Landkreis Teltow-Fläming - Bienenseuche in Blankenfelde-Mahlow nachgewiesen

Do 25.07.24 | 13:11 Uhr
  3
Symbolbild für Bienenseuche (Bild: imago images/Funke Foto Services)
Audio: rbb Antenne Brandenburg | 25.07.2024 | Ute Sander | Bild: imago images/Funke Foto Services

Bei Bienen in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming) ist die für den Bienennachwuchs gefährliche Tierseuche Amerikanische Faulbrut festgestellt worden. Das teilte der Landkreis am Donnerstag mit. Mit sofortiger Wirkung wird die Gemeinde zum Sperrbezirk für die Bienenhaltung erklärt, wie es hieß.

Das Veterinäramt riet, innerhalb dieses Sperrbezirks alle Bienenvölker und -stände unverzüglich von einem Amtstierarzt oder einer Amtstierärztin auf Amerikanische Faulbrut untersuchen zu lassen. Außerdem dürfen bewegliche Bienenstände von ihrem Standort nicht entfernt werden.

Honig kann ohne Bedenken verzehrt werden

Auch die Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden, wie es hieß. Es dürfen zudem keine neuen Bienenvölker oder Bienen in den Sperrbezirk gebracht werden.

Für Menschen und ausgewachsene Bienen ist die bakterielle Bruterkrankung nicht gefährlich - auch der Honig oder andere Bienenprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden. Da die Seuche jedoch die Bienenbrut vernichtet, gehört sie zu den anzeigepflichtigen Tierkrankheiten. Erwachsene Bienen können zwar nicht an ihr erkranken, aber sie verbreiten, wodurch es zum Massensterben von Bienenvölkern kommen kann.

Sendung: Antenne Brandenburg, 25.07.2024, 15:30 Uhr

3 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 3.

    Sorry, wie Sie schrieben, sind die Honigbienen von Menschen gezüchtet, und diese nehmen auch den Wildbienen den Nektar/Pollen weg. Für die Natur sind die Wildbienen und Wespen jedoch viel wichtiger, da diese auch auf verschiedene Pflanzen spezialisiert sind, und entsprechend müssen die verschiedenen Pflanzen erhalten bleiben. Das nennt man dann Arten-Vielfalt. Nur in einer artenreichen Welt können wir alle vernünftig leben.

  2. 2.

    Hallo Horni,
    bitte unterlassen Sie solche unqualifizierten Kommentare. Ich bin selbst Hobbyimker und das allerwichtigste für uns ist, und das mag sie jetzt überraschen, die Bienengesundheit! Ohne den Menschen wäre die westliche Honigbiene (Apis meliferra) nicht überlebensfähig. Die Varroamilbe tötet jedes Volk innerhalb eines Jahres. Im übrigen ist die Honigbiene keine wildlebende Art sondern eine Züchtung des Menschen zum Zwecke der Honig- und Wachsgewinnung. Weiterhin tragen Bienen sehr viel mehr Honig ein, als sie tatsächlich selbst zur Aufzucht und Überwinterung benötigen. Wenn Sie von Tierhaltung keine Ahnung haben und auch keine Ausbildung in diesem Bereich genossen haben, halten Sie sich doch bitte mit Ihren "Fachkenntnissen" und Behauptungen zurück und überlassen die Meinungsbildung denen, die Ihre Arbeit verstehen.
    Mfg

  3. 1.

    Das Ausbeuten der Bienen hat eh aufzuhören.
    Es wird häufig so getan als ob Honig ein Abfallprodukt ist.
    Ob private oder berufliche Imker - Ihr habt keinen Anspruch auf auf die Emsigkeit der Bienen.
    Und heult nicht rum wenn Erwartun gen nicht erfüllt werden.
    Kein Mensch benötigt Honig.
    Kann man bei Insekten Tierquälerei anbringen?

Nächster Artikel