Berlin -
Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg musste ein Amateurfußballspiel am Sonntag nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Mannschaften abgebrochen werden.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, sind bei der Partie auf dem Tesch-Platz in der Dunckerstraße zunächst zwei Spieler der Gastmannschaft auf einen ihrer Gegner losgegangen. Dabei wurde das Opfer durch einen Tritt gegen den Kopf leicht verletzt. Mitglieder beider Mannschaften gelang es, die Streitenden zu trennen, wie es weiter hieß.
Körperverletzung und rassistische Beleidigung
Auf dem Weg in die Umkleidekabinen habe dann einer der vorherigen Angreifer einen weiteren Gegenspieler geschlagen. Auch den eintreffenden Polizisten und einer sich anbietenden Zeugin gegenüber habe sich der 36-Jährige aggressiv verhalten, hieß es weiter. Erst als er von den Beamten mit Reizgas bedroht wurde, habe er sein Verhalten geändert. Er gab an, im Zuge der Auseinandersetzung rassistisch beleidigt worden zu sein.
Die Polizei überwachte daraufhin, dass die Mannschaften den Sportplatz in getrennte Richtungen verlassen. Die beiden Angreifer müssen sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten, der 36-Jährige zudem wegen einfacher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Auch Ermittlungen wegen der angezeigten rassistischen Beleidigung wurden aufgenommen.
Sendung: rbb 88.8, 17.03.2025, 12:30 Uhr