Raumfahrt - Berlinerin Rabea Rogge ist als erste deutsche Frau ins All gestartet

Di 01.04.25 | 11:06 Uhr
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Rabea Rogge am 10.03.2025. (Quelle: picture alliance/dpa/melter.ch | Peter Balicki)
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Rabea Rogge ist die erste deutsche Frau im All

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Video: rbb|24 | 01.04.2025 | Material: SpaceX, DLR | Bild: picture alliance/dpa/melter.ch | Peter Balicki

Die Rakete der "Fram2"-Mission ist planmäßig am frühen Dienstagmorgen in Florida gestartet - an Bord unter anderem die Berlinerin Rabea Rogge. Das Raumschiff soll rund vier Tage lang auf einer neuen Umlaufbahn über die Polarregionen der Erde fliegen.

Die Berlinerin Rabea Rogge ist als erste deutsche Frau ins Weltall gestartet. Die 29 Jahre alte Elektroingenieurin hob am frühen Dienstagmorgen deutscher Zeit an Bord einer Rakete des US-Unternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab.

Rogge startete mit der Rakete planmäßig 9:46 Uhr US-amerikanischer Zeit, wie auf Live-Bildern zu sehen war. Die erste Raketenstufe trennte sich nach Angaben von SpaceX kurz nach dem Start wie vorgesehen ab und landete auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik.

Die Technische Universität Berlin (TU) gelang es, am Dienstagmorgen mit Rabea Rogge ins All zu telefonieren und ihr ein paar Fragen zu stellen. Welche Aufgaben sie an Bord hätte, wollte die TU wissen. "Die Raumkapsel steuern und die Forschung koordinieren", antwortete Rogge. Auf eine weitere Frage ist noch eine Antwort zu hören: Wie man mehr Berliner ins All bekommen könnte. "Sag niemals 'nein' zu den Träumen anderer Menschen", so die Raumfahrerin.

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Ehren-Medaille aus Berlin an Bord

Die Mission "Fram2" - benannt nach einem norwegischen Polarforschungsschiff aus dem 19. Jahrhundert - soll rund vier Tage lang auf einer neuen Umlaufbahn über die Polarregionen der Erde fliegen. Die Fahrt soll für mehr als 20 Experimente genutzt werden. Untersucht werden sollen etwa Polarlichter. Geplant sind außerdem erste Röntgenaufnahmen im Weltall. Außerdem sollen in der Schwerelosigkeit Pilze gezüchtet werden.

Ausgenommen von den "Apollo"-Mondmissionen haben Astronauten bislang keine umfassende Sicht auf die Polarregionen der Erde gehabt. Dies gilt auch für die Besatzungen der Internationalen Raumstation ISS. Und auch die "Apollo"-Astronauten sind nicht direkt über Nord- und Südpol geflogen. Damit könnten Rogge und der Rest der Besatzung die ersten Raumfahrer werden, die die Erdpole im All direkt überfliegen.

Eine SpaceX Falcon 9 Rakete mit einer vierköpfigen Besatzung hebt von der Rampe 39A des Kennedy Space Centers in Cape Canaveral ab. Die Berlinerin Rabea Rogge ist mit der Mission «Fram2» als erste deutsche Frau ins Weltall gestartet am 31.03.2025. (Quelle: picture alliance/AP/John Raoux)

Rabea Rogge sagte in einem von SpaceX zur Verfügung gestellten Interview, dass sie sich besonders auf die Experimente freue, die sich damit beschäftigen, wie sich Menschen an Extremsituationen anpassen.

Rogge und die drei anderen Crew-Mitglieder sind keine ausgebildeten Astronauten. Finanziert hat den Flug der Milliardär Chun Wang, der mit an Bord ist. Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) waren bislang zwölf deutsche Männer im Weltall, aber noch keine deutsche Frau. Mit Sigmund Jähn aus der DDR flog im August 1978 der erste Deutsche ins All. Seitdem sind nach Angaben des DLR elf weitere deutsche Astronauten zu Missionen aufgebrochen, zuletzt 2021/22 Matthias Maurer.

Mit auf ihre Reise ins All nahm Rogge unter anderem eine Medaille des Berliner Technikmuseums, die den Flugpionier Otto Lilienthal ehrt.

Sendung: rbb24 Inforadio, 01.04.2025, 07:20 Uhr

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18 Kommentare

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  1. 18.

    Die Jacke ist von Amundsen. Finden man schnell raus wenmn man sich etwas Mühe gibt. Schauen Sie auf die Website von Amundsen Sport. Ich hab sie gefunden.

    Bitte gerne.

  2. 15.

    Die Jacke von ihr gefällt mir, will ich haben. Ob man die kaufen kann?

  3. 14.

    Glückwunsch für ihren Fleiß und Mut. Aber ein wenig ärgerlich ist die Tatsache, daß sie unfreiwillig Werbung für den rechtsextremistischen Musk machen muß. Schade.

  4. 13.

    Klasse, dass heute der erste April ist :)

  5. 11.

    Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Die Medien sollten wirklich besser recherchieren und wahrheitsgemäße Artikel schreiben.

  6. 10.

    Sigmund Jähn war logischerweise ein Kosmonaut. Astronaut ist die amerikanische Bezeichnung ihre Raumfahrer.

  7. 9.

    Es ist mir schon klar wie der zeitliche Ablauf war, aber dann muss man es aber auch so berichten.

  8. 8.

    Gute Reise Rabea

  9. 7.

    naja, sie ist wohl 9:46 p.m. US-Zeit am Montag Abend in Florida gestartet, was 3:46 Uhr Dienstag morgen in Deutschland entspricht.

  10. 6.

    Wie kann man am Dienstagmorgen
    um 9:46 Ortszeit in Amerika starten, wenn es in Berlin noch nicht mal 9:00 Uhr ist?

  11. 5.

    und das mit einer Rakete vom bösen Elon... das geht ja gar nicht ;-)

    Viel Erfolg Frau Rogge und gesunde Wiederkehr!

  12. 3.

    Danke, dass Sie es ansprechen. Mittlerweile kommt das sinkende Bildungsniveau definitiv in den Redaktionen an. Dazu der Anspruch, immer schnell mit allem draußen zu sein. Es ist mitunter gruselig, was so geschrieben wird.
    Frau Rogge und dem Rest der Crew alles Gute.

  13. 2.

    Kein ausgebildete/r Astronautin an Bord? Nicht einmal die Kommandantin? Also ist die Besatzung komplett von Fernsteuerung und Bordcomputer abhängig?

  14. 1.

    Guten Morgen,

    der Artikel ist informativ, aber wenn hinterher nicht nochmal Korrektur gelesen wird, wird es für mich schmerzhaft, wenn ich sowas lesen muss wie: "Sie startete der Rakete..." Das ist nicht das erste Mal und mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass sowas vorkommt. Ich kann nicht nachvollziehen, warum da keiner nochmal drüber guckt. ...und wenn es nur mit einem Rechtschreibeprogramm ist. Dafür wäre ich dankbar.
    MfG