Bundesstraße B5 bei Falkensee - Wolf in Brandenburg überfahren

Do 18.05.23 | 14:05 Uhr
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Ein Wolf steht auf einer Wiese in der Brandenburger Lausitz (Bild: dpa/Farina Graßmann)
Audio: Antenne Brandenburg | 18.05.2023 | Nachrichten | Bild: dpa/Farina Graßmann

Ein Wolf ist nur weniger Kilometer vor der Berliner Stadtgrenze auf der Bundesstraße B5 bei Elstal (Havelland) bei einem Verkehrsunfall getötet worden.

Das Raubtier sei am späten Mittwochabend mit einem Auto kollidiert, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Im Anschluss an die polizeiliche Unfallaufnahme sei der Wolfsbeauftragte des Landes Brandenburg informiert worden und habe das verendete Tier abgeholt.

Die Zahl der Wölfe in Deutschland nimmt zu, die meisten Rudel leben in Brandenburg. Verkehrsunfälle sind die häufigste Todesursache bei den Tieren.

Sendung: Antenne Brandenburg, 18.05.23, 13:30 Uhr

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36 Kommentare

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  1. 36.

    Boah... Selbst wenn ein wolf in der nähe einer Kita gesehen wird, so wie die kids rumschreihen, haut der wolf ab.
    Wölfe sind, wie auch Hunde, geräuschsempfindlich. Also schreihen, klatschen oder auf was rum trommeln u der haut ab.
    Ein tier wägt immer ab, zwischen dem eigenen wohl u seinem hunger.

  2. 35.

    Das ja mal die völlig falsche einstellung. Ein menschenleben von 8 millarden... 1 wolf von einem gerade erst erholten bestand. Ich denke der wolf hat hier vorrang.

    Ich empfehle jedem mal ein fahrsicherheitstrainning zu absolvieren. Ab besten mehrere. Finde das sollte auch zur führerscheinausbildung gehören.
    Da lernt man, wie man mit 50/70 kmh ne vollbremsung macht, ohne sich und andere in gefahr zu bringen bzw. Hindernisse auszuweichen ohne in nen baum zu knallen.

  3. 34.

    Ja alles gut
    Ich stimme Ihnen ja zu
    Das ganze geht so schnell das kaum jemand reagieren kann
    Und so wie Thomas es wohl denkt, so vorsichtig auf einer Schnellstraße zu fahren,das sowas nicht passieren kann geht nicht
    Da stellt man eher selbst ein Gefahrenpunkt da
    Selbst mit 50 kmh ist es schwierig den Wildunfall zu verhindern

  4. 33.

    Ja alles gut
    Ich stimme Ihnen ja zu
    Das ganze geht so schnell das kaum jemand reagieren kann
    Und so wie Thomas es wohl denkt, so vorsichtig auf einer Schnellstraße zu fahren,das sowas nicht passieren kann geht nicht
    Da stellt man eher selbst ein Gefahrenpunkt da
    Selbst mit 50 kmh ist es schwierig den Wildunfall zu verhindern

  5. 32.

    Das müssen sie nicht mir erklären sondern Thomas aus Erkner, der glaubt man kann auf einer Kraftfahrstraße, die nicht im Wald liegt und gut befahren ist, einfach mal so vorsichtig fahren kann das man bei einem spontanen Wildwechsel bremsen kann ohne das Tier zu erwischen.

    Keine Ahnung wie er sich das vorstellt ohne Chaos zu verursachen in der Realität, aber irgendwie scheint er es zu glauben. Vielleicht hat er immer noch nicht verstanden das es keine Landstraße im Wald im nirgendwo ist wo man auch mal langtuckern kann...

  6. 31.

    Und bei ihnen ist ohne Ahnung der genauen Zustände immer noch unsinniges Schulzuweisen auf den Autofahrer angesagt.

    Nochmal für sie: Die Strecke ist dort autobahnartig ausgebaut, gut befahren und da ist kein großer Wald das man mit Wildwechsel rechnen muss. Da muss man mit sowas nicht rechnen das man langsamer fahren sollte.

  7. 30.

    Beim Ausweichen vor Wildtieren passieren die schlimmsten Unfälle
    Ist Dr größte Fehler den man in solch einer Situation machen kann
    Leider passiert es recht häufig Reflexartig

  8. 29.

    Wer schon mal mit einem Wildschwein kollidiert ist, vergisst das sein Leben lang nicht, abgesehen vom Sachschaden. Wenn dann noch die Polizei die Unfallaufnahme verweigert und an den Förster verweist, dann reichts. Lediglich die Versicherung zahlte anstandslos.

  9. 28.

    Schieben ist nicht notwendig und auch nicht erlaubt. Aber mit dem Fuß vom Gas zugehen und mit erhöhter Aufmerksamkeit zu fahren ist in den meisten Fällen schon sehr hilfreich.
    Und ich weiß ja, bei ihnen kann man nicht vom Gas gehen, weil das Auto immer schnell fährt, aber dafür gibts ja zum Glück noch in jedem Auto eine Bremse :-)))

  10. 27.

    "bei einem spontanen Wildwechsel noch die Bremse findet", nun, ich kenne keinen Bericht wo angegeben wurde das ein Wildwechsel NICHT spontan war.

    "zweitens für Tiere überhaupt erstmal bremsen" - versuche ich ja, selbst bei Fliegen, Käfern und Konsorten, Bremsen (die Hautflügler!) natürlich auch.

  11. 26.

    Und woher wissen sie das der Autofahrer das alles nicht gemacht hat und trotzdem keine Chance hatte dem Tier auszuweichen?

    Kennen sie die Gegend überhaupt? Wir reden hier von einer Bundesstraße, keiner Landstraße mitten durch den Wald. Zweispurig je Richtung, links und rechts Leitplanken und kein Wald. Kraftfahrstraße mit min 60 km/h und viel Verkehr weil Ausfallstrecke im Westen Berlins zur Autobahn.

    Viel Spaß da so schön vorsichtig zu fahren das man einem plötzlich auftauchendem Wolf noch ausweichen bzw. bremsen kann. Aber auf einer Stadtautobahn fahren sie bestimmt auch 30 km/h, könnte ja plötzlich ein Fußgänger über die Leitplanke klettern und über die Autobahn laufen...

    Es gibt Dinge die kann man nicht verhindern. Nur weil ihnen das bisher nicht passiert ist liegt es nicht automatisch an ihrem vorausschauenden Fahrstil, das kann einfach nur Glück sein, wie bei den meisten Autofahrern.

  12. 25.

    Sie haben mich überzeugt ... Sie sind wahrscheinlich der einzige, der weiß, was zu tun ist ...
    Beim nächsten Wildwechsel-Schild schiebe ich das Auto.

  13. 24.

    Ne, ne @Vater hat nicht ganz Unrecht. Ich musste beruflich selbst viel durch Brandenburgs schöne bewaldete Landschaft fahren und dass ich bis heute noch kein Tier über den Haufen gefahren ( und ich hatte einige Wildwechsel) habe lag genau an zwei Dingen. Erstens die Fahrgeschwindigkeit soweit reduzieren, dass man bei einem spontanen Wildwechsel noch die Bremse findet und zweitens für Tiere überhaupt erstmal bremsen.

  14. 23.

    Auch zu viel Grimms Märchen gelesen oder Horrorfilme gesehen?!
    Als Spitzenprädator wird der Wolf die Reviere des Menschen und anderer Spitzenprädatoren meiden, es sei denn, ihm wurden beispielsweise durch sukzessive Anfütterung falsche Signale vermittelt.
    Und im Übrigen lassen sich Verkehrsunfälle mit Tieren seitens der Tiere nicht vermeiden, denn Autos verhalten sich natürlich nicht wie Lebewesen.
    Der Mensch könnte schon, wenn er denn wollte, mit angepassten Fahrverhalten das Risiko minimieren (ist nur unbequem und führt meist zu Unverständnis). Für die Orientierungslosen gibts dafür sogar Verkehrsschilder.

  15. 22.

    Woher wollen sie wissen wie schnell das Auto war, im Bericht steht nix darüber. Haben sie mal erlebt wie schnell ein Wildtier auf der Straße steht? Außerdem lesen sie mal nach wie man sich in solchen Situationen als Autofahrer verhalten soll.
    Komisch, über die Millionen Insekten, Fledermäuse und Singvögel etc., die jährlich durch Windpropeller getötet werden, wird keine Bericht verfasst.

  16. 21.

    Typisch Autofahrerhirn. Auf die Idee langsamer zu fahren kommt man natürlich nicht. Selbst in der StVO steht, dass man die Geschwindigkeit den Verhältnissen anzupassen hat.

  17. 20.

    Selten so niveaulose Kommentare gelesen, die am Thema vorbei gehen und offensichtlich Rückschlüsse aus eigenem Verhalten mit rein interpretieren.
    Wirklich schade um den Wolf aber zum Glück ohne menschlichen Schaden.

  18. 19.

    Ich hoffe dem Kraftfahrer geht es gut.
    Habe ich im Artikel vermisst.

  19. 18.

    Und was ist, wenn Lupus innerhalb Berlins seine Runden dreht, nur 5 km stadteinwärts von der Landesgrenze entfernt? Nicht unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass diese putzigen Tiere nicht genau wissen, was es bedeutet, dass Revier etwas größer auszumessen.
    Und wird der “Vater” sich ähnlich äußern, wenn der hungrige Geselle dann noch vor einem Kindergarten gesichtet wird.
    Es ist anzunehmen, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Rolle des Wolfs in der Fauna anerkennt, aber Bitteschön nicht hier!

  20. 17.

    Schade das es umgekommen ist, tut mir leid, für alle Tiere am Rande liegend an den Autobahnen etc. Kann man da nicht was machen? Bessere Schutzplanken oder so?