Fußball - Nach Wahl-Niederlage: Unions Ex-Manager Ruhnert vor Comeback im Fußball

Mo 24.02.25 | 19:00 Uhr
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Oliver Ruhnert (imago images/Matthias Koch)
Video: rbb24 | 25.02.2025 | Caroline Labes | Bild: imago images/Matthias Koch

Den langjährigen Bundesliga-Manager Oliver Ruhnert zieht es nach seiner gescheiterten Kandidatur für den Bundestag in den Profifußball zurück. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird der 53 Jahre alte BSW-Politiker noch in dieser Woche mit dem 1. FC Union Berlin über eine weitere Zusammenarbeit sprechen. Der Verein äußerte sich auf Anfrage am Montag nicht dazu.

"Jeder weiß, wie sehr ich meinen Job im Fußball liebe. Selbstverständlich möchte ich dort weiterhin aktiv sein", sagte Ruhnert "t-online.de". "Menschen, die sich um ein öffentliches Mandat bewerben, kehren ja häufiger in ihren Job zurück, sollte die Wahl nicht gelingen."

Nur fünftbestes Ergebnis als Direktkandidat

Der ehemalige Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04 arbeitete seit 2017 erst als Chefscout und dann als Sport-Geschäftsführer für die Unioner. Auf eigenen Wunsch übernahm Ruhnert vor dieser Saison wieder die Position des Chefscouts und ließ diese ab Januar 2025 ruhen, um sich auf seinen Wahlkampf für das Bündnis Sahra Wagenknecht zu konzentrieren.

Bei der Bundestagswahl am Sonntag scheiterte seine Partei aber an der Fünf-Prozent-Hürde. Auch Ruhnert selbst erreichte als Direktkandidat des Wahlkreises Berlin-Marzahn-Hellersdorf mit 8,6 Prozent der Stimmen nur das fünftbeste Ergebnis von acht Kandidaten.

Sein Vertrag mit dem 1. FC Union ruht noch bis Ende Februar. "Ehrlicherweise fühle ich mich in meiner Funktion des Chefscouts sehr wohl und strebe gerade nicht nach anderen Funktionen", sagte Ruhnert.

Sendung: rbb24, 24.02.2025, 22 Uhr

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38 Kommentare

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  1. 38.

    Stimmt nicht.
    Wir wollen ihn wiederhaben!

  2. 37.

    Keiner will den, keiner will den hab'n!
    Keiner will den, keiner will den hab'n!

    Oder um die Unionhymne zu zitieren:

    Kein' Ruhnert mehr.
    Niemals wieder Oliver Ruhnert mehr.

  3. 36.

    Dein Name ist Programm, kann das sein? Du hast da, glaube ich, weder Ahnung, noch Potenzial für selbige.
    Herne Süd braucht Dich. Wir nicht.

  4. 35.

    Und woher willst Du wissen, dass er seine Zeit im Bundestag nicht genutzt hätte, um etwas zu bewirken?
    Was man aus Iserlohn hört, wo er viele Jahre Abgeordneter war, ist nichts Schlechtes. Aus allen politischen Richtungen übrigens.

    Aber hier steckt schon wieder die Unterstellung drin, dass jeder, der sich als Abgeordneter engagiert, nichts taugt und nur Geld abfasst.

    Nebenbei: Dass die Deutschen Spitzenreiter im Vergessen sind, ist Quatsch. Schaut Euch bitte in Europa um.. Frankreich, Großengland, Spanien, Portugal, Niederlande,….

  5. 34.

    Wer im Rampenlicht steht und dieses auch für sich nutzt, darf sich nicht wundern, daß die Maßstäbe die die "Zuschauer" anlegen, etwas differenzierten sind. Jeder ist für seine Gegenwart, für seine Zukunft aber ganz besonders auch für seine Vergangenheit selbst verantwortlich. Darüber muß sich jeder im klaren sein. Obwohl die Deutschen Spitzenreiter im vergessen sind.

  6. 32.

    Guter Witz. Man sucht sich immer das Beste raus. Trotzdem, 11.000,-€ pro Monat, auf 4Jahre, ohne liefern zu müssen , ist doch top. Kann man doch mal mitnehmen. Oder wollte er die Hälfte des Gehalts an die Jugendabteilung des Vereins spenden. Dann natürlich, Hut ab

  7. 31.

    Eigentlich reichts Leute . Oliver Ruhnert hat einen ruhenden Arbeitsvertrag beim FC Union. Was hat bitte seine politische Einstellung mit der beruflichen Aufgabe beim Fußballverein zu tun? Er war und ist beim Verein beliebt und erfolgreich. Und in diesem Zusammenhang über Geld zu sprechen kann man sich auch sparen. Das ist nun völliger Quatsch. Vielleicht steckt aber auch etwas Neid bei dem ein oder anderen dahinter. Er könnte ja fürUnion evtl.wieder gute Spieler holen ?…

  8. 30.

    Was für eine Intoleranz in den Kommentaren.
    Man muss den Weg von Ruhnert zum BSW nicht gutfinden, tu ich auch nicht.
    Aber akzeptieren, dass dies sein Weg, seine Entscheidung ist. Die nicht ehrenrührig ist. Seine Verdienste für Union bleiben davon unberührt.
    Und die Berliner Zeitung als Medienpartner ist nicht die schlechteste Wahl. Zeigt mir die Zeitung, die so ausführlich alle Facetten der Gesellsvhaft zu Wort kommen lässt.
    Und peinlich wird es, wenn Kandidaten für den Bundestag als erstes finanzielle Gier unterstellt wird. Sorry, unterste Schublade.

  9. 29.

    Hier prahlen aber eine Menge mit ihrer Unwissenheit in Sachen Begrifflichkeiten. Das tut ja weh beim Lesen.
    Aber ich lass mir gerne erklären, was falsch daran sein soll, wenn er jetzt wieder bei Union weiter macht. Die Mehrheit der Unioner würde das auch sicher begrüßen.

    Vor allem dass er wegen des Geldes in den Bundestag wollte, finde ich als Vorwurf schon äußerst amüsant.

  10. 27.

    Ich gebe Ihnen im Prinzip Recht, aber dann muss das auch umgekehrt gelten. Nicht jeden Wähler und Kandidaten der AFD sollten dann nicht als Faschisten und Nazis tituliert werden

  11. 26.

    Tja, was macht man nicht alles für Macht. Typischer Opportunist. Beste Voraussetzung für eine große Karriere in der Politik. Er kann sich die Tür ja weiterhin offen halten und in ein paar Jahren noch mal für eine andere Partei die große Rede schwingen. Anschlussfähigkeit für die ein oder andere Gesinnung im Unionumfeld ist ja gegeben. Auch wenn es gegen die Vereinsfarben läuft. Eeeeine große Familie...

  12. 25.

    Ruhnert ist ein Instinktmensch. Doch leider scheint ihm sei guter Riecher zuletzt abhanden gekommen zu sein, sowohl im Sportlichen als auch Politischen.
    Keine Ahnung, was ihn da mit dem BSW geritten hat, war es die Sahra selbst? Ich vermute, dass er sehr schnell diesen Schritt bereut hat, von allen BSW-Kandidaten erschien er noch als der vernünftigste, was ihm selbst Ilko-Sascha Kowalczuk attestierte.
    Leider passt dieser BSW-Move von Ruhnert nur all zu gut ins derzeitige Union-Bild. Gewisse Zingler-Interviews, Berliner Zeitung als Medienpartner, Ruhnert-BSW... Bei allen Verdiensten von Zingler, Ruhnert &Co. ... Für viele Unionfans ist der Klub in politischer Hinsicht an seine Akzeptanzgrenze gestoßen, und das völlig unnötig.

  13. 24.

    So sind sie die Männer aus dem ehemaligen Westen, die können sich besonders schnell drehen und wenden. Das ist äußerst unglaubwürdig und falsch

  14. 23.

    Junge Junge,was man hier alles von einigen Menschen so ertragen muss.
    Jeder Mensch sollte leben,der eine macht mehr Fehler, der andere weniger.
    Die Zeit der Stasi ist ja nun sowas von lange her,irgendwann sollte och mal jut sein.
    Oliver hat was ausprobiert,sollte eben nich sein und gut ist…
    Ihn als Kommunisten zu bezeichnen oder was auch immer,passt in diese verschi**ene Gesellschaft.
    Einem anderen nur nix gönnen,über alles und jeden meckern,neidisch sein,für jeden gefallen um Geld betteln,ICK MAG EUCH NICHT!
    Eisern Oli

  15. 22.

    Nein keine kommunistischen, eine stalinistische Partei die unter ihrer Führerin, unter dem Deckmantel dess "Friedens" die Ukraine und uns gerne ihrem geliebten Führer Vladimir Krasnov ausliefert will.

    Ein toller Menschemschlag der sich da bei Union tummelt. Passt aber zum ehemaligen IM als Präsident.

    Also unbedingt zurückholen. Das fügt sich wieder zusammen, was zusammen gehört...

  16. 21.

    Lieber Wolle, "Wendehals" ist bei mir mit dem Lied von Gottlieb Wendehals eigentlich positiv konnotiert.

    Dieser Monsieur Ruhnert verdient das nicht.

  17. 19.

    Seit wann ist das BSW eine kommunistische Parteien. Da hat wer was völlig falsch verstanden!