Schifffahrtskanal und Dahme - Kind und Mann in Eis eingebrochen - beide gerettet

Di 18.02.25 | 12:16 Uhr
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Symbolbild: Einsatzkräfte der Feuerwehr fahren am 10.02.2021 in einem Boot auf dem Karpfenteich im Treptower Park in Berlin. (Quelle: dpa-Zentralbild/Paul Zinken)
Audio: rbb 88.8 | 18.02.2025 | Michael Ernst | Bild: dpa-Zentralbild/Paul Zinken

Ein Kind und ein junger Mann sind auf Berliner Gewässern in das Eis eingebrochen. Beide wurden aber am Montagabend aus dem kalten Wasser gerettet, wie die Feuerwehr mitteilte.

Das Kind fiel gegen 18.45 Uhr in den Neuköllner Schifffahrtskanal, die Feuerwehr rückte mit 36 Leuten und Rettungsgeräten an. Das Kind sei aber noch vor dem Eintreffen aus dem Kanal geholt worden. Es wurde dann in ein Krankenhaus gebracht.

Eis auf Seen und Kanälen derzeit trügerisch - Einbruch möglich

Der junge Mann brach in Köpenick in den Fluss Dahme ein. Er konnte sich selbst retten, bevor die alarmierte Feuerwehr eintraf, und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gefahren.

Angesichts der Eisschichten auf den Seen und Kanälen und des sonnigen Wetters warnte die Feuerwehr: "Bitte betreten Sie auf keinen Fall Gewässer - Lebensgefahr! Man kann nie zuverlässig beurteilen, ob eine Eisschicht tragfähig ist." Wenn jemand bei winterlichen Temperaturen einbreche, komme es sehr schnell zu starken Unterkühlungen, die lebensgefährlich sein könnten.

Am Mittwoch und Donnerstag soll es noch sehr kalt bleiben, ab Freitag wird es dann wärmer.

Sendung: rbb 88.8, 18.02.2025, 12:00 Uhr

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6 Kommentare

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  1. 6.

    Die schiere Dummheit der Menschen macht mich immer wieder fassungslos...

  2. 5.

    Das sind beides (zwar langsame, aber doch) Fließgewässer. Das dauert ewig, bis man da drauf gehen kann. Dieses Wissen wird wohl in der Klimaerwärmung endgültig verloren gehen...
    Aber gut finde ich, dass es offenbar aufmerksame Leute gab, die Hilfe geholt haben.

  3. 4.

    Ich vermute, die Gefahr beim Einbrechen in das Eis wird von vielen Menschen unterschätzt. Der Körper kühlt in dem kalten Wasser sehr schnell aus. Es ist Eile geboten, den ins Wasser eingebrochenen Menschen dort herauszuholen.

    Ich habe früher auch immer gedacht, was sollen diese ständigen nervigen Warnungen, bis ich einen solchen Fall in meiner Familie hatte. Es ist glimpflich ausgegangen, Vater und Tochter wurden gerade noch rechtzeitig aus dem Wasser geborgen. Die Tochter hatte es etwas besser überstanden, ihr Vater lag zwei Tage auf der Intensivstation. Bleibende körperliche Schäden gab es nicht, da haben die beiden Glück gehabt.

    Mit einem Einbruch ins Eis ist nicht zu spaßen.

  4. 3.

    Solch ein Leichtsinn, hoffentlich hat die Feuerwehr etwas anderes zu tun, als Sie aus dem Wasser zu retten. Tolles Vorbild für Kinder.

  5. 2.

    Ich vermute, die Gefahr beim Einbrechen in das Eis wird von vielen Menschen unterschätzt. Der Körper kühlt in dem kalten Wasser sehr schnell aus. Es ist Eile geboten, den ins Wasser eingebrochenen Menschen dort herauszuholen.

    Ich habe früher auch immer gedacht, was sollen diese ständigen nervigen Warnungen, bis ich einen solchen Fall in meiner Familie hatte. Es ist glimpflich ausgegangen, Vater und Tochter wurden gerade noch rechtzeitig aus dem Wasser geborgen. Die Tochter hatte es etwas besser überstanden, ihr Vater lag zwei Tage auf der Intensivstation. Bleibende körperliche Schäden gab es nicht, da haben die beiden Glück gehabt.

    Mit einem Einbruch ins Eis ist nicht zu spaßen.

  6. 1.

    Erstaunlich und schön zu lesen, dass das Eis schon jetzt (fast) trägt. Wir wollen am Donnerstag bissel schlittern gehen, bevor am Freitag der Frühling kommt...