Studie der Uni Göttingen - Viele Berliner Lehrkräfte haben ein hohes Gesundheitsrisiko

Mo 18.11.24 | 14:08 Uhr
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Symbolbild:Eine Lehrerin schreibt während des Unterrichts etwas an die Tafel.(Quelle:imago images/U.Grabowsky)
Video: rbb24 Abendschau | 18.11.2024 | Norbert Siegmund | Bild: imago images/U.Grabowsky

Zeitdruck, Überstunden, große Klassen: Einer Studie zufolge sind Lehrkräfte in Berlin einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Viele von ihnen gehen zur Arbeit, obwohl sie sich richtig krank fühlen. Eine Gruppe ist besonders betroffen.

Eine hohe Zahl Berliner Lehrkräfte soll ein erhöhtes Gesundheitsrisiko haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Kooperationsstelle der Universität Göttingen. Die Studienergebnisse wurden am Montag gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin vorgestellt.

Dabei gehe es vor allem um psychische Erschöpfung und fehlendes Wohlbefinden. Besonders stark sind demnach Lehrkräfte an Grundschulen und Gemeinschaftsschulen in der Grundstufe betroffen.

Für die Umfrage wurden 2.744 Lehrkräfte im November 2023 und August 2024 online zu ihrer Arbeitssituation befragt.

Erhöhtes Depressionsrisiko

Der Studie zufolge haben 44 Prozent der Lehrkräfte ein allgemein erhöhtes Gesundheitsrisiko, 23 Prozent ein erhöhtes Depressionsrisiko. 38 Prozent der Lehrkräfte sehen sich sehr häufig zu einem Arbeitstempo gezwungen, das ihnen gesundheitlich nicht guttut.

Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Berliner Lehrer gaben an, an mehr als sieben Tagen pro Jahr gearbeitet zu haben, obwohl sie sich richtig krank fühlten. 24 Prozent erklären, dass sie keine Zeit mehr für private Verpflichtungen und Interessen haben.

Immer mehr außerunterrichtliche Aufgaben

Die Studie macht die Arbeitsbedingungen an Berliner Schulen maßgeblich für die Gesundheitsrisiken verantwortlich, vor allem Zeitdruck, Überstunden, große Klassen und zu viele außerunterrichtliche Aufgaben, also etwa die Schulorganisation. Der Anteil dieser Aufgaben steige seit Jahren und setze Lehrkräfte unter Zeitdruck, heißt es in dem Papier.

Jede dritte Lehrkraft in Berlin hat der Studie zufolge den Eindruck, dass Gehalt, beruflicher Erfolg und Anerkennung in keinem angemessenen Verhältnis zu den tatsächlichen Anstrengungen stehen. Viele Berliner Lehrkräfte erwarten zudem eine weitere Verschlechterung ihrer beruflichen Situation.

Mehr Personal und weniger Zeitdruck empfohlen

Die Macher der Studie empfehlen mehr Personal und weniger Zeitdruck. Außerdem sollten die Klassen kleiner werden. Lehrkräfte sollten zudem bei Verwaltungsaufgaben entlastet werden.

Anne Albers, Leiterin des Vorstandsbereichs Beamten-, Angestellten- und Tarifpolitik der GEW Berlin forderte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) auf, den Lehrkräften schnell wirksame Angebote zur Entlastung zu machen.

Sendung: rbb24 Abendschau, 18.11.2024, 19:30 Uhr

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55 Kommentare

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  1. 55.

    Ich finde die Idee ja lustig, aber irgendwie finde ich keine guten Kriterien, nach denen man Lehrkräfte bewerten soll. Leistung der Schüler geht nicht, da dann Schulen in Problemregionen keine Lehrkräfte mehr finden. Verbesserung der Schüler sieht gegensätzlich aus, weil an Eliteschulen kaum Platz nach oben existiert. Geleistete Arbeit wird in Deutschland nicht gemessen, was von Lehrkräften aber gefordert wird. Helmke konnte in seinen Studien nichtmals definieren, was einen guten Lehrer ausmacht, aber bitte helfen Sie da doch, wenn sie Bewertungskriterien kennen.
    Aber auch sonst fallen mir tatsächlich keine Beamten oder Jobs in der öffentlichen Verwaltung ein, die nach Leistung bezahlt werden. Allgemein fallen mir da kaum Jobs ein bis auf Freelancer, die immerhin bei fehlender Leistung nicht bezahlt werden. Das würde aber Lehrern auch passieren, wenn sie Veranstaltungen fern bleiben.
    Vielleicht meinen Sie auch Aufstiegschancen, aber das passiert auch bei Lehrern nicht automatisch.

  2. 54.

    Interessant. Ihnen gefällt das Ergebnis und das Setting der Studie nicht und deswegen unterstellen Sie der GEW Einflussnahme und den Befragten falsche Angaben zur Arbeitszeit. Woher kommt nur dieser Hass und diese Missgunst Lehrkräften gegenüber? Diese Studie ist übrigens eine Reaktion darauf, dass sich der Senat weigert, sich mit der Arbeitszeiterfassung von Lehrkräften auseinanderzusetzen, weil das angeblich nicht möglich sei. Obwohl sie das müssten, da es sich um geltendes EU-Recht handelt.

  3. 53.

    Sie sind ein anstrengender Mensch. Sie kritisieren, dass Lehrkräfte ihre eigene Arbeitszeit erfasst haben. Ja, wer hätte es denn sonst tun sollen? So viel, wie Lehrkräfte arbeiten, da können Sie eben keine studentische Hilfskraft daneben setzen und die Erfassung übernehmen lassen. Sie haben überhaupt keine Ahnung von unserem Beruf und belegen das mit jedem Ihrer Kommentare. Ende der Durchsage.

  4. 52.

    Das kann man aber auch umgekehrt sehen: jeden Kommentar, der von Ihrer Meinung abweicht, machen Sie runter. Ich spreche Ihnen Ihre Negativerfahrungen nicht ab. Aber es ist schon gewagt, von Ohren persönlichen Erfahrungsfällen (mögen es 1000 sein) auf alle 35000 Berliner Lehrer zu pauschalisieren. Plus 22000 in Brandenburg. Ständig schreiben Sie "die Lehrer" und verbreiten einfach mal Vorurteile. Kommen Sie, retten Sie das Bildungswesen und die armen Schüler vor bestrafenden ignoranten Monstern.

  5. 51.

    Ein Tipp noch: einfach mal das Setting der Studie ansehen! Gemacht wurde sie von der "Kooperationsstelle Hochschule und Gewerkschaften" der Uni Göttingen. Unterstützt wurde sie von der GEW! In der Zielsetzung der Studie heißt es: "Die Arbeitsbedingungen sollen aus Sicht der unmittelbar betroffenen Lehrkräfte in den Blick genommen und die tatsächliche Arbeitszeit dokumentiert werden." Im Klartext heißt das: auch bei dieser Studie zur Arbeitszeiterfassung handelt es sich um eine Dokumentation die von den Lehrkräften selber erstellt wird...
    Also - die Gewerkschaft ist beteiligt (auch bei der Hochschule) und es findet keine extern validierte Zeiterfassung statt. Natürlich ist die GEW, bezogen auf das Ergebnis, völlig neutral und die Lehrkräfte schreiben natürlich nur die tatsächlichen Stunden auf....Fällt einem irgendetwas auf oder kommen zumindest Fragen...?!

  6. 50.

    Sehr geehrte Meckerer und Besserwisser,

    ich leite eine Schule und wie jede meiner Kolleginnen und Kollegen freue ich mich über Ihre Bewerbung als Lehrkraft. Ein Studium sollten Sie mindestens mit guten Leistungen abgeschlossen haben und hier gerne mit Master oder Diplom.
    Ich freue mich, von Ihnen zu hören und Ihre Leistungen beurteilen zu können.
    Leider leider gibt es so wenig Bewerbungen ... woran das wohl liegt?


  7. 49.

    Es ist schon lustig: wenn man eine andere Meinung zu den Belastungen als Lehrkraft vertritt, dann wird hier sofort davon ausgegangen, dass man absolut keine Ahnung hat. Das ist typisch Lehrer: sie vertreten die objektiv richtige Wahrheit und wer anderer Meinung ist, der kann das nicht beurteilen und als Schüler bekommt man eine schlechte Note, gerne auch mal eine Strafe. Dass andere Meinungen möglich sind, insbesondere dann, wenn man in verschiedenen pädagogischen Bereichen gearbeitet hat, kommt den Personen nicht in den Sinn. Wie bereits geschrieben: als Pädagoge habe ich an Schulen gearbietet, aber auch in kommerziellen Akademien und in Unternehmen ( Bildungs-Personalbereich). Viele Lehrer würden, wenn sie an einer Akademie, die sich selber finanzieren muss, auch nur ein halbes Jahr gearbeitet haben, ihren alten Lehrerjob für die Hälfte des Gehaltes machen! Thema Studien zu der Qualität von Lehrern: Einfach mal lesen, was der Leiter der Pisa-Studien (Andreas Schleicher) da so schreib

  8. 48.

    Das kann ich wirklich auch nicht verstehen: Es gibt so viele fundierte Studien wie diese hier zu Arbeitsbelastung der Lehrkräfte etc., objektiv sichtbar schlechte Arbeitsbedingungen (man muss ja einfach mal in eine beliebige Schule reinschauen...), es kommt immer weniger Uni-Nachwuchs in die Schule, Referendare und Lehrkräfte kündigen (obwohl der Job angeblich so toll ist). Und trotzdem wissen es einige Foristen immer besser und meinen beurteilen zu können, wie easy der Arbeitsalltag von Lehrkräften doch ist - oft ist dabei die einzige Grundlage für dieses "Wissen" der eigene frühere Schulbesuch... da kann man wirklich nur den Kopf schütteln!

  9. 47.

    Ich wundere mich schon sehr, wie hier einige Lehrer:innen verunglimpfen; inkl. unsäglicher Unterstellungen was deren Arbeitszeiten oder Arbeitsmoral angeht. Diese Studie sollte ein Alarmsignal sein. Es geht hier schließlich um die Zukunft euer aller Kinder und Enkelkinder. Wenn die Lehrer:innen Berlin verlassen, kündigen oder dauerkrank werden, wer übernimmt dann die Bildung in Berlin? Und wenn viele schon im Referendariat aufgeben, dann stimmt etwas gewaltig nicht!

  10. 46.

    ... ggf., weil sehr viele Lehrer positiv mit ihrem Beruf verbunden sind, auf bloß anderer Ebene wie das, dass Inhaber kleiner Kaufmannsläden von morgens bis abends im Laden stehen? Eine Art Berufung, ggf. inneres Feuer, manchmal auch ein Nicht-Loslassen-Können. Da ist die Hemmschwelle für Lehrer zehnmal höher als für Schüler, die nicht zum Unterricht erscheinen.

  11. 45.

    Ich wiederhole meine Einladung.
    Und: Niemand "geht lieber in den Burnout". Der ist nämlich kein Spiel sondern eine bittere, sehr belastende Erkrankung, die niemandem zu wünschen ist.
    Es gibt immer Leute, die schnell den Hintern an der Wand haben. Dadurch denjenigen, die einen tollen Job machen, vorzuwerfen, ist einfach nur ungerecht.
    Jede Medaille hat 2 Seiten. Viele Praktikant*innen sind sehr erstaunt, wenn sie Schule aus einer anderen Perspektive erleben. Also, kommen Sie, überzeugen Sie sich

  12. 44.

    Herzliche Einladung in meine "Komfortzone".
    Pro Woche mind. 10 Std. Mehrarbeit, flexibel einsetztbar als Techniker, Richter, Anwalt, Krankenschwester, Übersetzer, Maler, Lehrmittelhersteller ..., als Problemlöser sämtlicher gesellschaftlicher Schwierigkeiten missbraucht, superflexible Arbeitszeit von 6-24 Uhr auch am Wochenende und in den Ferien.
    Lehrkräfte sind u.a. überlastet, weil sie für ihre Kerngeschäft Unterricht kaum Teut gaben. Aber genau das haben sie gelernt. Alles andere nicht

  13. 43.

    Der erwartete Bevölkerungsrückgang ist also ein guter Grund., mit denen die jetzt die Arbeit wuppen, achtlos umzugehen, sue mit unerfüllbaren Anforderungen zu konfrontieren?
    Kann man so sehen, muss man nicht.

  14. 41.

    Warum sind Sie nicht längst ausgestiegen und haben sich dem verweigert, am besten mit Kolleg/innen? Warum tragen Sie diese Ausbeutung mit, sogar als Vorbild? Das würde ich gern verstehen.

  15. 40.

    Finde ich nicht: wäre es gut, das wertende Leistungsprinzip auch für Schulen einzuführen. Dieses Prinzip funktioniert nach permanenter Bemessung und Bewertung der Mitmenschen. Daumen hoch/runter wie im Colosseum. Das ist Gift.

    Ebenso wie die Verinnerlichung des Gifts "Leistungsprinzip" – was soll denn das sein? Permanenter Bemessung und Bewertung? Bemessung an irgendwelchen Maßstäben? So wie die Algorythmen sie den Arbeitern vorgeben?

    Arbeit ist Leben. Leben hat Würde. Würde ist nicht bemessbar, es gibt sie nicht nach "Leistung".

  16. 39.

    Ich wiederhole mein Angebot: Kommen Sie zu uns! Die Türen jeder Schule stehen weit offen. Sie können dann auch das viele Geld verdienen und die viele Freizeit genießen! Und noch dazu die pädagogische Wende einleiten. Dieses Angebot können Sie nicht abschlagen!

  17. 38.

    Sie scheinen vielfältige und gute Ideen zu haben für die Ausübung des Lehrerberufs. Wir an den Schulen freuen uns auf Ihre Bewerbung und Ihre tatkräftige Mitarbeit. Aber nicht nach vier Wochen wieder aufgeben!

  18. 37.

    Von "cool sein" habe ich nie geschrieben! Als Führungskraft sollte man in der Lage sein genau zu lesen und keine eigenen Interpretationen / Wertungen als Basis von Aussagen machen!
    Bildungsarbeit zu realisieren ist total spannend und natürlich auch herausfordernd - aber welcher Job (der im Wettbewerb steht) ist nicht herausfordernd?!
    Interessant finde ich, dass viele Kommentare zu meinen Äußerungen hier darauf abzielen, dass die Komfortzonen für Lehrkräfte unbedingt erhalten werden müssen und ein Leistungswettbewerb wohl deutlich negativ konnotiert wird.
    Übrigens: Führungskräfte, die nicht selber mit komplexen Herausforderungen in konstruktiver Weise umgehen können, sollten ihren Job an den Nagel hängen, denn es wird nicht nur zur eigenen Überlastung, sondern auch für die anderen Lehrkräfte und insbesondere für die Schüler (soweit man die im Fokus haben will).

  19. 36.

    Jaja. Und arbeitet Ihre Frau auch an einem Gymnasium im sozialen Brennpunkt Vollzeit und mit zwei Korrekturfächern? Und ist nebenher noch alleinerziehende Mutter? Wie kommen Sie dazu, mich der Lüge zu bezichtigen? Ich habe die Situation von mir und an meiner Schule geschildert, wenn es bei Ihrer Frau anders ist, heißt das nicht, dass es allen so geht. Die Studie belegt genau das, was ich geschildert habe.

  20. 35.

    Vielen Dank für Ihre Arbeit!
    Lassen Sie anderen einfach ,meckern' ...
    Erholsamen Feierabend + viel Kraft für die Vorweihnachts-/Zeugnis-Zeit ;-)

  21. 34.

    Das haben Sie falsch verstanden. Außer in den Sommerferien, arbeite ich auch die Ferien über. Klassenarbeiten und Klausuren korrigieren sich nicht von selbst, Organisatorisches muss erledigt werden, Abiturprüfungen müssen vorbereitet werden und und und. Der Unterschied ist, dass die Schule zu ist. Deswegen kann man sich auch mal ein bisschen Freizeit gönnen. Dieses permanente Urteilen von Leuten, die nie selbst in diesem Beruf gearbeitet haben, über die Arbeit als Lehrer ist völlig daneben.

  22. 32.

    Zum Klischee des faulen Lehrers: Ich bin Gymnasiallehrerin (volle Stelle) und beginne jeden Tag 8 Uhr mit dem Unterricht (7.30 an der Schule für Vorbereitungen). Bis 15 Uhr habe ich in der Regel Unterricht. In den Pausen führe ich Aufsicht, Gespräche mit Kollegen, Schülern, Sozialarbeit oder meinen Referendaren, putze Räume, fülle Anträge aus, etc. Meistens komme ich nicht zum Essen/Trinken. Dann geht es nach Hause, es sei denn, es sind Konferenzen, Elternabende od. Fortbildungen. Um 20 Uhr beginnen 2-3 weitere Stunden täglich für Unterrichtsvorbereitung und Korrektur. Aktuell habe ich 70 Klausuren auf dem Tisch, für jede benötige ich samt Gutachten etwa 1h. Das ist nur mit Wochenendarbeit zu schaffen, in Abitur-Zeiten komme ich locker auf 65 h pro Woche. Mit Politik als 1h-Fach habe ich 12 Lerngruppen (über 350 Schüler jede Woche) - für Bindungsarbeit bleibt da keine Zeit, von Inklusion oder Differenzierung mal ganz abgesehen. Das frustriert, weil man seine Arbeit gut machen will.

  23. 31.

    In der Tat, wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Für Lehrer galt dies aber bisher nicht: egal bei welcher Leistung, die sehr gut bezahlte lebenslange Anstellung war sicher - inkl. einer sehr sehr großzügigen Pension. So wie bei Krankenhäusern auch, wäre es gut, das wertende Leistungsprinzip auch für Schulen einzuführen. In Studien geben Schüler seit vielen Jahren an, dass sie in der Schule in erster Linie die Freude am Lernen und an dem eigenen Leistungsvermöglen verlernt haben - das ist für ein Land, welches gut ausgebildete Menschen als einzige Ressource hat, eine Bankrotterklärung.
    Gute Pädagogen (keine "Übermenschen) können z.B. in Akademien bei guter Leistung auch gutes Geld verdienen, sich selber weiter entwickeln und dabei so etwas wie "New Work" mit Freude erleben - viele Jahre bis zur Rente.

  24. 30.

    "Diese Bewertungssysteme sind oft nicht wissenschaftlich fundiert, zwischen Tür und Angel ausgefüllt,"

    Das ist noch recht harmlos formuliert.
    So nachvollziehbar und sinnvoll erst einmal der Gedanke einer Rückmeldung ist, so sehr "verläuft" sich der Gedanke der Rückmeldung, wenn dies anonym, per zugelegtem Pseudonym oder Ähnlichem geäußert wird. Dass zu Gunsten des Einen verabredete Werbung, zu Lasten des anderen verabredetes Bashing betrieben wird, ist heute weit mehr die Regel als der bedauerliche Ausnahmefall.

  25. 29.

    Dann würden ausschließlich 1-A* eine Berufsanstellung haben. Und alle anderen?

    Keiner dürfte älter werden, einen Nicht-1A*-Tag haben, kein 1A*-Mensch sein.

    Das hatten wir schon mal. Alphas, Betas … Tapfere neue Welt!

  26. 28.

    Diese Bewertungssysteme sind oft nicht wissenschaftlich fundiert, zwischen Tür und Angel ausgefüllt, unseriös. Entscheiden aber über die berufliche Zukunft eines Menschen (immer weiter – Arbeitszeugnis usw.). Wohin sind wir nur gekommen?

    Kein Wunder, dass es angeblichen fachkräftemangel gibt, wenn:

    Der Horror war für sie aber, dass nach jedem Bildungsauftrag eine Bewertung durch den Kunden vorgenommen wurde und bei negativer Rückmeldung war es das mit der Zusammenarbeit. Mit solchen Rahmenbedingungen kommt kein Lehrer klar! Aber jeder Klempner, Bäcker oder Friseur muss es!

  27. 27.

    Vergessen sie einfach diesen Unsinn, den sie hier von sich geben. Meine Frau ist seit Jahrzehnten Lehrerin, von daher kenne ich Arbeits und Vorbereitungszeiten.

  28. 26.

    Das Konzept, dass Lehrkräfte geregelte Arbeitszeiten haben und nur in der Schule arbeiten, gibt es in Finnland und hat dort einen sehr beliebten Job bei schlechterer Bezahlung geschaffen.
    Außer halt, dass es dafür in Deutschland an allen Grundlagen mangelt. Beginnt damit, dass es in den Schulen keine Arbeitsräume für Lehrkräfte gibt. Und die können auch nicht mal eben flächendeckend in Schulen geschaffen werden.
    Außerdem bekommt man bei Krankheit Ferientage zurück. Das geht bei Lehrkräften nicht, da ein vernünftiger Unterricht nicht einfach vertreten werden kann. Schon gar nicht über Wochen. Und wie will man 3/4 des Jahres eine Urlaubssperre durchsetzen?

  29. 25.

    Die Lösung wäre: Mehr Produktivität durch Ki in Verwaltung, Recht, Produktion, Kontribution, ...und die frei werdenden Menschen arbeiten in Bildung und Pflege...
    Aber das wird nichts.

  30. 24.

    Klar - allwissend sind Lehrer natürlich auch, deshalb wissen Sie ja auch ob ich Lehrer bin oder nicht....
    Als studierter Pädagoge habe ich an Schulen, bei Bildungsträgern und in Unternehmen gearbeitet. Bei der Personalsuche für (anspruchsvolle) Bildungsaufgaben haben wir nach zahlreichen negativen Erfahrungen keine Lehrkräfte für Schulen mehr eingestellt. Mit einer Bezahlung nach Leistung und insbesondere mit anspruchsvollen Aufgaben kamen sie auch nicht ansatzweise klar. Der Horror war für sie aber, dass nach jedem Bildungsauftrag eine Bewertung durch den Kunden vorgenommen wurde und bei negativer Rückmeldung war es das mit der Zusammenarbeit. Mit solchen Rahmenbedingungen kommt kein Lehrer klar! Aber jeder Klempner, Bäcker oder Friseur muss es!

  31. 23.

    Die Arbeitszeit für Angestellte Lehrkräfte beträgt 40 Stunden (TV-L). Diese werden regelmäßig überschritten, setzt man die maximal zulässigen 48 Stunden an, hat eine Lehrkraft 6 Wochen Urlaub, die restlichen Ferien sind Zeitausgleich.
    Dafür darf die Lehrkraft dann aber in der unterrichtsfreien Zeit = Ferien keinen Handschlag für die Schule tun und die 48 Stunden z. B. auch in Prüfungszeiten nicht reißen.

  32. 22.

    Guter Kommentar. Beispiel: Bei uns werden Elternsprechtermine zwischen 13 und 15.30 Uhr angeboten. Für normale Arbeitnehmer kaum machbar. Kann man nicht, wird schnell die Nase gerümpft. Und seit Corona wird Eltern grundsätzlich viel mehr übertragen, die sind ja offenbar alle "nur" im Home-Office. Manchmal fühlt man sich wie ein Zweitlehrer und nein, das ist NICHT meine Aufgabe als Elternteil. Früher lief das anders, bestätigen ihnen viele fassungslose Großeltern gern.

  33. 21.

    "Freizeit jenseits von Ferien existiert nicht." Damit haben Sie mehr Freizeit als der Großteil der Gesellschaft, guten Morgen. Ansonsten, Augen auf bei der Berufswahl. Und die jungen Kollegen haben eventuell ein kleines Belastbarkeitsproblem. Es gibt auch andere Beispiele.

  34. 20.

    Unsere Grundschule: Die, die offenbar wussten, worauf sie sich einlassen, kommen auch unter oft widrigen Zuständen ganz gut klar und machen was für ihr sehr gutes Geld und vor allem für die Kinder in Zusammenarbeit mit den Eltern.
    Leider überwiegen bei uns eher dauerjammernde , meist weibliche, Teilzeitkräfte (können sich offenbar viele gut leisten), die sehr genau wissen, was sie müssen und was nicht und auch gern mal vergessen, dass sie mit Menschen zu tun haben.

  35. 19.

    Was für ein infamer und ignoranter Kommentar. Haben Sie jemals als Lehrer gearbeitet? Natürlich nicht, also erlauben Sie sich kein Urteil darüber. Die Situation an Berliner Schulen ist katastrophal. Ich arbeite im Schnitt 50-55 Stunden und 7 Tage die Woche. Freizeit jenseits von Ferien existiert nicht. Junge Kollegen überlegen schon nach 2 Jahren Teilzeit ( die meisten fangen schon gar nicht mehr Vollzeit an) in die freie Wirtschaft zu wechseln. Die Krankenstände explodieren. Neidisch?

  36. 18.

    Ja, Lehrer denken immer gerne in Strafen....
    Nein, es sind nicht nur die Strukturen / Organisationen. Als Schüler habe ich Unterricht in allen qualitativen / motivierenden Bandbreiten erlebt und das unter gleichen Bedingungen. Ebenso dürften keine Schulen prämiert werden, denn sie sind ja alle in gleichen Situationen. Es ist genau diese Denke, die dazu führt, dass Lehrkräfte ihr Gestaltungspotenzial nicht nutzen und lieber wg. Burnout früher in Rente gehen. Über Belastungen in anderen pädagogischen Arbeitsfeldern reden kein Mensch: Arbeit in Jugendhilfeeinrichtungen zeichnen sich durch schlechte Bezahlung, Schichtdienst, enorme Verantwortung 24/7 und dergleichen mehr aus. Die Arbeitszeiten der Lehrer kenne ich: soviel Geld mit so wenig Einsatz kann man in keinem anderen Beruf verdienen!

  37. 17.

    Ich bin Lehrer und Autor und habe zuvor in der Gastronomie, in der Wissenschaft sowie im journalistischen Bereich gearbeitet. Tatsächlich denke ich, dass ich mir aufgrund meiner wirklich unterschiedlichen Erfahrungen ein Urteil erlauben darf und ich muss Ihnen leider sagen, es sind nicht die Lehrkräfte, die einen Wandel stoppen. Tatsächlich sind es die bürokratischen Hürden und mangelnde finanzielle oder personelle Ausstattung, die davon abhalten, neue Wege zu gehen.
    Lehrer:innen verdienen gut - auf dem ersten Blick. Rechne ich meine 55h-Woche an einer integrierten Sekundarschule m. gymnasialer Oberstufe jedoch gegen, ergibt sich tatsächlich ein anderes Bild. In keinem anderen Beruf, wurde meine freie Zeit so ausgebeutet wie hier, ABER die Arbeit macht eben auch Spaß. Ich kann Ihnen versichern, der Golf spielende Lehrer, der nach 13:00 Uhr chillt, den gibt es höchstens als schlechtes Ausnahmebeispiel. Solche aber als Regel zu setzen, wird mit -100 Aura bestraft ;o)

  38. 16.

    Medial (zb beim rbb, bei der Tagesschau) wurde jetzt eher betont, dass ganz viele Kitaplätze frei sind. Manche Kitas haben wohl eher noch das andere Problem (eben keine Plätze, lange Wartenlisten) aber das scheint eher lokal und nicht bundesweit zu gelten.
    Also Wutbürger Fakenews sehen da schon anders aus. Und nur mal so nebenbei: Deutschlands Geburten gehen zurück, Zuwanderung hilft da gerade auch nicht Also ist es doch nur konsequent für eine (entfernte aber nicht ganz so weit) Zukunft zu sagen, dass es einen Überhang an Lehrern/Erziehern geben könnte. Man bräuchte jedoch mal so richtig schöne, langweile Zahlen über die Prognose der Geburten, Boomer die in Rente gehen, Absolventen die nach rücken. Dann wird wohl ein Schuh draus...

  39. 15.

    Das die Lehrkräfte gesundheitliche Probleme haben kann ich nachvollziehen. Zum einen liegt es an dem sehr differenzierten Bildungsniveau der Kinder und an der Erziehung im Elternhaus. Viele Eltern vergessen, dass sie die Kinder erziehen müssen und nicht die Schule. Hinzu kommen die Eltern, die die Arbeit der Lehrer nicht wertschätzen und gerne über die Leistungen ihrer Zöglinge diskutieren möchten. Von der schulischen Bürokratie mal ganz zu schweigen.

  40. 14.

    Sorry...aber woher haben sie diesen Quatsch her? Hört sich eher nach Wutbürger-fake News an.
    Es gibt weder genügend Schulplätze noch Kitaplätze, insbesondere Lehrkräfte und Erzieherinnen. Selbst wenn alle in jetzt befindlicher Ausbildung sofort arbeiten würden wären es immer noch eine Mangelwirtschaft.
    Ich kenne keine Schule, die voll ausgestattet ist.
    Ein Problem was die Politik und auch die Gesellschaft zu spät anerkennt hat und nun hinterherlaufen muss.

  41. 13.

    Bei Ihrer Beschreibung "...kann das Gejammer dieser Gutverdiener und ihrer Vertreter nicht mehr ertragen." lese ich auch mit größter Mühe keine Kritik an der, wie Sie sagen, medialen Aufmerksamkeit heraus...
    btw, vielen Dank, dass Sie in der Demenzpflege arbeiten - ein sehr wertvoller Beruf, wie alle Pflegeberufe, die hoffentlich auch in Zukunft auch den finanziellen Stellenwert einnehmen, den sie auch verdienen.

  42. 12.

    Lehrkräfte befinden sich seit Jahrzehnten in einer Komfortzone in der jegliche (neue) Anforderungen draußen gehalten werden - und das mit massiver Unterstützung der GEW.Selbstverständlich gehört es dazu sich auch mit der Organisation der Arbeit zu beschäftigen, ebenso mit der Lebenswelt der Zielgruppen. Lehrer sollen auf eine Arbeitswelt vorbereiten, die sie gar nicht kennen! Und die weiteren Erleichterungen, die von der GEW genannt werden gehen genau in die falsche Richtung. Lehrer sollten, so wie andere Arbeitnehmer auch, vom Arbeitsbeginn bis zum Ende in der Schule sein und dort auch mit anderen Lehrkräfte eine moderne Methodik und Didaktik erarbeiten und ganzheitliches Lernen ermöglichen. Und ja, das heißt auch 30 Tage Urlaub im Jahr, mehr nicht. Und jetzt fühlen sich die Lehrer schon wieder belastet...

  43. 11.

    Bitte nicht übertreiben!
    Es gibt viele Berufsgruppen, die ähnliche Probleme haben.

  44. 10.

    Nein Danke, ich hab 2 Berufe, und, ich habe die mediale Aufmerksamkeit kritisiert, die manche Berufsgruppen bekommen....und viele eben nicht, z.B. die grosse Gruppe der Niedriglohnempfänger in verschiedensten Bereichen.

  45. 9.

    Mit Prognosen wäre ich vorsichtig. Ja, es gibt theoretisch genug Kitaplätze, aber praktisch eben nicht da, wo sie gebraucht werden. Die Geburtenzahlen gehen derzeit zurück. Aber möglicherweise verbessert sich das Schulsystem. Beispielsweise könnten Klassenstärken deutlich geringer werden oder man führt flächendeckend Ganztagsschulen ein. Vielleicht führt man aber demnächst auch Anreize ein, um die Geburtenzahlen zu heben. Ich habe seinerzeit eine Abschlussarbeit darüber geschrieben, wieviele Lehrer 1980 gebraucht werden. Kurz darauf kam die Pille und machte die Berechnungen hinfällig.
    Sie werden jedenfalls kaum erreichen, dass Menschen, die eigentlich Kinder unterrichten möchten, plötzlich Altenpfleger werden, nur weil die gebraucht werden. So funktioniert Berufswahl nun mal nicht.

  46. 8.

    Bis 2045 steigt die Bevölkerung auf 85 Millionen Menschen an. Mehr als je zuvor. Die Lebenserwartung sinkt ständig, besonders in Deutschland. In der Schattenwirtschaft werden jährlich 480 Milliarden am Fiskus vorbei erwirtschaftet. Viele junge Menschen werden von AG im Sozialsystem geparkt und dann billig verheizt in der Schattenwirtschaft und das wird in der Zukunft auch so sein. Das Fachkräfteproblem gibt es nicht, es gibt nur ein Problem mit AG, die ungern Sozialabgaben leisten und tarifgebundene Arbeit ablehnen, ebenso lohnsteuerpflichtige Verträge.

    Fachkräfte= billige Hilfskräfte, es kommt auf den Blickwinkel an.

    Damit Kinder gut gebildet werden, um dieser Arbeitsfalle Schattenwirtschaft zu entgehen, sollte es dem Lehrer gut gehen.

  47. 7.

    Das Problem ist nur: die Lehrer, die wir jetzt ausbilden, stehen in zehn, zwanzig Jahren Schlange beim Arbeitsamt (oder bei der JOB-KI). Schon jetzt kriegen die Kindergärten ihre Plätze kaum noch voll. Wir befinden uns in einem langsamen, aber stetigen Geburtenabschwung, und auch die Einwandererzahlen sind deutlich zu gering, als dass sie das Bevölkerungsniveau auch nur stabil halten könnten. Es ist daher volkswirtschaftlich überhaupt nicht sinnvoll, allzu viel in Lehrerbildung zu investieren, denn wir werden dieselben Leute in der Kranken- und Altenpflege und der Medizin viel dringender brauchen. Selbst mit einem gar nicht mal besonders pessimistischen Szenario werden wir in 20 Jahren wieder unter die 80-Millionen-Marke gerutscht sein, bei noch dazu deutlich steigendem Anteil der Rentner (heute 20%, dann 25%).

  48. 6.

    Wer unsere Kinder unterrichtet, dem sollte es gut gehen.
    Zufriedener Lehrer=gebildete Kinder= gute Berufe, soziale Sicherheit.

    Wer zufrieden ist, muss nicht auf andere neidisch sein.

  49. 5.

    Sie empfinden es komisch, dass es andere Berufsgruppen gibt, die überlastet sind? Warum können Sie es dann nicht nachempfinden und schießen gegen diese Gruppe, anstatt mit ihr gegen die Überlastung zu kämpfen? Sie wissen doch, wie es ist, wenn man ausgebeutet und überlastet ist, warum können Sie es nicht verstehen, dass es anderen dann ebenso geht?
    Neiddebatten gegeneinander entzweit und macht es Arbeitgebern noch einfacher.

    Wer in der Pflege so unzufrieden ist, sollte vielleicht umschulen, vielleicht machen Sie ja noch ihr Abitur und studieren dann 5 Jahre, 2 Jahre Referendariat, danach können Sie dann erleben, wie schön und leicht dieser Beruf wirklich ist. Nur Mut, es lohnt sich.

  50. 4.

    Was ich komisch finde ist, daß hier ständig Berichte erscheinen, wie schlecht es doch den Lehrkräften geht. Druck, Überlastung, Psychische Probleme. Mag alles sein, aber da hätte ich ein Tip. Schulen Sie um. Kommen Sie zu Uns in die Demenzpflege, da haben wir diese Probleme nicht. Wenn Sie dann "nur" Pflegeassistent" sind verdienen Sie zwar nur die Hälfte Ihres Lehrergehalts, aber man lebt ruhiger. Ehrlich, man kann das Gejammer dieser Gutverdiener und ihrer Vertreter nicht mehr ertragen.

  51. 3.

    Anhand von Geburtenraten und Migration weiß man schon länger, dass man Personal benötigt. Man könnte es ausbilden, tut es aber nicht. Jedes Jahr aufs Neue! So kann es nicht weiter gehen mit unseren Kindern.

  52. 2.

    In einem "reichen" Land geht es mit der Bildung den Bach runter und damit auch mit der Gesundheit der Lehrerschaft. Aber wir müssen ja sparen, in Berlin, in Brandenburg und auch im Bund. Wofür. Na klar, u.a. 30 Mrd. für die Ukraine.

    Bildung und Infrastruktur sind völlig überbewertet, daher müssen wir als Ergebnis natürlich Fachkräfte aus dem Ausland abwerben, die dann in ihren Heimatländern fehlen.

    So geht Umverteilung, denn wer bekommt denn das Geld, was der Bereich Bildung z. B. für Schulen und kleinere Klassen gut gebrauchen könnte? Richtig, die Aktionäre der Rüstungsfirmen ... deshalb weihte auch (Noch)Kanzler Scholz eine Panzerfabrik ein, nicht etwas eine Schule - die Gewichtung ist ganz klar erkennbar.

  53. 1.

    Die Forderungen der GEW sind nachvollziehbar. Und es liegt am Verhältnis zwischen Eltern und Schule, soll doch die Schule Dasjenige richten, wozu sich viele Eltern zu Hause nicht imstande fühlen. Das kann deshalb nicht "funkionieren", weil die Kleinsten die meiste Zeit zu Hause, nicht aber in der Schule sind.