Berliner Grunewald - Kronprinzessinnenweg wegen Bauarbeiten fast zwei Jahre gesperrt

Do 05.10.23 | 10:10 Uhr
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Symbolbild:Kronprinzessinnenweg.(Quelle:Bildagentur-online/Joko)
Audio: rbb 88.8 | 05.10.2023 | Miriam Keuter | Bild: Bildagentur-online/Joko

Der Kronprinzessinnenweg im Berliner Grunewald ist seit Donnerstag tagsüber für fast zwei Jahre gesperrt. Das meldet die Verkehrsinformationszentrale Berlin auf X (ehemals Twitter).

Die Berliner Wasserbetriebe erneuern dort demnach eine Hauptleitung unter dem Fuß- und Radweg. Das Rohr sei schon fast 120 Jahre alt und ist für die Versorgung der Stadtteile Zehlendorf und Wilmersdorf wichtig, hieß es. Die Bauarbeiten sollen bis August 2025 dauern.

Teilweise Vollsperrung in 2024 und 2025

Dafür werde der Kronprinzessinnenweg zwischen Hüttenweg und Havelchaussee gesperrt, aber nur wochentags von 07:00 bis 18:00 Uhr, hieß es weiter. Im kommenden Jahr und auch 2025 soll der Weg auch teilweise nachts und an Wochenenden gesperrt werden. Das ist nach Angaben des Bezirks notwendig, um eine nahtlose Fahrbahnoberfläche zu ermöglichen.

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten schon im Juli beginnen, nach weiterem Abstimmungsbedarf verzögerte sich aber der Start der Bauarbeiten.

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Sendung: rbb 88.8, 05.10.23, 09:30 Uhr

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10 Kommentare

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  1. 10.

    Viel zu weit, da stimme ich zu! Aber eine Alternative gibt es nicht wirklich.
    Ich habe die Waldpisten mal ausprobiert, bin Alltagsradler mit normalen Reifen:
    Auf der Ostseite ist der Waldweg im anfangs Süden so tiefsandig, dass ich viel geschoben habe. Auch sonst ist Genussradeln was anderes :-)). Außerdem ist das Hundeauslaufgebiet.
    Die Parallelstrecke ist befahrbar, aber für mich nur viel langsamer als auf befestigten Wegen.
    Wenn die da 2 Jahre lang bauen wollen, könnte der Bezirk vielleicht einen WAldweg so befestigen lassen, dass man ihn vernünftig befahren kann.


  2. 9.

    Viel zu weit, die Umleitung. Östwärtig an der Bahn entlang, zwischen Hüttenweg und Unterfahrung AVUS, und westlich der Havelchaussee den Jagenweg am Jagen 72 immer geradeaus, bei Jagen 62 wieder zum Hüttenweg abbiegen. Verfahren kann man da sich echt nicht. Keine Skater oder Rollerpiloten, kaum Fußgänger - ein Genuß. Allerdings für Rennradspeedfreaks schlecht geeignet.

  3. 8.

    Heute im Tagesspiegel Newsletter für Steglitz-Zehlendorf gibt es noch weitere Informationen:
    1. Der Bezirk besteht darauf, dass der Asphalt nicht nur geflickt wird, wie die Wasserbetriebe planten, sondern wieder eine homogene Fahrbahn bekommt. Deswegen vermutlich die kurzzeitigen Vollsperrungen am Ende der Bauzeit.
    2. Die Zufahrt über den Fischerhüttenweg ungefähr in der Mitte des Baubereichs soll möglich sein. Man kann also die halbe Umleitung abkürzen, je nachdem, wo gerade gebaut wird. Vorläufig ist die Baustelle wohl nur südlich vom Fischerhüttenweg.
    Noch ein Gedanke: Wenn von Süden her gebaut wird, kann man anstatt zu sperren, den Weg als Sackgasse, frei bis Baustelle ausweisen - zumindest die Skater fahren ja hin und her und hätten dann noch mehr Raum.

  4. 7.

    @Ursula: genau so ist es!
    Aber mit einem Renner fährt auch niemand an den Uferwegen entlang.
    Die Strecke ist durchaus eine für Radfahrer wichtige Verbindungsstrecke, aber auch bislang schon nach Dämmerung unbeleuchtet und im Herbst nicht mal gekehrt, ein Unding. Die Meldungen von Platten dadurch waren unüberlesbar in den einschlägigen Foren.
    Auch ich frage mich, was da 2 Jahre braucht. Man kann nur inständig hoffen, dass hinterher wenigstens alles ein Upgrade ist und nicht ein holperiger Flickteppich.

  5. 6.

    Man fragt sich schon, warum es fast 2 Jahre dauern soll, eine Wasserleitung zu erneuern. Wenn die Baustelle abends und am Wochenende passierbar sein soll, muss sie ja täglich gesichert werden, das kostet alles Zeit und Geld. Ob der Weg dann in einen Zustand kommt, der für die hier trainierenden Radsportler akzeptabel ist, ist noch eine andere Frage. Und wer fährt denn in der dunklen Jahreszeit nach 18 Uhr auf diesem Weg?
    Die Umleitung ist ein Witz, die Straße am Schlachtensee und die Onkel-Tom-Straße bieten holprige Handtuch-breite Radwege auf dem Bürgersteig, die unzumutbar sind. Wenn man nicht gleich ins Auto umsteigt, werden viele die Uferwege an Schlachtensee und Krummer Lanke befahren.

  6. 5.

    Zwar alles recht spät, aber endlich wird in Berlin das Versorgungssystem umfassend saniert.

  7. 4.

    Tatsächlich wurde aus der Politik schon vorgeschlagen die Bauarbeiten in diesem Abschnitt vorzuziehen um das Zeitgleich zu machen. Mal gucken was daraus geworden ist.
    Wenn die RSV überhaupt gebaut wird. Die CDU wird sicher alles dagegen tun.

  8. 3.

    Und kurze Zeit später wird wieder alles umgebaut um den Radschnellweg von Wannsee zum Messegelände zu bauen. Unfassbar!!

  9. 2.

    Eine ziemliche Instinktlosigkeit, die da an den Tag gelegt wird. Gut, dass die meisten Radler ein Auto besitzen *o* denn eine echte Ausweichroute ohne Gefahren gibt es nicht. Es müsste eigentlich heutzutage problemlos möglich sein, Wasserleitungen zu verlegen, und dafür NICHT zweispurig sperren zu müssen... aber da keine PKW dort fahren, ist es ja egal...

  10. 1.

    Naja , die Radler werden auch während der Baumaßnahmen trotz Sperrzeiten widerrechtlich den Abschnitt durchfahren. "Frei Fahrt für freie Radfahrburger"