Später Elfmetertreffer - Ciğerci schießt Cottbus an die Tabellenspitze

Sa 29.03.25 | 17:52 Uhr
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Tolcay Cigerci erizelt per Elfmeter das 1:0 für Cottbus (Quelle: imago images/Steffen Beyer)
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Cottbus-Aue

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Video: Sportschau | 29.03.2025 | Christian Dexne | Bild: imago images/Steffen Beyer

Energie Cottbus hat sich mit einem späten 1:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue vorübergehend an die Tabellenspitze der 3. Liga geschossen. Den Treffer des Tages erzielte Tolcay Ciğerci per spätem und umstrittenem Foulelfmeter.

  • ausgeglichenes Spiel mit Chancen kurz vor Schluss
  • Aue scheiterte mehrfach an Energie-Keeper Elias Bethke
  • Cottbus belohnt sich spät per Elfmeter
  • Energie zieht vorübergehend an Dresden vorbei an die Tabellenspitze

Im Kampf um den Aufstieg hat Fußball-Drittligist FC Energie Cottbus einen glücklichen, aber wichtigen Sieg eingefahren. Gegen Erzgebirge Aue setzten sich die Lausitzer am Samstag knapp mit 1:0 (0:0) durch. Das Tor des Tages erzielte Tolcay Ciğerci per verwandeltem Foulelfmeter (89.). Durch den Sieg springt das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz vorübergehend an die Tabellenspitze. Dynamo Dresden kann mit einem Heimsieg gegen Wiesbaden am Sonntag (16:30 Uhr) aber wieder vorbeiziehen.

Der Spielverlauf

Während Energie Cottbus das sensationelle Aus im Halbfinale des Brandenburg-Pokals verarbeiten musste, merkte man den Gästen aus Aue das Selbstvertrauen nach dem Halbfinaleinzug im Sachsenpokal an. Das Team von Trainer Jens Härtel stand sehr kompakt und übernahm in den Anfangsminuten mit mehr Ballbesitz das Spiel. Die erste gute Chance gehörte dann aber den Hausherren: Erik Engelhardt legte eine Flanke in den Rückraum zu Phil Halbauer, der den Ball jedoch nicht richtig traf (14.). Energie fand in der Folge immer besser ins Spiel und kombinierte sich gleich mehrfach sehenswert Richtung Tor, es fehlte aber die letzte Konsequenz.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit war dann auch Energie-Keeper Elias Bethke gefordert: Aues Maximilian Schmid wurde perfekt bedient und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, der herauseilende Bethke blieb im direkten Duell aber Sieger (37.). Die Gäste aus Sachsen kamen über Jonah Fabisch per Volley und den freistehenden Boris Tashchy kurz darauf zu weiteren Chancen, es blieb aber beim 0:0 zur Pause.

Elfmeter in der Schlussphase bringt die Entscheidung

Energie-Coach Wollitz wechselte zur zweiten Halbzeit Maximilian Krauß und Timmy Thiele für Halbauer und Engelhardt ein. Weil beide Teams weiter bemüht nach vorne, aber eben auch defensiv aufmerksam agierten, bekamen die Zuschauer im Energie-Stadion ein weitestgehend ausgeglichenes Spiel zu sehen. Nach rund einer Stunde fand Ciğerci aus der eigenen Hälfte Krauß, der Aue-Verteidiger Linus Rosenlöcher verlud, dann jedoch an Gäste-Keeper Martin Männel scheiterte (61.).

Der Doppelwechsel zur Pause brachte aus Cottbuser Sicht nicht die erhoffte Offensivgefahr, stattdessen verpassten die Gäste die Führung. Im Strafraum war es erneut Schmid, der aus kurzer Distanz zum Schuss kam, Bethke konnte aber parieren und wehrte im Liegen auch noch den Nachschuss von Kilian Jakob ab (78.). In der Schlussphase brachte Aues Rosenlöcher dann Lucas Copado zu Fall, der Schiedsrichter Lars Erbst entschied auf Elfmeter. Den verwandelte, wie schon zuletzt gegen Sandhausen, Ciğerci zu einem weiteren etwas glücklichen Energie-Sieg.

Choreografie der Energiefans im Spiel gegen Erzgebirge Aue (Quelle: imago images/Steffen Beyer)Die Choreo der Energie-Fans vor dem Duell gegen Aue.

Spieler des Spiels

... oder besser "Mann des Tages" war Tolcay Ciğerci. Der 30-Jährige verwandelte den späten und umstrittenen Elfmeter souverän und sicherte seiner Mannschaft so drei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Kurios: Bereits im letzten Liga-Spiel gegen Sandhausen traf Ciğerci ebenfalls per Stafstoß zum 1:0-Sieg. In der laufenden Saison hat der Spielmacher alle seine vier Elfmeter verwandelt und führt damit die Strafstoß-Statistik der Liga an.

Was war denn da los?

Elfmeter oder nicht? Schiedsrichter Lars Erbst zögerte nach dem Foul von Rosenlöcher an Copado keine Sekunde, zeigte sofort auf den Punkt. Doch die Szene war strittig. "Ich glaube, er kreuzt ihn und dann trifft er ihn unten", analysierte Energie-Trainer Wollitz kurz nach Abpfiff. Sein Gegenüber Jens Härtel sah das naturgemäß anders. "Ich sage, wir spielen klar den Ball. So kippt der Schiedsrichter hier um vor der Kulisse und dreht das Spiel komplett", so Härtel.

Zählbares

  • Cottbus gewinnt in der Liga zum zweiten Mal in Folge mit 1:0 durch einen verwandelten Elfmeter von Ciğerci
  • Energie übernimmt zum ersten Mal seit dem 25. Spieltag wieder die Tabellenführung der 3. Liga
  • Torhüter Elias Bethke hat in dieser Saison bereits zum elften Mal zu Null gespielt - Bestwert in der Liga
  • Cottbus hat seit 19 Spielen kein torloses Heimspiel mehr erlebt

Stimmen zum Spiel

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): Wir haben glücklich gewonnen, das ist die Realität. Wir hatten gute Phasen, aber für ein Heimspiel - mit den guten Phasen im letzten Drittel - zu wenig Torchancen. Elias Bethke hält zwei sehr gute Möglichkeiten. Man merkt, dass es aktuell nicht so einfach ist, diese letzte Überzeugung zu zeigen. Aber in dieser Phase geht es um die Ergebnisse. Natürlich hätte ich gerne das perfekte Spiel: mehr eigene Torchancen, weniger Chancen zulassen. Wichtig ist, dass wir alle erkennen, dass es eine historische Chance ist.

Timmy Thiele (Energie Cottbus): Drei Punkte mehr auf dem Konto, wie wir uns das gewünscht haben. Wenn man so spät ein Tor macht, ist es immer glücklich. Wir haben gedrückt, wir haben alles gegeben und es versucht. Großes Lob an das Publikum, denn dank des Publikums haben wir heute die drei Punkte einfahren können.

Jens Härtel (Trainer Erzgebirge Aue): Extrem ärgerlich. Ich glaube, wir waren über 90 Minuten gesehen die gefährlichere Mannschaft, die mehr Kontrolle hat und mehr Chancen rausgespielt hat. Aber den Vorwurf müssen wir uns machen, dass wir die Chancen nicht genutzt haben.

Sendung: rbb UM6, 29.03.2025, 18 Uhr

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18 Kommentare

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  1. 18.

    Es ist schon seltsam, was hier wieder für Verschwörungstheorien gepostet werden.
    Cigerci befindet sich zwischen Gegner und Ball, der Spieler von Aue grätscht von hinten rein. Selbst wenn er den ball noch berührt hat, nimmt er billigend in Kauf den Cottbuser umzusensen.
    Wenn das umgekehrt passiert wäre, hätten genau die Leute, die jetzt von Betrug reden oder schreiben, einen Elfmeter für aue gefordert.
    Ich bin auch Fan, aber etwas mehr Objektivität würde manchem Schreiber, oder sollte ich lieber Hater schreiben, gut zu Gesichtstehn und die diskussion etwas versachlichen.

  2. 17.

    Vielleicht sind damit ehemalige Cottbuser Spieler gemeint, die jetzt in Aue spielen.

  3. 16.

    Klar, jetzt sind es auf einmal die Spieler vom FCE, die verraten haben sollen, dass es kein Elfer war.
    Sei ihnen verziehen, dass sie offenbar alles Mögliche zur Rechtfertigung ihrer These heranziehen.

  4. 15.

    Hätte Aue den Elfmeter bekommen, Wollitz wäre explodiert,nur am Rande Cottbus ist noch lange nicht in der 2. Liga bei uns ......blau weisse Grüsse

  5. 14.

    Der MDR Kommentator und Co Kommentator waren sich einig und sicher,klarer Elfmeter.....

  6. 13.

    Das man das als Energie Anhänger anders sieht, sei ihnen verziehen. Selbst einige Cottbuser Spieler mußten bei der Frage nach dem 11er lächeln. Die wußten schon warum. Andersrum wäre Wollitz explodiert und hätte wieder eine Verschwörung gegen sich gesehen.

  7. 12.

    Wieder Glück mit einem Elfer. Unglaublich. Schade für das kleine sympathische Aue.

  8. 11.

    Selbst in der Zeitlupe der Öffentlich-Rechtlichen sieht Jeder(m/w/d), daß das nie ein Elfmeter war. So langsam nehmen Entscheidungen der DFB-Angestellten mehr als nur merkwürdige Züge an.
    Oder gehört das auch zum Programm von MP Lausitz?

  9. 10.

    Also haben sie genau dieselben Bilder wie der Haussender und der MDR.
    Und seltsam alle Kommentatoren sagen, die Situation ist nicht aufzulösen. Sie aber wollen es können, Respekt dafür!
    Aber gut der Trainer Härten, will es ja von seiner Trainerbank aus auch glasklar gesehen haben.
    Sie beide sollten sich zum Schiedsrichter ausbilden lassen.

  10. 9.

    Bei Sky Sport in der Zusammenfassung/ Zeitlupe ganz klar zu sehen, dass der Spieler von Aue den Ball trifft. Unerklärlich, wie man da so ein 11er Geschenk geben kann.

  11. 8.

    Könnten Sie mir sagen, wo man die Szene zum Elfmeter sehen kann, die zeigt, wo klar der Ball gespielt wurde?
    Interessiert mich wirklich.
    Weder der Haussender von Liga3, nich der MDR können die Szene nämlich aufklären!
    Ansonsten muss man davon ausgehen, dass sie eine andere Spielszene meinen.

  12. 6.

    Klasse und Glückwunsch. Ich würde mich aber darüber freuen, wenn sich Trainerteam und Mannschaft darüber verständigen, wie sie den erfolgreichen und interessanten Fussball aus der ersten Halbserie wieder auf die @Platte“ bringen. Pelé sollte sich dezent zurückhalten und seine beiden tollen co-Trainer wieder „machen@ lassen!!! Glück auf!

  13. 5.

    So ein Mehl von der Gurkentruppe, und der Rasen war okay Herr Wollitz?

  14. 4.

    Ist klar ein Elfmeter,da gibt es keine zwei Meinungen wer so im Strafraum in den Gegner geht also bitte. Glücklich Gewonnen na und !!

  15. 3.

    So ein Mehl der Gurkentruppe, kein Elmeter für mich
    aber der Rasen ist heut okay Herr Wollitz?

  16. 2.

    Elfmeter berechtigt? Klar Ball gespielt. Super Rasen in Cottbus, Sandwüste im 5m Raum. Heute beschwert sich die Gurke Wollitz natürlich nicht.

  17. 1.

    Glücklicher Sieg für Energie.
    Berechtigter Elfmeter, Bethke wieder super.
    Glück Auf Energie