Ausweitung des Einsatzgebiets -

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) weiten ihr Angebot für Fahrgäste aus, die in der Mobilität eingeschränkt sind.
Ab dem 1. März können die Rufbusse berlinweit im Tarifgebiet A/B genutzt werden, wie die BVG am Mittwoch mitteilte. Bislang konnten die sogenannten Muva-Busse nur bestellt werden, wenn an einem Bahnhof ein Aufzug fehlte oder defekt war und die Betroffenen die Züge nicht erreichen konnten. Künftig kann der Bus in einem Radius von fünf Kilometern auch für Direktfahrten gebucht werden, wenn etwa ein langer Fußweg nötig wäre oder es auf einer Buslinie gerade sehr voll ist.
Buchbar per Telefon oder App
Der barrierefreie Rufbus ist per Telefon oder App bis zu sieben Tage im Voraus oder spontan für alle Menschen mit Mobilitätseinschränkungen buchbar - beispielsweise Menschen mit Schwerbehinderungen, ältere Menschen, Personen mit Rollatoren, Kinderwagen oder Kleinkindern. Zur Mitfahrt reicht ein gültiges VBB-Ticket.
Dagegen wird ein anderer Muva-Service zum März eingestellt: Die Kleinbusse, die bislang im Osten der Stadt in weniger gut angebundenen Gebieten unterwegs waren, fahren dann nicht mehr. Das Angebot sei zu wenig genutzt worden, so die BVG.
Sendung: rbb 88.8, 01.03.2025, 09:00 Uhr