand erwartet werden. In den Filialen arbeiteten ja zumeist langjährig , loyale , und zuverlässige Leute. Es wird interessant wie die Realität aussieht und ob dieses Gebrülle nach Arbeitskräften aus irgendwelchen fernen Ländern tatsächlich Substanz hat. Es gilt im besonderen die aufgeregte Berichterstattung einzuordnen.

  55. 62.

    Gerade lese ich in einem anderen Artikel, dass wohl Ringcenter, Spandau und Tempelhof schließen sollen. Ich bin ganz ihrer Meinung, dass der T-Damm dann am Ende ist, was Geschäfte angeht. Viel ist da sowieso schon nicht mehr und im Hafencenter haben die interessanten Geschäfte auch längst zugemacht.

  56. 61.

    Nein. Ich meine zum Beispiel Karstadt, Wertheim und Hertie, wie sie vor 20 Jahren mal waren. Ich meine mit "gut" nicht teuer, sondern gute und bezahlbare Angebote.

  57. 60.

    Dann kann Ikea am Galaria Standort Ringcenter einziehen. Mit dem Schwerpunkt kleine Stadtwohnung einrichten. In Lichtenberg /Fhain/Treptow entsehen und befinden sich viele kleine Wohnungen.

  58. 59.

    Absolut richtig! Ich finde auch das Sortiment am täglichen Leben vorbei.

  59. 58.

    Seit Corona ist die menschliche Gesellschaft faul geworden . Mal den Computer ausmachen und das Haus verlassen, das kann ich allen nur empfehlen. Es wird nur noch im Internet bestellt und der menschliche Kontakt wird vernachlässigt.

  60. 57.

    @Jupp das ist das Ende vom T-Damm, ohne zu übertreiben. Der ist dann nur noch Döner, Nagelstudio und Frisör.
    Das kleine Karstadthaus war ein richtiges Juwel. Auch wenn das Sortiment nachließ. Hoffentlich findet sich noch ein kluger Investor.

  61. 56.

    Gute Nacht Spandauer Altstadt, ohne Karstadt wird sie aussterben und verkommen.

  62. 54.

    Ich hatte das zwar befürchtet bin aber trotzdem sehr enttäuscht. Das dezentrale Einkaufen in Berlin ist für mich ein Stück Lebensqualität. Ich weigere mich, alles online zu kaufen. Ich will die Waren sehen die ich kaufe. Die Innenstädte werden weiter veröden. Zuletzt konnte man allerdings beim Kaufhof nur noch Waren von niedriger Qualität kaufen. Die Lebensmittel Abteilung vom Kaufhof bot zuletzt garnichts mehr. Dafür waren die Waren sehr teuer. Was passiert mit dem Kaufhaus in Tempelhof??

  63. 53.

    Sie haben einen Rechner, bestimmt ein Handy einen großen Fernseher und tragen bestimmt keine Kleidung "Made in Germany" die 30 Jahre alt ist. Oder??

  64. 52.

    Ja, aber in Karstadt Tempelhof hat sich in den letzten Jahren auch nicht wirklich irgendetwas verbessert, oder? Das Restaurant verwaist, die Warenauswahl/Preise einfach nicht angepasst ... keine Ideen ...

  65. 51.

    Das ist doch absoluter Blödsinn - rund um den T-Damm gibt es genug Parkplätze und Parkhäuser. Karstadt hat übrigens selbst eins.

  66. 50.

    „Ich schrieb von guten Kaufhäusern „

    Meinen Sie das KaDeWe, Oberpollinger oder Alsterhaus?

  67. 48.

    Das kann ich gut verstehen! Ist halt undurchdachte Stadtplanung, da hat die Politik nur von 12 bis Mittag gedacht.

  68. 47.

    Schade

  69. 46.

    Ach "boomer", das mit den Einkaufcentern, Shoppingmalls und Hauptbahnhöfen war ne ironische Überspitzung! Ich finde das Konzept vom Einzelhandel auch unmöglich. Aber die Kaufhausketten sind z. T. selbst Schuld an dieser Entwicklung. Spezialisierung auf hochpreisige Markenware und Angebote ausschließlich auf aktuelle Modetrends vergrämt eben einen großen Teil der Kundschaft. So what? Und die Zeit um 100 Jahre zurückdrehen ist seit www und Online-Handel unmöglich.
    Vlt. liegt's auch daran, dass ich nicht die ferngesteuerte Kundin bin, die sich von Werbung beeinflussen lässt. Ich habe bestimmte Vorstellungen, was ich kaufen will und wenn ich das im Einzelhandel nicht finde, dann eben Online- oder Versandhandel.

  70. 45.

    Früher war ich da öfter bei Karstadt und Menger, aber nachdem am Te-Damm alle Parkplätze gestrichen wurden, fahr ich da durch und bestelle online.

  71. 44.

    Schade, dass es jetzt auch Spandau trifft. Die Wilmersdorfer Str. ist schon nach der Schließung von Karstadt komplett heruntergekommen.

  72. 43.

    Traurig , aber so geht es nicht weiter .
    Das Sortiment ist verstaubt und total an den Kundenwünschen vorbei .
    Menschen in Kreuzberg/ Neukölln kaufen anders ein als in Steglitz .
    Und das es immer weniger Personal gibt , zur Beratung hilft auch nicht .
    Hoffentlich bedenkt der neue Besitzer das und geht mehr auf die Bedürfnisse der Kundschaft am Standort ein .

  73. 42.

    Nein, das ist nicht der Grund. Der Niedergang der Kaufhäuser hat lange vor dem Internet Einkauf begonnen. Zu träge, zu unorganisiert, zu teuer und zu unfreundlich mit schlechtem Angebot waren die Hauptursachen.

  74. 41.

    Ohne "unseren" Karstadt in Tempelhof wird der Kiez noch mehr herunterkommen!
    Vor meinem geistigen Auge sehe ich nach jahrelangem Leerstand schon die eingeschlagenen Fenster und die Schließung der umliegenden Läden, weil der Anker fehlt.

  75. 40.

    Ich schrieb von guten Kaufhäusern und nicht von denen, die es jetzt gerade in Berlin gibt. Aber in den Einkaufcentern, Shoppingmalls und Hauptbahnhöfen gibt es ja erst rechts nichts für die "olle Oma". Es gab aber gute Kaufhäuser mal, in denen man mit einem Schlag von der Garnrolle über Haushaltsartikel bis zur kompletten Kleidung und sogar Unterhaltungselektronik alles bekam. Bei Bilka, später Hertie, in der Schöneberger Hauptstraße hatten sie sogar noch Teppiche. Dazu gab es noch ne Lebensmittelabteilung und wer wollte, hat alles an einem Ort kaufen können. Kaufhäuser sollten Bedürfnisse befriedigen und nicht erst wecken. Das läuft meiner Meinung nach in den letzten Jahren komplett schief und wahrscheinlich ging es speziell bei Karstadt sowieso mehr um die Immobilien als um den Fortbestand von Tradtionshäusern.

  76. 39.

    Wenn man den "aufgeklärten" Menschen, die wir heute zu sein glauben, alles selbst überlässt, dann sind Trends wie "Fast Fashion" die Folge. Das funktioniert nicht, geht zu Lasten anderer Menschen und der Umwelt und zerstört unsere Lebensgrundlagen. Weil es eben mit der Aufklärung bei vielen nicht weit her ist.

  77. 38.

    Nur weil Sie nicht wollen oder können, sollten Sie es jedem selber überlassen, was er im Schrank hat oder sich sonst so anschafft. Was übermäßiges Konsumverhalten ist können Sie nicht beurteilen, Sie können höchstens Ihre persönliche Meinung äußern.

  78. 37.

    Ich habe da andere Erfahrungen als Kunde. Die „Verstaubten“ haben jahrzehntelang Kunden zu deren Zufriedenheit bedient und machten nicht auf arbeitslos und Null Bock…

  79. 36.

    Hä? Karstadt hat immer Geld zurück gegeben. Gutscheine habe ich noch nirgends erhalten. Aber ich muss auch nix umtauschen, ich habe es ja vor Ort anprobiert...

  80. 35.

    Maris, gehst du arbeiten, und wenn ja, wo und wann? Bäcker vermutlich. Für den Arbeitsweg nachts reichen 2 T-Shirts und eine Hose, optisch und auch klimatechnisch. In der Backstube kannst du dich aufwärmen und Arbeitskleidung wird vermutlich gestellt.

    Vom Rest der Büroangestellten wird mehr als ZWEI T-Shirts und EINE Hose verlangt und benötigt... (tatsächlich trage ich auch Unterwäsche, Socken, Jacken...)

    Nicht einfach von sich selbst auf andere schließen.

    Hier sind einige, die ihre seltsame Lebensweise und allen aufnötigen wollen....

  81. 34.

    Ja, früher ... ich sehe z. B. bei Galeria schon lange kein breitgefächertes Angebot mehr und von den wenigen Angebotssegmenten nur hochpreisige Markenprodukte. Brauch ich nicht, will ich nicht und für WtB fahr ich doch nicht in die City, um alles nach Hause zu schleppen. Wozu also soll ich ein Kaufhaus brauchen, wenn ich als olle Oma von vorn herein nicht zur Zielgruppe gehöre?

  82. 33.

    Ganz ehrlich? Diese ganzen Shopping Malls, eine gleicht der anderen, in jedem Laden läuft eine andere Musik, jeder Laden hat sein eigenes Konzept z.B. Kundenansprache usw. Ich mag Kaufhäuser, weil das hier eben nicht so ist und zumindest in denen, die ich aufsuche ist das Personal total freundlich, diskret und hilfsbereit. Mag sein, dass das oldschool ist, aber ich mag nicht in einen Laden kommen und gleich wie ein Kumpel aufdringlich mit "hey du" und "was geht" angesprochen werden. Also gehe ich ins Kaufhaus und versuche auch ansonsten in kleinen Fachgeschäften einzukaufen. Und ja, ich bestelle auch einiges online. Aber wenn die Zeit es zulässt, bin ich offline unterwegs.

  83. 32.

    Ich kann nicht für Kaufhof sprechen. Obwohl mir der Name bekannt, ging und geht diese Kette komplett an mir vorbei, weil nicht in wirklicher Nähe.
    Pauschal handeln Kaufhäuser aber gegen sich selbst. Beispiel mit zwei Buchstaben: Rückgabe, unabhängig wie lang der Kauf her ist, nur noch gegen Gutschein. Erkenntnis für mich? Dort wird nicht mehr eingekauft. Hätte ich es online bestellt, hätte ich es zurück überwiesen bekommen.

  84. 31.

    Für die zwei T-Shirts und eine Hose und ein Paar Schuhe, die ich mir im Jahr kaufe, brauche ich nun wirklich kein Warenhaus. Woher kommt bei vielen Menschen nur der Drang, immer was Neues, das Neueste haben zu müssen? Wieviel Ressourcen könnten gespart werden, wenn dieses übermäßige Konsumverhalten nicht wäre?

  85. 30.

    ich frage mich Insolvenz und Überteuerte Preise/ Löhne die Hand in Hand gehen Permanent am leben erhalten werden durch den Staat die Nächste Insolvenz liegt schon auf der Lauer. keine Abkehr der Preispolitik.

  86. 29.

    Gut gesagt, die Auswahl an modischen Dingen ist so gut wie nicht vorhanden. Ich bin auch der Ansicht, dass das an dem leicht angestaubtem Personal liegt. Beim online Vergleich sieht man dann erst was es vom gewünschten Hersteller so alles in modern gibt...

  87. 27.

    Nö, das ist eine ganz normale kapitalistische Persönlichkeit. Genau wie Herr Benko nur der ist viiiiel reicher jetzt.

  88. 26.

    Schuhe, Jacken, gute Hemden und Hosen probiere ich gerne selbst an, das geht nicht nun mal nicht online.

  89. 25.

    Ich bin mir schon heute sicher, dass die guten alten Kaufhäuser wiederkommen, irgendwann, vlt mit anderer Bezeichnung, aber halt alles unter einem Dach. Kurze Wege zu den hoffentlich wieder gut sortierten Produkten. Wie hier schon erwähnt, auch die Shopping Malls haben ausgedient. Diese ewig gleichförmig aufgebauten Ketten sind meist Orte der Ödnis. Bei online Bestellungen geht zunehmend die Richtung in, Rücksendung selbst bezahlen, Zusteller werden gesucht wie Goldstaub.

  90. 24.

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass es so viele „kluge“ Mitmenschen gibt, die genau wissen was man hätte tun müssen und sich dann zu den Ursachen äußern. Wir haben ganz sicher zu der Situation mit beigetragen, indem wir sämtlichen Krempel online bestellen und zurückschicken. Die gigantischen Mieten für die Objekte müssen auch erwirtschaftet werden. Dazu kommen die beachtlichen Dividenden für die Anleger. Vom Niveau der Innenstädte ganz zu schweigen. Dreck, Bettler, Taschendiebe, Parkgebühren.

  91. 23.

    Klingt wie das gleiche Spiel der sogenannten Investoren nur mit Warenhäusern statt Wohnhäusern. "Noch ist unklar [...] in welchem Umfang die neuen Eigentümer in das Geschäft investieren."

  92. 22.

    Ich war in den letzten fünfzehn Jahren nur eine handvoll Mal im Kaufhaus. Jedes Mal, weil ich etwas bestimmtes brauchte und keine Lieferzeiten haben wollte. Jedes Mal gab es das gesuchte nicht und ich musste bestellen. Am besten finde ich "das haben wir nicht, wir können es Ihnen aber bestellen", ja danke, kann ich auch.

    Ich finds gut, dass ungerichteter Konsum zunehmend ein weniger populäres Freizeit"vergnügen" wird. Vielleicht wird dann mal wieder Platz für Abwechslung in den Innenstadt statt immer den gleichen Ketten auf jeder Einkaufsmeile.

  93. 21.

    Um Ihren Horizont als Experte zu erweitern, sollten Sie sich mal mit der Entwicklung von Woolworth in Deutschland in den letzten Jahren beschäftigen.

  94. 20.

    Wie man so denken kann ist mir ein Rätsel.
    Existenzen anderer ist Ihnen wohl völlig egal.
    Hauptsache ich, Hauptsache ihnen geht es gut.
    Egoistisches Verhalten nennt man sowas.

  95. 19.

    Galeria -Kaufhof soll ihren 100jährigen Einkäufer in Rente schicken, Nachthemden für die Geisterbahn, und viele Dinge wie die Lebensmittel Abteilung sind überflüssig, es gibt dafür genug Läden . Bei den personal Mangel sollten die Verkäuferin und Verkäufer ja keine Sorgen um einen Arbeitsplatz haben.

  96. 18.

    In der tiefen Vergangenheit als Metro noch Eigentümer von Galeria „Kaufhof“ war und der Verkauf vor der Tür stand, ging es wirklich nur noch Berg ab. Der damalige Nachfolger aus Kanada HBC hat ebensosehr wenig in die Zukunft des Kaufhofes investiert. Karstadt ist in der Zeit an Benko und seinen unzähligen Firmen verkauft worden. HBC hat Kaufhof. Nicht halten können, da sie es nicht halten „wollten“ und beschlossen dann „doch“ G. Kaufhof an Benko bzw Signa zu verkaufen. Es ging mehr und mehr Berg ab. Die negativen Schlagzeilen haben spürbar bis heute dazu beigetragen, das Kunden das Unternehmen uninteressanter finden, da befürchtet wird, in solchen Geschäften nichts spannendes mehr zu finden.
    Der neue verkaufen mit alten Bekannten aus HBC Miteigentümer und dem hoch gelobten Herrn, der nur mal 1 Jahr Vorsitzender war, machen als neuer Eigentümer es nicht besser. Denn es muss alleine soviel investiert werden in alleine von vielen Kaufhof Häuser, da sie nicht zeitgemäß ausgestattet sind

  97. 17.

    Gute Kaufhäuser bieten nicht nur Kleidung an. Früher konnte man in einem Kaufhaus eigentlich alles kriegen, was man für die Wohnung, Hobbys und Freizeit brauchte. Dazu noch Lebensmittel und Getränke. Was sind denn heute noch für Läden in den Shopping Malls? Überall die gleichen Modeketten und mit etwas Glück noch ein Ramschladen und ein großer Supermarkt. Man hat mehr zu laufen und hat trotzdem kein breitgefächertes Angebot.

  98. 16.

    In erster Linie fehlt es an Gründen überhaupt in die Innenstadt zu fahren und da gehören Trinkbrunnen definitiv nicht dazu.
    Zunächst ist man ewig mit der Parkplatzsuche beschäftigt und/oder zahlt ordentlich Parkgebühren. Wenn man den Fehler macht die Öffis zu nehmen, landet man hier bei uns in Berlin in übervollen und stinkenden S-Bahnen, die dazu im Sommer viel zu warm sind, weil man keine Klimaanlagen verbaut.
    Wenn man dann mal ein paar Klamotten findet, stellt man fest, das es die in der eigenen Größe leider grad nicht gibt.
    Wenns nicht Klamotten sind, sondern beratungsintensivere Produkte, wird man auch seit Jahren enttäuscht, weil das Personal selbst oft keine Ahnung hat oder einem eh nur das teuerste / mit der höchsten Provision andrehen will.
    Dazu ist Kleinkram wie Lan-Kabel, Druckerpatronen etc. völlig überteuert.
    Dann klick ich mir lieber meine Bestellung im Internet zusammen und hab Zeit und Geld gespart und statt in die Innenstadt fahr ich lieber raus in die Natur.

  99. 15.

    Die kleinen Händler sind das Salz in der Suppe. Möglichst bunt gemischt, zwischendurch ein Kaffee, eine Snackbude - von Aalräuchereien bis Zylinderstifte eben. Davon lebt eine Innenstadt, bzw. wird lebendig. Heute - anonyme Einkaufscenter mit Rund-rum-glücklich-Standard-Ramschware, gerahmt von Ein-Euro-Schuppen, Barbershops, Shishabars, Sushi grün, Sushi blau, der Dönerconnektion, "Pizzerien" ohne Italiener oder Sizilianer und McFress-Schuppen - toll. In diesen Auswüchsen waren früher mal kleine Händler drin - bis die "Global Player" kamen. Denen fällt nun das Ein oder Andere auf die Füße - anyway - leid tun mir nur die Angestellten.

  100. 14.

    Guten Abend, ich finde es schade, dass die Geschäfte nacheinander zu machen, denn ich bin mit Karstadt, Wertheim, Hertie und Co. groß geworden. Das Problem besteht für mich darin, dass es einfach zu wenig Kaufkraft gibt und die Sortimente nicht mehr zeitgemäß sind. Man muss mehr denn je auf die Ausgaben schauen und wenn ich 50% sparen kann, dann muss ich halt im Netz kaufen. Ebenso ist die Verkehrspolitik und die Gier ein großes Problem..wo sind die kostenlosen Parkplätze und Parkhäuser ?

  101. 13.

    Kaufhof wird wie das KaDeWe zukünftig auch auf Shop in Shop setzen. Also aus dem verstaubten Kaufhaus ein kleines Einkaufcenter machen. Und auf online shopping und Warenabholung vor Ort setzen. Und von daher wird das Personal eher auf mehrere Arbeitgeber verteilt werden. Mit einem großen jobabbau rechne ich persönlich nicht.

  102. 12.

    Gan schnell die Häuser umbenennen, dann kann die nächste Insolvenz angemeldet werden.
    Es entwickelt sich langsam zu einer Endlosschleife für Heuschrecken.

  103. 11.

    Frizze, das merkt man *lol* sorry, der musste sein... Ich bevorzuge EINEN Händler, bei dem ich ALLES bekomme ohne viel rumzufahren, mit Anprobieren und ohne Umtausch und Rücksendung per Hermes... Gut, 5 Filialen in Berlin wäre vermutlich ausreichend.

  104. 9.

    Kaufhäuser sind auch Orte der Begegnung und es strahlt für die Umgebung drumherum positiv aus, wenn ein Kaufhaus in der Stadt ist. Für alle, die sagen, dass Kaufhäuser nicht mehr up-to-date sind, ich sehe das nicht so, denn das Kozept alles unter einem Dach zu finden ist immer noch sehr gut! Und es ist ja nicht so, dass die Leute dort gar nicht mehr einkaufen gehen, das Problem war viel eher, dass z.B. die Versorgung mit Restaurants, die es da früher gab, schlechter wurde, dass zu sehr beim Personal gespart wurde und dass man dann eben lange an den Kassen anstand, wo es früher auf jeder Etage eine Kasse mindestens gab. Und dazu noch Rabattaktionen, die man nicht versteht und die ein halbes Studium der Wirtschaftswissenschaft erfordern. Den Ausstieg bei Payback fand ich auch verkehrt. Alles in allem sind Kaufhäuser aber nicht von gestern, es geht aber darum, die Menschen wieder in die Häuser zu holen, die in den letzten Jahren durch viele Fehlentscheidungen verloren gegangen sind!

  105. 8.

    Genau das ist der Grund das viele Warenhäuser kaputt gehen.
    Und damit gehen auch Arbeitsplätze Flöte. Vielen Dank dafür.

  106. 7.

    In die aufgeheizten/ ohne Bäume ohne Schatten Innenstädte bekommt mich Keiner mehr.
    Deutschen Innenstädten fehlen viele Trinkbrunnen, Bäume, Schatten, Sauberkeit/Ordnung, Wasserspiele und richtige Investitionen.
    Die kleinen Händler, die vor Jahren sich ein Haus unterm Nagel gerissen haben, blockieren doch jedes Kaufhaus jedes Center in der Innenstadt und sehen nur ihren eigenen Kramladen.
    Innenstädte sind eine No go area.

  107. 6.

    Sie müssten einfach wieder mehr Dinge des allgemeinen Bedarfs statt Luxusartikel anbieten, dann könnten sie sich auch gegen das Internet. Ich stelle regelmäßig fest, dass ich Kleinigkeiten online bestellen muss, weil ich sie im stationären Handel einfach nicht finde. Gerade habe ich in zig Schuhläden, Ramschläden und auch bei Galeria nach farbigen Schnürsenkeln gesucht. Die Auswahl war zum Weinen. Dafür hätte ich zwischen gefühlt 500 Parfüms auswählen können. Ich vermisse solche Kaufhäuser, in denen man praktische Dinge nicht überteuert kaufen konnte.

  108. 5.

    Wozu braucht der Mensch Kaufhäuser, wenn es Einkaufcenter, Shoppingmalls und Hauptbahnhöfe gibt?
    Zielgruppen bei Bekleidung sind eh nur Generation Z und Alpha.

  109. 4.

    Seht die Kündigungen als Chance neue Wege zu gehen. Ich habe meinen Job im Handel schon 2009 nach der Insolvenz meines damaligen Arbeitgebers verloren! Kann nur sagen mir konnte nichts besseres passieren! Arbeit ist genügend da!

  110. 3.

    Für mich war der Laden schon gestorben seit es kein Payback mehr gab. Sonst sind wir immer gerne bei Galeria Kaufhof shoppen gegangen. Alles an einem Ort ist besser als diese einzelnen Läden in den Centern. Und der gute nicht von Touristen überlaufene am Ostbahnhof hatte ja auch schon länger zu. Naja was solls, muss man eben sehen wo man seine Klamotten her bekommt. Online Shopping ist was Klamotten angeht für mich irgendwie keine Alternative. Da bin ich ja nur am hin und herschicken weil der ganze Misst nicht passt bzw. es alles Kopien sind.

  111. 2.

    Machen wir uns nichts vor, Warenhäuser haben in der heutigen und sich weiter schnell veränderten Handelslandschaft keine Zukunft mehr, als nächstes sind die Einkaufscenter drann...das ist übrigens kein deutsches Problem, hier in London schliesst ebenfalls ein Warenhaus nach dem anderen, und das sind auch Häuser grosser Ketten.

  112. 1.

    Ich bestelle online.

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