Geplantes Kunstmuseum - Umbau des Alten Kinos in Frankfurt (Oder) wird teurer und dauert wohl länger

So 02.03.25 | 12:21 Uhr
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Archivbild: Altes Kino "Lichtspieltheater der Jugend", Heilbronner Straße, Frankfurt an der Oder. (Quelle: dpa/Schoening)
Audio: rbb Antenne Brandenburg | 02.03.2025 | Fred Pilarski | Bild: dpa/Schoening

Der Umbau des Alten Kinos in Frankfurt (Oder) zum Kunstmuseum könnte bis zu zehn Millionen Euro teurer werden als geplant. Das geht aus einer Antwort von Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) auf eine kleine Anfrage des BSW-Abgeordneten Sven Hornauf hervor. Außerdem dürfte sich die Eröffnung um ein Jahr verspäten.

Boden ist kontaminiert

Für den Bau müsse kontaminierter Boden abgetragen und entsorgt werden. Weitere Kostensteigerungen ergeben sich aus der Schwammbeseitigung und aus der Umsetzung von Denkmalschutzauflagen, heißt es in dem Schreiben. Der verzögerte Baustart wird unter anderem damit begründet, dass eine Hauptwärmeleitung verlegt werden musste.

Ursprünglich sollte das neue Landesmuseum für moderne Kunst 2029 öffnen. Nun wird es wohl erst 2030 so weit sein. Für den Umbau des früheren Lichtspieltheaters der Jugend stellen Bund und Land jeweils 11,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Sendung: rbb Antenne Brandenburg, 02.03.2025, 09:30 Uhr

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12 Kommentare

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  1. 12.

    Kein Wunder dass sämtliche Umbauten und Sanierungen dauernd teurer werden. Verdi schreit überall nach mehr Geld, auch die anderen Bereiche...Wen wundert es da? Da sollen die Mieten aber nicht steigen...

  2. 11.

    Kann man irgendwo nachlesen, welches historische Wissen man stets über seine Stadt parat haben muss, um sich als Bürger derselben bezeichnen zu dürfen?
    70 Jahre zurück halte ich z.B. für einen 20 jährigen eine Herausforderung, egal ob hier geboren oder zugezogen.
    Dafür haben wir schließlich Archivare und Geschichtsschreiber.

  3. 10.

    Das Kino ist schon aus den 50ern, genauer 1955. Vor dem Umbau waren dort Festsäle.

    Der UFA-Filmpalast stand in der Friedrichstraße 10, der heutigen ulica Jednosci Robotniczej 9 - 10 in Slubice, und wurde von 1948 bis 2005 als "Kino Piast" betrieben.

  4. 9.

    Warum ist der Bund wieder mal mit vielen Millionen Euro dabei? Menschen die nicht in der Region leben müssen wieder das Geld für regionale Kultur erarbeiten - das ist nicht mehr einzusehen!

  5. 8.

    Das Kino ist nicht aus den 50er Jahren, da wurde es nur wieder auf- und umgebaut, was man als Frankfurter wissen sollte, es ist das alte UFA-Kino und spätere Lichtspieltheather der Jugend.

  6. 7.

    Und warum kann diese Leitung dort nicht bleiben?

  7. 5.

    Daß die Hauptwärmeleitung dort liegt, hat keiner gewußt, der Schwamm war vorher nicht da und die Denkmalschutzauflagen sind plötzlich und unerwartet aufgetaucht?
    Ja nee, ist klar. Es sind ja nur 10 Millionen.

  8. 4.

    Niemand wartet.
    Nur weil Sie und jeder andere vor Ort wenig bis nichts sehen kann, bedeutet nicht dass nix passiert.
    Das ist keine Strangsanierung von standardisierten Wohnblöcken, wo ein paar Installateure und abschließende der Maler mal kurz durchrauschen.
    Wenn es gut werden soll darf so etwas auch etwas länger dauern.
    Bei so einem Bau verläuft die Startkurve extrem flach. Völlig normal. Da geht auch parallel an verschiedenen Gewerken planen und arbeiten eher selten.

  9. 3.

    Ach watt janz Neuet
    Die alte Leier !!!!!

  10. 2.

    "wird teurer und dauert länger"
    Ei der Daus! Wer hätte das gedacht?

  11. 1.

    Wenn man noch länger wartet, wird der Umbau des alten UFA-Kinos sicher noch teurer.