Bildergalerie | 75. Berlinale -
Und das sind die Gewinner!
Bild: dpa/Scott A Garfitt
Die 75. Berlinale hat ihre Preise vergeben. Den Goldenen Bären für den Besten Film erhielt "Dreams (Sex Love)" - der norwegische Originaltitel lautet "Drømmer" - von Dag Johan Haugerud. Die Jury hat sein Werk als einen Film von "großartiger Intelligenz" bezeichnet.
"Dreams [Sex Love]": Ein Mädchen verliebt sich in seine Lehrerin und schreibt darüber mit schonungsloser Ehrlichkeit. Dag Johan Haugeruds Film ist klug, überraschend, warm, witzig und gleichzeitig komplex und leichtfüßig.
Bild: dpa/Ronny Hartmann
Der brasilianische Regisseur Gabriel Mascaro (Mi) strahlt mit seinen Schauspieler:innen Denise Weinberg (re) und Rodrigo Santoro (li) um die Wette: Er hat den Silbernen Bären – Großen Preis der Jury für seinen Film "The Blue Trail" (O último azul) erhalten.
"The Blue Trail" erzählt von einer Frau, die in eine Kolonie für alte Menschen verbannt werden soll.Die 77-jährige Tereza widersetzt sie sich ihrem Schicksal und begibt sich auf eine letzte Reise durch den Amazonas.
Bild: dpa/Scott A Garfitt
Der argentinische Regisseur Iván Fund freut sich über den Silbernen Bären Preis der Jury für "The Message" (El mensaje).
In "The Message" von Iván Fundkann ein Mädchen angeblich mit Haustieren kommunizieren. Ein ruhig erzähltes Road Movie mit vielen Tieren - und einem wiederkehrenden Song der Pet Shop Boys.
Bild: dpa/Scott A Garfitt
Der chinesische Regisseur Huo Meng hält stolz den Silbernen Bären. Während der Preisverleihung wurde sein Film "Living the Land" ausgezeichnet.
"Living the land", ein Mehrgenerationen-Porträt im ländlichen China mit einem Zehnjährigen im Mittelpunkt, ist zunächst unübersichtlich, dann immer fokussierter.
Bild: dpa/Scott A Garfitt
Schauspielerin Rose Byrne wurde mit dem Silbernen Bären für die beste Hauptrolle in "If I Had Legs I'd Kick You" von Mary Bronstein ausgezeichnet. "Meine Kinder warten schon auf den Bären zu Hause", sagte Byrne bei der Gala.
Andrew Scott, bekannt aus Filmen und Serien wie "Fleabag" und "1917", bekam einen Silbernen Bären für die beste Nebenrolle für "Blue Moon" von Richard Linklater. Der Schauspieler konnte zur Preisverleihung nicht kommen und bedankte sich per Videobotschaft.
"Blue Moon"von Richard Linklater wird zur Bühne für den Songwriter Lorenz Hart (Ethan Hawke, re), der seinen Zenit überschritten hat, erzählt an nur einem Abend. Preisträger Andrew Scott spielt den Komponisten Richard Rodgers, mit dem Hart jahrzehntelang zusammenarbeitete.
Bild: dpa/Ronny Hartmann
Radu Jude widmete seinen Drehbuchpreis für "Kontinental '25" dem 125. Geburtstag von Luis Buñuel und äußert seine Hoffnungen für die politische Situation in Deutschland und der Welt.
Bild: Radu Jude/ROU 2025
Der rumänische Filmemacher und Drehbuchautor Radu Jude hat bei der Berlinale schon vorher einen Silbernen und Goldenen Bären gewonnen. Sein aktuelles Werk "Kontinental ´25"ist eine bissige Satire auf die Doppelmoral der westlichen Welt.
Bild: dpa/Scott A Garfitt
"Filme sind Träume vom Leben, sie zeigen, wie wir leben könnten" sagte Regisseurin Lucile Hadžihalilović, als sie den Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung erhielt. Sie nahm die Auszeichnung für die außergewöhnliche Zusammenarbeit des Filmteams bei der französisch-deutschen Produktion "The Ice Tower" (La Tour de Glace) entgegen.
"La tour de glace" ("The Ice Tower") | Bild: 3B-Davis-Sutor Kolonko-Arte
In den 1970er-Jahren flieht die 16-jährige Jeanne aus einem Kinderheim und findet Zuflucht in einem Filmstudio, wo sie von der geheimnisvollen Hauptdarstellerin der Schneekönigin magisch angezogen wird. "The Ice Tower" mit Marion Cotillard zeigt eine märchenhafte Obsession.
Bild: dpa/Scott A Garfitt
Ernesto Martínez Bucio, Gewinner des GWFF-Preises für das beste Debüt ("The Devil Smokes (and Saves the Burnt Matches in the Same Box"), liefert von der Bühne eine berührende Rede: "Zwischen Angst und Liebe, wählt bitte immer die Liebe".
Bild: Odei Zabaleta
"The Devil Smokes (and Saves the Burnt Matches in the Same Box)" erzählt die Geschichte von fünf Geschwistern. Nachdem ihre Eltern verschwunden sind, wachsen sie unter der strengen Obhut ihrer Großmutter auf, die das Haus vor dem Teufel und der Außenwelt abschottet.
Bild: dpa/Christoph Soeder
Regisseur Brandon Kramer und Lance Kramer, Produzent, erhalten den Berlinale Dokumentarfilmpreis für "Holding Liat". Ihre Rede beenden sie mit den Worten: "Dokumentarfilme helfen unsere Menschlichkeit gegenseitig zu erkennen."
Bild: Meridian Hill Pictures
"Holding Liat" begleitet die Familie von Liat, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas aus ihrem Kibbuz entführt wurde, und zeigt ihren Umgang mit Angst, Diplomatie und politischen Spannungen.
Bild: dpa/Scott A Garfitt
Hommage an das Unvollendete: "Lloyd Wong – Unfinished" von Lesley Loksi Chan bekommt den Goldenen Bären für den Besten Kurzfilm.
Bild: Lloyd Wong
In "Lloyd Wong – Unfinished" kombiniert die Filmemacherin Rohmaterial des chinesisch-kanadischen Künstlers Wong mit eigenen Recherchen und reflektiert über queere Erinnerungskultur.
Bild: Miyu Productions & New Deer
Silberner Bär Preis der Jury bekommt der Kurzfilm "Ordinary Life" von Yoriko Mizushiri. Es ist ein japanischer Animationskurzfilm über Variationen von Alltagsmomenten. Die Regisseurin widmet den Film dem Unerklärlichen.
Bild: dpa/Scott A Garfitt
Quenton Miller (rechts) nimmt den Berlinale Shorts CUPRA Filmemacher-Preis für "Koki, Ciao" entgegen. Die Jury zeichnete den Film dafür aus, dass er uns auf eine überraschende Weise auf die Geschichte neugierig macht.
Bild: Quenton Miller
In "Koki, Ciao", einem experimentellen Kurzfilm, erzählt der Papagei Koki vom Leben auf Titos Landsitz.