Fußball-Bundesliga -
Für Turbine Potsdam wird der Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga immer aussichtsloser. Nach dem 0:7 (0:3) gegen die TSG 1899 Hoffenheim, der 17. Niederlage im 18. Spiel, ist das rettende Ufer für den sechsmaligen deutschen Meister nach dem überraschenden 1:0-Sieg von Carl Zeiss Jena beim 1. FC Köln bereits sechs Punkte plus die Tordifferenz entfernt.
Hattrick besiegelt Potsdams bittere Pleite
Einmal mehr war das Team von Trainer Kurt Russ nicht nur unterlegen, sondern sah sich de facto einem Klassenunterschied gegenüber. Bereits in der zehnten Minute erzielte Ereleta Memeti das erste Tor für die Hoffenheimerinnen, die im Mittelfeld der Bundesliga angesiedelt sind. In der 20. Minute erhöhte die ehemalige Turbine-Stürmerin Selina Cerci auf 2:0 für die Gäste, ehe Jill Janssens kurz darauf den 3:0-Halbzeitstand perfekt machte (32.).
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich am gewohnten Bild nichts. Zwar versuchte Trainer Russ mit insgesamt fünf Auswechselungen alles, um seiner Mannschaft Stabilität und neues Leben einzuhauchen, dies gelang ihm allerdings nicht. Selina Cerci bescherte mit ihrem zweiten Treffer das 4:0 für die Gäste (58.) und machte die metaphorische Bühne anschließend frei für Feli Delacauw. Die Belgierin krönte den Hoffenheimer Nachmittag mit einem perfekten Hattrick und machte mit ihren drei Treffern (60.; 82.; 87.) die 0:7-Pleite der Potsdamerinnen perfekt.
Turbine steht somit nach 18 Spielen mit nur einem Punkt und einem Torverhältnis von -57 weiterhin abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Frauen-Bundesliga.
Sendung: rbb24 Inforadio, 29.03.2025, 17:15 Uhr