Antisemitismus und Wissenslücken - Sollten Schulbesuche in ehemaligen KZs zur Pflicht werden?

Fr 28.02.25 | 12:02 Uhr | Von Anna Severinenko
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Archivbild: Mahn- und Gedenkstaette auf dem Gelaende des ehemaligen faschistischen Konzentrationslagers Sachsenhausen. (Quelle: dpa/Heinrich)
Bild: dpa/Heinrich

Steigender Antisemitismus an Bildungseinrichtungen und Wissenslücken zum Holocaust – kann eine Besuchspflicht für Schulen dagegen helfen? Die Union sagt ja, aber was sagen Schüler:innen, Lehrkräfte und die Gedenkstätten selbst? Von Anna Severinenko

Es ist ein kalter, klarer Februartag an der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen im Brandenburger Landkreis Oberhavel - wenige Tage nachdem am Holocaust-Gedenktag der Befreiung von Auschwitz vor 80 Jahren gedacht wurde. Die 9. Klasse des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums aus Berlin-Lichtenrade ist zu ihrem Besuch eingetroffen. Für die meisten Schüler:innen dieser Klasse ist es das erste Mal in einem ehemaligen KZ.

Union fordert bundesweite Besuchspflicht für Schulen

Sollten solche Besuche einer Konzentrationslager-Gedenkstätte ein fester Bestandteil des Lehrplans an öffentlichen Schulen werden? Die Unionsfraktion hat sich im vorigen Jahr im Bundestag für eine Besuchspflicht ausgesprochen. Was soll damit bewirkt werden?

Der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Jarzombek, erklärte die Forderung damit, dass "die Erinnerung an die Schrecken der Schoah bei den nachkommenden Generationen wachgehalten" werden soll. In dem Antrag wird der steigende Antisemitismus an deutschen Schulen und Hochschulen seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 angeprangert.

Auch gesellschaftlich wird der Wissensstand von jungen Menschen zum Nationalsozialismus diskutiert. Eine repräsentative Umfrage der Jewish Claim Conference [claimscon.org] aus dem Januar zum Wissensstand der 18- bis 29-Jährigen hat ergeben, dass in Deutschland zwölf Prozent der Menschen in dieser Altersgruppe bisher nicht vom Holocaust gehört hätten. Kann eine Besuchspflicht diesen Entwicklungen entgegenwirken?

Baracken auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen. (Quelle: rbb24/Anna Severinenko)
Das KZ Sachsenhausen (Oberhavel) wurde im Sommer 1936 errichtet und am 22. April 1945 von sowjetischen und polnischen Truppen befreit. | Bild: rbb24/Anna Severinenko

Besuchspflicht in drei Bundesländern

In Berlin und Brandenburg gilt keine Besuchspflicht, denn Bildung ist Ländersache. Die Schülerinnen und Schüler des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums wollten die Gedenkstätte besuchen. Zwei Länder haben die Pflicht bereits für die neunte Jahrgangsstufe eingeführt: Bayern und das Saarland. In Hamburg möchte die Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) die Besuchspflicht noch dieses Jahr umsetzen.

Für die neunte Klasse aus Berlin beinhaltet der Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen ein vierstündiges Programm. In den ersten zwei Stunden findet ein Workshop mit ihrem Guide statt, bei dem sich die Schüler:innen mit Fotografien, Zeichnungen, Dokumenten und Quellen zum KZ Sachenhausen beschäftigen. In Gruppenarbeit soll sich jede Gruppe inhaltlich auf eine Station des KZs vorbereiten. Die Schüler:innen befassen sich mit Themen wie Fluchtversuchen der Häftlinge, die Arten der Zwangsarbeit und dem Aufbau des Lagers. Anschließend findet eine Führung über das Gelände statt, bei der die jeweiligen Gruppen ihren Mitschüler:innen über das vorbereitete Thema erzählen. Der Guide liefert weitere Informationen, stellt und beantwortet Fragen.

Auf Youtube anschauen: Sollten alle Schüler KZ-Gedenkstätten besuchen? | rbb24 explainer

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Reiner Schulunterricht nicht mit Besuch vergleichbar

Die Wirkung eines Besuchs lässt sich für die Schüler:innen nicht mit theoretischem Lernen vergleichen. Die Schülerin Alija sagt während der Führung über das KZ-Gelände: "Natürlich ist Unterricht in der Schule nicht vergleichbar damit, zu diesem Ort zu gehen, wirklich zu sehen. Wir sind durch diesen Eingang durchgegangen, um es uns anzuschauen, während andere Menschen gekommen waren, um zu sterben. Das finde ich noch mal intensiver, wenn man einfach alles hier hautnah sehen kann."

Das eiserne Tor mit der Inschrift "Arbeit macht frei", rekonstruierte Baracken der jüdischen Häftlinge mit kurzen hölzernen Stockbetten, der Zellenbau, in dem Häftlinge ohne Tageslicht eingesperrt und gefoltert wurden. Die Jugendlichen lernen an dem Tag mit allen Sinnen. Vor Ort versuchen sie, sich in die Situation hineinzuversetzen.

Eine Besuchergruppe wird durch die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen geführt. (Quelle: rbb24/Anna Severinenko)
Die Schüler:innen dürfen sich Inhalte selbst erarbeiten, Fragen stellen, aber auch beantworten. | Bild: rbb24/Anna Severinenko

Der Besuch wirkt

Auch bei Alijas Mitschüler Amjad löst der Besuch in Sachsenhausen viel Nachdenken aus: "Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, wie die Häftlinge gelebt haben, jetzt kann ich es etwas besser", erzählt er während der Besichtigung einer Baracke. "Wenn man sich das vorstellt: Dieses Gefühl, dass man so zusammengepfercht, aber immer noch so einsam ist und nicht mehr als Mensch angesehen wird." Trotzdem ist er gegen eine Pflicht: "Es ist wichtig, sich zu erinnern, damit man die Fehler in Zukunft vermeiden kann. Aber eine Pflicht würde ich nicht unterstützen. Es kann ja auch sein, dass manche Leute sich dafür einfach nicht interessieren, dann ist es Zeitverschwendung für beide Seiten. Diese Leute würden hier bestimmt auch nicht so viel mitnehmen."

Ihre Klassenlehrerin, Alma Kittler, lehnt eine Besuchspflicht ebenfalls ab. Kittler sagt, dass es den Lehrkräften überlassen werden sollte, wie und wann man der Klasse Inhalte nahebringt: "Es ist immer so, dass man individuell auf die Schülergruppe eingehen muss. Es gab auch schon Jahrgänge, mit denen ich keinen Besuch gemacht habe."

Es braucht mehr als nur den Besuch

Für die Besuche wäre ein gewisser Wissensstand erforderlich, argumentiert Alma Kittler. Im Unterricht muss die Klasse vor- und nachbereitet werden. Der Besuch könne dann das Wissen einbetten und ergänzen.

Die Lehrerin erzählt, dass an ihrer Schule eine zehnte Klasse keinen Guide mehr bekommen hat, weil alles ausgebucht war. Die Schüler:innen wurden dann mit Audioguides losgeschickt. "Dann würde ich lieber gar keinen Besuch machen als solch einen. Das bringt nichts, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht den nötigen Kontext bekommen und während der Führung keine Fragen stellen können." Das sei keine Kritik an den Lehrkräften, sondern eine Folge der ausgebuchten Führungs-Angebote in den Gedenkstätten.

Ihre Klasse stellt viele Fragen an den Guide. Der findet, dass die Jugendlichen schon ziemlich viel wüssten, überdurchschnittlich viel für das Alter.

Arne Pannen, Leiter der Bildungsabteilung in der Gedenkstätte Sachsenhausen. (Quelle: rbb24/Anna Severinenko)
Arne Pannen leitet die Bildungsabteilung in der Gedenkstätte Sachsenhausen. | Bild: rbb24/Anna Severinenko

"Es gibt ein gefühltes, aber kein wirkliches Wissen"

Eine Abnahme des Wissens unter jungen Menschen, wie aus der Umfrage der Jewish Claims Conference in der Presse gefolgert wurde, kann Arne Pannen nicht beobachten. Der Bildungsleiter der Gedenkstätte Sachsenhausen findet, das Wissen über die NS-Zeit sei schon immer relativ gering gewesen. "Meine Erfahrung ist auch, dass Menschen, die hier hinkommen – Jugendliche, aber auch Erwachsene – oftmals ein großes gefühltes Wissen haben. Aber die Inhalte, was historisch passiert ist, das wird eigentlich nicht in der Tiefe behandelt. Das merke ich schon, dass es ein gefühltes Wissen gibt, aber kein wirkliches Wissen."

Zur Vermittlung dieses fundierten Wissens können die Gedenkstätten viel beisteuern, indem sie es vor Ort veranschaulichen. Nichtsdestotrotz ist der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Axel Drecoll, gegen eine Besuchspflicht. "Ein wichtiger Grundsatz der Bildungsarbeit in Gedenkstätten ist die freiwillige Entscheidung", sagte Drecoll in einem Interview mit der "Welt". Der Gedenkstättenleiter befürchtet, dass ein Pflichtbesuch für junge Menschen eine "emotionale Überforderung" darstellen könnte, die niemandem aufgezwungen werden sollte.

Besuchspflicht würde Kapazitäten sprengen

Auch Arne Pannen lehnt eine Pflicht ab: "Das kann dazu führen, dass Schüler, wenn sie gezwungen werden, hierherzukommen, eher Abwehrreaktionen zeigen. Das ist zumindest unsere Erfahrung."

Der Betreuung der Besucher:innen nachzukommen sei für den Bildungsleiter ein weiterer Grund gegen die Besuchspflicht. Für Pannen geht es um vorhandene Kapazitäten bei Finanzen und Personal. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt hätten die Gedenkstätten lange Wartelisten, ein Besuch mit Führung müsse Monate im Voraus gebucht werden. "Wenn jetzt alle Schulklassen Brandenburgs und Berlins in KZ-Gedenkstätten fahren würden, müssten diese Kapazitäten stark ausgebaut werden."

Bei der Abschlussrunde am Ende des Besuchs reflektiert die 9. Klasse des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums, was sie bei dem Besuch gelernt und erfahren haben. Der Schülerin Martha sind vor allem die Apelle und Baracken im Gedächtnis geblieben. "Das ist, womit man sich menschlich dann noch wenigstens ein bisschen vergleichen könnte. Wie lebe ich jetzt und wie haben die Häftlinge damals gelebt? Denn das andere ist ja nicht vorstellbar." Alija hat ebenfalls Schlüsse für ihr sich und ihre Gegenwart gezogen: "Man sollte dankbar sein für das Leben, das man führt und hoffen, dass sich sowas nicht wiederholt."

Beitrag von Anna Severinenko

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165 Kommentare

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  1. 165.

    Die verschiedensten Umstände sprechen jeweils für sich oder treffender: gegen sich. Das betrifft zuallererst das systematischste aller in der Geschichte der Menschheit begangener Verbrechen, sprich: die systematischste Erfassung, Schikanierung und Tötung entlang der industriell inszenierten Tötung.

    Dass sich eine faktische Clilque anmaßte, Herr, Sachwalter und Geburtshelfer DER Geschichte zu sein, um anschließend alle ihr Entgegenstehenden auszuspionieren, einzuschüchtern und einzuknasten, mit Verweis auf die Wissenschaftlichkeit ihres Herrschaftsanspruches, dies unter Verweis auf zur Heiligkeit emporgehobenen St. Marx, das tritt dann dazu, ist aber mit dem Erstgenannten in keinster Weise gleichzusetzen.

    Das Erstgenannte war Rassismus zugunsten einer auserwählten Herrenrasse, mit dem Zweiten erwies sich Marx - durchaus im Sinne eines humanen Versuchs - als ein geistiges Kind des ausgehenden 19. Jhs.

  2. 164.

    Natürlich muß das Pflicht sein! Dieses größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte gehört zur Allgemeinbildung, auch wenn hier erkennbar Naziverharmloser das nicht wollen!

  3. 163.

    Der Besuch in einem Stasi-Knast dann auch bitte. Manch einer würde die diversen Meldestellen mit etwas mehr Wissen über die DDR wahrscheinlich auch anders sehen. Außerschulisches Lernen ist eine willkommene Abwechslung und mit den fortschreitenden Jahren wird man sich auch Gedanken um die Gewichtung von Themen machen müssen. Ansonsten kann man diese Dinge aber auch privat machen. Oder KI hilft, in die Geschichte einzutauchen. Geschichtsträchtige Orte sind ja auch einem gewissen Verfall ausgeliefert.

  4. 162.

    " ...ist es wie in der DDR in diesem Land. Da war dieser Besuch Pflicht!"
    Eine Pflicht kann ich nicht bestätigen, in der Schule gab es keine derartigen Ausflüge. Später im Studentensommer in Polen waren wir dann allerdings freiwillig in Auschwitz.

  5. 161.

    Schaden kann ein Besuch im KZ nicht. Nicht einmal die Eltern oder Großeltern heutzutage haben den 2. Weltkrieg erlebt. Da fehlt der Bezug schon sehr. Es regt den einen oder anderen doch an, nachzudenken und ggf. auch später anders zu wählen

  6. 160.

    Es scheint ihnen ja mächtig Spaß zu machen immer wieder zumindest meinen NickNamen zu benutzen um ihre „Meinung“ zu verbreiten.
    Haben sie Angst sich selbst einen zu suchen und nutzten so den Deckmantel anderer Nicks ?
    Naja vielleicht ändert der rbb doch mal das Forum so das ein Nickname gekoppelt an ein Passwort nur einmal vergeben wird… ist nun auch keine Raketenwissenschaft.

  7. 159.

    Besuchspflicht kann man machen. Nur: Was sieht man dort? Eine aufgeräumte, schön gestaltete Gedenkstätte. Zum Glück doch recht weit entfernt von dem Grauen des KZ-Alltags. Man hofft also auf den (hier negativen) Genius loci. Hoffentlich nicht vergebens.

    Vielleicht wichtiger wäre die Vermittlung der Fragen: Wie konnte es dazu kommen? Könnte das wieder passieren? Und wäre dann auch ich oder jemand, den ich kenne, davon betroffen?

  8. 158.

    Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Da es mir ein inneres Bedürfnis ist, stehe ich eben nicht auf Pflicht und möchte, dass es unseren Bildungseinrichtungen und Lehrerschaft NICHT selbst überlassen wird, wie sie entscheiden, ob und wie wir dieses Thema bearbeiten. Insbesondere auch die aktuelle Politik... Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine... unsere Haltung beim ewig dauernden Krieg Israel und Palästina.

  9. 157.

    Was daran ist Pflicht? Es sollte uns ein Bedürfnis sein, verantwortungsvoll mit der Geschichte umzugehen. Die Jugend jedenfalls ist da positiver eingestellt als Sie.

    Wir haben ein Gewissen und mein Gewissen sagt mir, ich sollte als Mensch damit konfrontiert werden, was hier in Deutschland mit Menschen passierte, als die Nazis die Demokratie zerstörten. Mir tut es leid, es ist ein unfassbares Leid, ein unerträgliches Leid.

  10. 156.

    Kinder sollen begreifen, dass das kollektive Verhalten unserer Vorfahren diese unvorstellbare Grausamkeit erst möglich machte. Die Gleichgültigkeit und die Dummheit, die alle befallen kann, zu jeder Zeit, wenn die Wahrheit zerredet wird zur Unwahrheit und die Unwahrheit als wahr bezeichnet wird. Und wenn dann noch alle vergessen was wahr ist und der Unwahrheit zustimmen.

    Dann haben wir den Zustand der Entmenschlichung anderer. Wenn dir niemand hilft, wenn alle gegen dich und dein Leben sind. Es muss furchtbar gewesen sein.

  11. 155.

    Eine Pflichtveranstaltung halte ich nicht für Zielführend. Auf jeden Fall sollte die Entscheidung, ob solche Veranstaltungen stattfinden NICHT bei den Lehrenden liegen. Wir als Gesellschaft haben nun mal den Auftrag zu mahnen, zu erinnern und zu verhindern, dass es nie wieder passiert. Prüfen wir unseren Bildungsauftrag und auch die Lehrerschaft.

  12. 154.

    Wissen Sie eigentlich auch, dass der Osten besser entnazifiziert wurde als der Westen? Der Osten hat die Schuld aufarbeiten müssen, es war die Pflicht sich damit auseinanderzusetzen und es hat uns tatsächlich nie geschadet. Wir haben praktisch für den Westen mit aufgearbeitet, in der russischen Besatzungszone war das tatsächlich an der Tagesordnung aller Opfer des NS zu gedenken. Die Bundeszentrale für Politische Bildung ist eine seriöse Quelle.


    Warum wurden im Westen eigentlich keine Unternehmen enteignet, die mit und für die Nazis arbeiteten?

  13. 153.

    In der Tat, zeigen die Wahlergebnisse auf Versäumnisse im Kampf gegen den Rechtsextremismus im deutschen Volk. Gerade deshalb ist es für jeden Bürger eine Pflicht, sich mit der NSDAP und dem Umfeld, sowie der Intentionen der AfD zu beschäftigen.

  14. 152.

    Sie haben sich bewußt in der Kommentarspalte geirrt, hier ist nicht die Rechte, sondern die neutrale Seite!

  15. 151.

    Lieber rbb, das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium liegt in Lichtenrade, nicht in Lichtenberg.

  16. 150.

    Das Wahlergebnis zeigte auf Defizite der jüngeren Geschichte. Da sollten noch ganz andere Orte der Grausamkeit besucht werden (Berliner Mauer, Stasi-Knast) und DDR- Bürgerrechtler sollten mal erzählen. Die exSED punktet als Linke getarnt wieder mit

  17. 149.

    Ich möchte einen Pflichtbesuch aller Erwachsenen. Das würde im Moment vielleicht mehr helfen.

  18. 148.

    Sehen Sie in Hildesheim eine Verbindung zur schlechten Aufarbeitung der NS Zeit? Die haben blau gewählt und sind alle westlich sozialisiert. Liegt es vielleicht an der schwachen Demokratie und armen Regionen?

    Geht es Ihnen um die Vergangenheit und die Erinnerung und Aufklärung oder allgemein um den Besserwessi, der es gar nicht mag, wenn im Osten doch etwas viel besser funktionierte als im Westen?

  19. 146.

    Besuch? Ein ganz klares Ja. Gegen das Vergessen. Gegen den Faschismus. Es ist unsere unrühmliche Geschichte. Vertreibung, Vernichtung und Ermordung, darf es nie wieder geben.