René Wilke bei Sicherheitskonferenz -

Der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), René Wilke, wird am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz an einem Austausch zur Sicherheitspolitik und Folgen für die Kommunen mitwirken. "Ich soll dort an einer Diskussionsrunde– mit Vertretern aus den USA und anderen Ländern teilnehmen und die kommunale Perspektive mit einbringen", sagte Wilke dem rbb. Er wolle deutlich machen, wie sich das Weltgeschehen – vom Krieg Russlands gegen die Ukraine bis zur Lage im Nahen Osten – auch auf kommunaler Ebene durchschlägt.
"Ob nur bei der wirtschaftlichen Entwicklung oder der Frage der Geflüchteten, alle diese Dinge spielen vor Ort eine Rolle", so Frankfurts parteiloser Oberbürgermeister. "Wir haben als europäische Doppelstadt Frankfurt-Slubice etwas beizusteuern, auch zum friedlichen Zusammenleben an Grenzen". Wichtig sei, miteinander und nicht gegeneinander die Dinge zu gestalten. Die Oderstadt Frankfurt und das polnische Slubice sind nur durch den Fluss getrennt und eng miteinander verflochten.
Wilke plädiert für gemeinsame Lösungen
Zu den erneut verlängerten Grenzkontrollen, die den Verkehr zwischen Frankfurt und Slubice stark beeinträchtigen, sagte Wilke: "Es ist ein eindrückliches Beispiel dafür, was passiert, wenn all die Mechanismen, die es geben sollte, nicht funktionieren." Frankfurts Oberbürgermeister plädierte für gemeinsame europäische Lösungen.
Wilke ist in München zu einer Diskussionsrunde am Abend im Amerikahaus eingeladen, das in Zusammenarbeit mit der Sicherheitskonferenz außen- und sicherheitspolitische Veranstaltungen ausrichtet. Zuvor berichtete die "Märkische Oderzeitung" [Bezahlinhalt] über die Teilnahme des Frankfurter Oberbürgermeisters.
Die Münchner Sicherheitskonferenz dauert von Freitag bis Sonntag. Erwartet werden zu der Konferenz am kommenden Wochenende US-Vizepräsident J.D. Vance, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Sondergesandte Keith Kellogg.
Sendung: Antenne Brandenburg, 13.02.2025, 10:30 Uhr