René Wilke bei Sicherheitskonferenz - Frankfurts Oberbürgermeister spricht in München über Sicherheitsrisiken

Do 13.02.25 | 12:40 Uhr
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Archivbild:René Wilke bei einer Rede am 02.03.2024.(Quelle:dpa/P.Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 13.02.2025 | O-Ton: René Wilke | Bild: dpa/P.Pleul

Der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), René Wilke, wird am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz an einem Austausch zur Sicherheitspolitik und Folgen für die Kommunen mitwirken. "Ich soll dort an einer Diskussionsrunde– mit Vertretern aus den USA und anderen Ländern teilnehmen und die kommunale Perspektive mit einbringen", sagte Wilke dem rbb. Er wolle deutlich machen, wie sich das Weltgeschehen – vom Krieg Russlands gegen die Ukraine bis zur Lage im Nahen Osten – auch auf kommunaler Ebene durchschlägt.

"Ob nur bei der wirtschaftlichen Entwicklung oder der Frage der Geflüchteten, alle diese Dinge spielen vor Ort eine Rolle", so Frankfurts parteiloser Oberbürgermeister. "Wir haben als europäische Doppelstadt Frankfurt-Slubice etwas beizusteuern, auch zum friedlichen Zusammenleben an Grenzen". Wichtig sei, miteinander und nicht gegeneinander die Dinge zu gestalten. Die Oderstadt Frankfurt und das polnische Slubice sind nur durch den Fluss getrennt und eng miteinander verflochten.

Wilke plädiert für gemeinsame Lösungen

Zu den erneut verlängerten Grenzkontrollen, die den Verkehr zwischen Frankfurt und Slubice stark beeinträchtigen, sagte Wilke: "Es ist ein eindrückliches Beispiel dafür, was passiert, wenn all die Mechanismen, die es geben sollte, nicht funktionieren." Frankfurts Oberbürgermeister plädierte für gemeinsame europäische Lösungen.

Wilke ist in München zu einer Diskussionsrunde am Abend im Amerikahaus eingeladen, das in Zusammenarbeit mit der Sicherheitskonferenz außen- und sicherheitspolitische Veranstaltungen ausrichtet. Zuvor berichtete die "Märkische Oderzeitung" [Bezahlinhalt] über die Teilnahme des Frankfurter Oberbürgermeisters.

Die Münchner Sicherheitskonferenz dauert von Freitag bis Sonntag. Erwartet werden zu der Konferenz am kommenden Wochenende US-Vizepräsident J.D. Vance, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Sondergesandte Keith Kellogg.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.02.2025, 10:30 Uhr

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5 Kommentare

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  1. 5.

    Liebe Carola,

    Jede(r) ihre/seine Meinung, das stelle ich mal voran. Ich bin in FfO aufgewachsen und dort zu bleiben war damals nie eine Option. Mittlerweile sehe ich, wie sich Frankfurt entwickelt, wie junge Leute die alten Strukturen durchbrechen und vorangehen. René Wilke ist für mich eine Symbolfigur, die längst erkannt hat, dass die Arbeit innerhalb einer Partei auch lähmen kann und zieht Konsequenzen. Als Außenstehender, der ab und zu mal in der Heimat ist, kann ich Ihren Kommentar nicht nachvollziehen. Er bringt FfO immer wieder ins Gespräch und macht das auf intelligente Art und Weise. Man braucht eben dieses Netzwerk. Das kommt doch nicht nur ihm zugute. Deshalb frage ich mich, was Sie konkret zu Ihrem Beitrag veranlasst hat. Das Schiff muss eben langsam rumfahren. Rampenlicht dabei gleichzustellen mit Ego und Themen, die hinten runtwrfallen, das passt argumentativ nicht zusammen. FfO ist auf einem guten Weg und jeder ist angehalten mitzumachen. Machen Sie doch eher das!

  2. 4.

    Nun, Herr René Wilke hat wieder jedes Medium anschreiben lassen, um seine Wichtigkeit zu betonen. Leider gibt es dann nur allgemein Bekanntes.
    Wie wäre es ,wenn er mal tatsächlich etwas unternehmen würde um die Staft voranzubringen? Es gibt keine vernünftigen Arbeitschancen für junge Menschen und do wird die Stadt vergreisen. Um Geld bettel bei der Landesregierung wird der Stadt nicht helfen!
    Jedenfalls versteht er es hervorragend, sich stets selbst in Position zu bringen. Alles was unliebsam ist wird umgangen, negiert oder auch mal straff abgemahnt!
    Und so wird aus Frankfurt (Oder) doch noch ein Dorf ...

  3. 3.

    Na dann verrate mir mal, wie du einen nicht freigeschalteten Kommentar erkennen willst?

    Es wurden wohl eher aus anderen Gründen gar keine Beiträge durchgelassen, da auch bei einem anderen Artikel keine Kommentare sind.

  4. 2.

    Und genau wegen der durchgeführten Zensur ist ein Beitrag, der Zensur anprangert, offen für alle sichtbar ;-). Tolle Zensur Beamte haben wir, die nicht einmal das gebacken bekommen.

  5. 1.

    Ich finde es schon etwas merkwürdig, dass zu bestimmten Themen alle Beiträge der Zensur zum Opfer fallen, denn ich glaube nicht, dass es zu diesem Thema keine Beiträge gegeben haben soll.