"Tesla-Takedown" - Mehrere kleinere Proteste gegen Tesla und Musk in der Region

Sa 29.03.25 | 13:42 Uhr
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Etwa zehn Personen protestieren am 29.03.2025 im Rahmen des globalen Protesttages "TeslaTakedown" vor einem Tesla Store in Berlin-Reinickendorf. (Quelle: dpa-Bildfunk/Jörg Carstensen)
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Audio: rbb24 Inforadio | 29.03.2025 | Linda Staude | Bild: dpa-Bildfunk/Jörg Carstensen

An mehreren Orten in Berlin und Brandenburg haben Demonstranten am Samstagmorgen gegen den US-Autokonzern Tesla von Multimilliardär Elon Musk protestiert.

Zum sogenannten "Tesla-Takedown", einem international organisierten Aktionstag gegen das Unternehmen und seinen Besitzer, protestierte etwa eine Gruppe von rund zwanzig Menschen vor dem Tesla-Werksgelände in Grünheide (Oder-Spree) mit Transparenten, auf dem größten stand "Tesla den Hahn abdrehen". Die Gruppe wollte nach eigenen Angaben auch einen Negativ-Umweltpreis übergeben.

Kleinere Aktionen auch in Berlin

In Berlin-Reinickendorf zeigten etwa zehn Personen vor einem Tesla-Geschäft ein Transparent, mit der ähnlich lautenden Aufschrift "Tesla den Hahn zudrehen." In Berlin-Mitte hatten mehrere Demonstranten im Tesla-Vorführraum eines großen Einkaufszentrums orange Regenschirme aufgespannt und sich auf den Boden gelegt, teilten die Initiatoren des Protestes mit. Ähnliche Aktionen seien in München und Nürnberg zu sehen gewesen. Auch im Ausland gab es ähnliche Proteste, beispielsweise in London.

Der internationale Protest ist eine Reaktion auf Musks Beteiligung an der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Aufgerufen wird auch dazu, Tesla-Fahrzeuge und -Aktien zu verkaufen. In der Region fiel er dann optisch aber klein aus.

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 29.03.2025, 19.30 Uhr

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23 Kommentare

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  1. 23.

    Nee - bald ist wieder Entenwetter - solange muss der Käfer noch ran. Sind wenigstens Autos und keine rollenden Taschenrechner.

  2. 22.

    "Wenn man es nicht kann, ist es aber genau das, was als demokratiefeindlich zu sehen ist."

    Genau das verstehen die sogenannten Demokraten nicht, fühlen sie sich doch mit Überheblichkeit auf der richtigen Seite. Dann kann man alles niedermachen, was nicht in das eigene Denkschema passt, ist man doch das "Gute", was den Rest belehren muss.

  3. 21.

    Die Grünheide befindet sich mitten in der EU, also nix mit Einfuhzöllen.
    Wenn, dann keine E - Autos der Marke Tesla aus hiesiger Produktion kaufen, sondern eingeführte aus China,
    So blöd muss man sein, hier Arbeitplätze zu vernichten und gleichzeitig die Verkehrswende zu behindern, hoffentlich kommt es nicht so weit.

  4. 20.

    Keine voreilige Vorfreude bitte. Musk hat nur für etwa 4 Monate einen Beratervertrag bei Trump und längst kapiert, dass sein Wirken im Oval Office dazu führt, dass seine Geschäfte nicht wirklich rund laufen. Der ist schneller zurück als Sie denken. Vielleicht hilft der verlängerte Bildungsurlaub bei der Landung auf dem Boden der Tatsachen.

  5. 19.

    Eben, und auf diese höhere Einfuhrzölle hat Trump reagiert,
    Nur, die EU exportiert in die USA viel mehr, als sie aus den USA importiert, also warum diese höheren Zölle für USA?.
    In sofern, die EU gab vor, und zieht die USA nach, und jetzt sich beschweren.?!

  6. 18.

    Ihr fahrt doch alle Autos einer kriminellen Gruppe (Dieselskandal)…

  7. 17.

    Autos anzünden ist Inlandsterrorismus und sollte auch so bestraft werden!

  8. 16.

    Kleine Proteste sind immer noch besser als nur Achterbahn touren und keinen E-Scooter Modell 3 kaufen.

    Übrigens, Musk macht wohl den genialen Erfinder Nikola Tesla keine Ehre.

  9. 15.

    Die EU hat doch sowieso schon höhere Einfuhrzölle als die USA, selbst jetzt noch.

  10. 14.

    Jetzt fehlen nur noch die Omas gegen Tesla. Manchmal frage ich mich ob es in den anderen europäischen Staaten auch solche hochintelligenten Menschen gibt.

  11. 13.

    Klasse! Früher stand Tesla als nachhaltige, innovative, teure aber attraktive Automarke für mich. Wenn diese Automarke jetzt zum politischen Statement gegen einen überbordenden Verwaltungsapparat geworden ist, sich gegen Homeoffice im öffentlichen Dienst, ineffiziente Strukturen von staatlichen Institutionen, Verschwendung von Steuergeldern, ausufernder Bürokratismus, sich gegen die „Diktatur der Sachbearbeiter“ in den Verwaltungen richtet - hole ich mir auch einen! EM steht zwar dem Unternehmen vor, aber gebaut wird das Auto von fleißigen Menschen in Grünheide/ Brandenburg/ Deutschland. Auch das wäre für mich ein Grund, einen Tesla zu kaufen.

  12. 12.

    Eine super Idee wäre, wenn Sie über Ihre Aussagen mal nachdenken würden. Was soll dann mit den 12.500 Beschäftigten bei Tesla geschehen? Die von den lächerlich geringen Teilnehmern getragenen Argumente werden nicht von einer Mehrheit getragen. Dennoch werden hier wieder AfD-Postionen unterstellt, wenn man anders denkt als die paar Demo-Teilnehmer. In einer Demokratie muss man auch andere Positionen aushalten können. Wenn man es nicht kann, ist es aber genau das, was als demokratiefeindlich zu sehen ist.

  13. 11.

    Vll. wäre auch ein globaler Aktionstag für Qualität nicht schlecht. Angestachelt von der Werbung wollte ich mir tatsächlich einen Tesla zulegen. Ich hab' mir vorher ein paar mal einen gemietet. Das sind dann natürlich keine 1A-Vorführwagen, sondern ganz normale Gebrauchsautos. Es war eine gute Entscheidung.

  14. 10.
    Antwort auf [Ach so] vom 29.03.2025 um 17:57

    Motto: „Globaler Aktionstag gegen Tesla, Musk und Trump!“. Weiter hieß es: „FÜR Demokratie, Gewaltenteilung, Vielfalt, Menschenrechte und Empathie! GEGEN Oligarchie, Herrschaft der Reichen, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!“

    Dann ist ja gut, ich dachte schon es geht um die Schädigung der Umwelt durch das Werk in Grünheide. Das scheint den Demonstranten egal zu sein, waren die Kritiker damals alles Schwurbler und Aluhutträger. Planet kaputt, aber für Demokratie demonstriert.

  15. 9.

    Na, da sind sie wieder, die wahrscheinlich sich auch dem BDS Boykott anschließen und sich auf der moralisch besseren Seite verstehen und Begriffe wie Demokratie in den Schutz ziehen.

  16. 8.

    Das war eh der falsche Krüger.

  17. 5.

    Tesla Werk in Grünheide schließen wäre eine super Idee. Europa sollte hohe Zölle auf Tesla Fahrzeuge legen.
    Musk sollte eine Einreiseverbot nach Deutschland oder vielleicht auch in die EU erhalten.

  18. 4.

    Nüsch für unjut, aber die paar Hansel werden Elon Musk nicht stoppen.
    Vielleicht gibt es da noch die simpel Strukturierten, die glauben ihren Protest mit dem Abfackeln von TESLA-Fahrzeugen zu unterstreichen.
    Sicher, der Aktienpreis ist abgestürzt, aber jetzt ist die beste Zeit, selbige zu zeichnen. Irgendwann beruhigt sich die Lage.