Champions Hockey League - Eisbären verpassen den Einzug ins CHL-Halbfinale gegen die Lions Zürich

Di 17.12.24 | 22:38 Uhr
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Kampf vor dem Tor der Eisbären: Die Berliner schwer unter Druck (Quelle: Imago / Andreas Haas)
Audio: rbb24 Inforadio | 18.12.2024 | Tabea Kunze | Bild: www.imago-images.de

3:0 lagen die die Eisbären im Viertelfinalrückspiel der Champions Hockey League bei den Lions Zürich vorn. Aber wie auch im Hinspiel verspielten die Berliner die Drei-Tore-Führung. Zürich steht im Halbfinale.

Die Eisbären Berlin haben den Einzug ins Halbfinale der Champions Hockey League (CHL) verpasst. Am Dienstagabend unterlag der deutsche Meister im Viertelfinal-Rückspiel bei den ZSC Lions in Zürich mit 4:5 (3:0, 0:2, 1:3).

Kai Wissmann, Manuel Wiederer, Frederik Tiffels und Blaine Byron trafen für die Berliner, die wie bei der 3:4-Hinspielniederlage einen Drei-Tore-Vorsprung aus der Hand gaben.

Vor 6.684 Zuschauern in der Züricher Arena fanden die Gastgeber im Auftaktdrittel überhaupt nicht ins Spiel. Die Berliner waren engagierter und nutzten ihre wenigen Chancen konsequent. In der dritten Minute traf Wissmann im Powerplay, Wiederer baute den Vorsprung aus (13.). Unmittelbar vor der ersten Pause erhöhte Tiffels auf 3:0.

Berliner verspielen wie schon im Hinspiel 3:0-Führung

Nur 28 Sekunden nach dem Wiederbeginn verkürzte Jesper Frödén für die Schweizer, die sich nun deutlich steigerten. Die Gäste konnten dem Druck lange standhalten, ehe Justin Sigrist den Anschlusstreffer der Zürcher erzielte (39.).

Im Schlussabschnitt wurden auch die Berliner wieder gefährlicher, Byron traf zum 4:2 (43.). Doch nur 22 Sekunden später antwortete Juho Lammikko für die Hausherren, die das Spiel danach durch Tore von Sven Andrighetto (50.) und Derek Grant (54.) zu ihren Gunsten drehen konnten.

Sendung: rbb24 Inforadio, 17.12.2024, 23:00 Uhr

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6 Kommentare

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  1. 6.

    Als direkter Anrainer zur Schweiz (ich lebe in Konstanz) bin ich durch TV-Übertragungen des Schweizer Fersehens mit dem Schweizer Eishockey bestens vertraut. Von daher ist es für mich keine Überraschung, daß sowohl die Eisbären als - aktuell - auch die Pinguins Bremerhaven gegen Schweizer Vereine verloren haben. Die Schweizer Liga (National-League)ist nun mal klar besser als die DEL, auch wenn das viele nicht gerne wahrhaben wollen und nach Niederlagen immer wieder zu Floskeln geifen wie "... wir waren eigentlich das klar bessere Team". Etwas mehr Demut bzgl. der eigenen Fähigkeiten im internationalen Vergleich täte allen DEL-Vereinen gut. Aber wenn man von bestimmten Medien ständig so hochgepusht wird, als wäre man nach der NHL die beste Liga der Welt, ist das natürlich äußerst schwierig.

  2. 5.

    Kompliment an das Team, trotz vieler Ausfälle stark gekämpft. Mit nur 5 Verteidigern gegen einen echt starken Gegner in einem CHL-Viertelfinale zu gewinnen ist doch fast unmöglich. Beispielsweise Kai Wissmann hat natürlich Sonntag in der DEL gespielt, dann Reise in die Schweiz und nun hat er mehr als die Hälfte der Spielzeit (30 min 58 sec) auf dem Eis gerackert. Bundesligafußballer würden bei so einem Terminplan streiken. Ansonsten zum Spiel "freden" fragen - der scheint Ahnung zu haben.

  3. 3.

    Wer zweimal eine 3:0 Führung aus der Hand gibt der hat es nicht verdient weiterzukommen. Sie sind halt nur ein Provinzverein.

  4. 2.

    Aus der Traum von der
    Königsklasse. Nach einem tollen ersten Drittel, muss ein Tornado durch die Schweizer Kabine gefegt sein und hat die Ekip wachgerüttelt. Was ist danach passiert? Die Angst vor dem Sieg? Wer weiß. Jetzt können sich die Bären wieder auf die Meisterschaft konzentrieren.
    Heute muß ich mir die Nase putzen. Das hätte nicht sein müssen.

  5. 1.

    Schade sollte nicht sein mit dem Halbfinale. Aber trotzdem Glückwunsch für eine gute Leistung in der Champion Liga, im nächsten Jahr auf ein neues.