Meinung | Gewaltprävention - Halbe Sachen bei Messerverbotszonen bringen nichts

Sa 15.02.25 | 14:17 Uhr | Von Sabine Müller
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Symbolbild: Messer, Waffen (Quelle: dpa)
Audio: rbb24 Inforadio | 15.02.2025 | Peter Klinke | Bild: dpa

Berlin richtet drei beschilderte Verbotszonen ein, in denen Waffen und Messer tabu sein sollen. Doch mehr als Symbolpolitik wird wohl nicht dabei rauskommen, kommentiert Sabine Müller

Gut möglich, dass Berlin bald einen neuen Sommerhit hat. Statt "Pack die Badehose ein und dann nischt wie raus nach Wannsee" könnte es in Zukunft heißen "Pack die Wassermelone ein und dann nichts wie rein in den Görli".

Die Wassermelone ist gerade das Symbol dafür, dass die drei Waffen- und Messerverbotszonen an den Kriminalitäts-Hotspots Görlitzer Park, Kottbusser Tor und Leopoldplatz absehbar zum Rohrkrepierer werden. Denn: Das Mitführen zum Beispiel einer Wassermelone könnte nach Ansicht von Experten ausreichen, um das Verbot zu umgehen.

Zerteilen von Obst und Gemüse als "anerkannter Zweck"

Das klingt absurd, lässt sich aber genau so argumentieren, wenn man in den Verordnungstext guckt, weil dieser Text nicht nur konkrete (und zumindest teilweise sinnvolle) Ausnahmen auflistet, etwa für Polizei- und Einsatzkräfte. Es heißt dort auch, Messer dürften "im Zusammenhang mit einem allgemein anerkannten Zweck" weiterhin mitgeführt werden. Wer so schwammig formuliert, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Menschen beim Picknick im Görli die Wassermelone nicht per Handkantenschlag zerteilen, sondern ein Messer benutzen - eben für den "allgemein anerkannten Zweck" des Nahrungsmittelschneidens.

Aber selbst wenn die Regeln klarer wären, bleiben trotzdem (zu) viele Fragezeichen. Andere Städte haben kleine Verbotszonen ausprobiert, ohne dass die Kriminalität signifikant sank oder das Sicherheitsgefühl der Menschen signifikant stieg. Entschlossene Gewalttäter lassen sich von Verbotszonen sowieso nicht abhalten. "In einer Messerverbotszone ist niemand sicherer als vorher", betont die Gewerkschaft der Polizei, auch weil es zu wenig Personal gibt, um die neuen Zonen effektiv zu kontrollieren.

Wenn, dann bitte richtig!

Und noch eine Sorge: Was passiert, wenn die geplanten verdachtsunabhängigen Kontrollen dazu führen, dass die Polizei vorrangig Menschen rausgreift, die nicht wie brave, blonde Deutsche aussehen? Sondern so, wie sich AfD-Politikerinnen böse "Messermänner" vorstellen?

Natürlich steht die Politik auch in Berlin unter Druck, nach teils furchtbaren Gewalttaten zu handeln. Wenn sie es also nun tut, dann aber bitte richtig. Und das heißt: Mutig sein und groß denken. Konsequent die ganze Stadt zur Waffen- und Messerverbotszone erklären, wie es die Gewerkschaft der Polizei fordert - und dabei eben nur wenige Ausnahmen vom Verbot zulassen. Sicher lösen sich damit die Probleme nicht in Luft auf. Aber es wäre zumindest eine klare Ansage im Kampf gegen Gewalt, und Berlin stünde nicht mit drei kleinen Mini-Verbotszonen da, wo einen Meter weiter wieder alles erlaubt ist.

Und die Wassermelone? - Die müsste dann halt zu Hause vorgeschnitten werden.

Sendung: rbb24 Inforadio, 15.02.2025, 8:40 Uhr

Beitrag von Sabine Müller

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65 Kommentare

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  1. 65.

    Schon allein die Tatsache das diese Männer nicht die Rolle spielen wie sie es aus dem Herkunftsland anerzogen bekommen haben überfordert viele. Die müssen in die Behörde, da sitzt eine Frau, unverschleiert, die denen vorschreibt wo es lang geht. Und so geht das immer weiter, die kommen sich vor wie entmannt. Die werden gezwungen sich ein System anzupassen was die sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können. Einige schaffen es, andere verlieren den Verstand, und dann passiert sowas. Wo wir sitzen und diskutieren, da rasten die aus und fühlen sich bevormundet und diskriminiert. Hautnah miterlebt wie schnell die Fetzen fliegen können.

  2. 64.

    "Die Ursachen müssen bekämpft werden, warum sie sich bewaffnen und Gewalt ausüben. Ja, es ist mühsam gewaltbereite Menschen davon zu überzeugen, dass es auch anders geht...aber jeden Menschen den wir gewinnen, Probleme ohne Gewalt zu lösen ist ein Gewinn für alle."

    Ja, da bin ich dabei. Das Umsetzen ist ja das Problem, es fehlt.
    Die Menschen müssen mitmachen? Es muss Trainer/Lehrer geben, die anerkannt werden? Das System hier muss anerkannt werden?
    Das Messerverbot (mit Strafbarkeit bei Wiederholung) ist kein Allheilmittel, aber eine Möglichkeit, die wir versuchen sollten. Wenn es dann tatsächlich nichts bringt, kann man es ja wieder aufheben.
    Aber so käme man an die Messerträger heran und könnte einen Versuch starten....

  3. 63.

    "Die Ursachen müssen bekämpft werden, warum sie sich bewaffnen und Gewalt ausüben. Ja, es ist mühsam gewaltbereite Menschen davon zu überzeugen, dass es auch anders geht...aber jeden Menschen den wir gewinnen, Probleme ohne Gewalt zu lösen ist ein Gewinn für alle."

    Ja, da bin ich dabei. Das Umsetzen ist ja das Problem, es fehlt.
    Die Menschen müssen mitmachen? Es muss Trainer/Lehrer geben, die anerkannt werden? Das System hier muss anerkannt werden?
    Das Messerverbot (mit Strafbarkeit bei Wiederholung) ist kein Allheilmittel, aber eine Möglichkeit, die wir versuchen sollten. Wenn es dann tatsächlich nichts bringt, kann man es ja wieder aufheben.
    Aber so käme man an die Messerträger heran und könnte einen Versuch starten....

  4. 62.

    Eigentlich wäre es ganz einfach. Das Mitführen von Waffen oder gefährlichen Gegenständen aller Art ist im öffentlichen Raum jeder Privatperson untersagt.

  5. 61.

    Was ist denn das für eine komische Antwort auf den Kommentar von " Roland " ? Unerwünscht sind doch nur die, die nichts zum Bestand, zur Sicherheit und zum Wohlstand dieses Landes beitragen, und nur Probleme und damit verbundene wahnsinnigen Kosten generieren und verursachen. Halten Sie das für eine wünschenswerte Konstellation gegenüber der eigenen Jugend und deren Zukunft, wo das Geld an allen Ecken und Enden fehlt.

  6. 60.

    Da könnte man ja auf die Idee kommen, daß es wohl die ganze Hetze war, die einerseits die Geflüchteten das Gefühl gibt unerwünscht und perspektivlos zu sein, und bei Jugendlichen und auch Anderen das Signal aufrüsten zu müssen.

  7. 59.

    Fakt ist, die AfD hatte den regierenden seit Jahren Steilvorlagen gegeben, und die hatten nichts anderes zu tun wie die zu beschimpfen und durch den Dreck zu ziehen, anstatt das Thema ernst zu nehmen. Obwohl die gesehen hatten das die AfD immer stärker wird herrschte nur Ignoranz. In Wirklichkeit tragen die Ampel-Parteien eine große Mitschuld an die vielen Toten und Verletzten. Weil die Grünen das immer noch nicht begriffen haben, und der Kanzler immer noch wie gelähmt durch die vielen Straftaten im Amt sitzt, wird die AfD noch weiter gestärkt. Die können noch so viel Steuergelder für Demos raus hauen, ohne das handeln der Regierenden ist das verbranntes Geld!!

  8. 58.

    Das Hauptproblem sind zahlenmäßig nicht die "heimtückische" oder durchgeknallten vorsätzlichen Messermörder sondern das mitführen als "Verteidigungs"waffe, besonders von Leuten, die öfter in Streit geraten oder Angst davor haben. Messerverbotszonen bringen da nur soviel, wie das bei denen ankommt kontrollieren kann man das flächendeckend kaum. aber, darauf hinarbeiten, daß kaum einer auf die Idee kommt. Übrigens, das ist auch der Grund dafür, warum die meisten Vornahmen bei Messerstechereien "urdeutsch" wie Thomas sind.

  9. 57.

    Lafontaine war vor 35 Jahren auch ein bedauerlicher Einzelfall, aber nicht islamischer Ursache und deren Weltanschauung.
    Vielleicht können Sie das mal etwas näher konkretisieren ? Übrigens , habe ich mich auch mal mit meinem Fahrtenmesser geschnitten, aber grausames abmessern war immer tabu.

  10. 56.

    Ich schlage vor wir machen Verbrechen illegal und setzen das dann durch. Dann braucht man auch gar keine so kleinteiligen Verordnungen, sondern so verschiedene Delikte wie das Erstechen von Menschen aber auch Steuerhinterziehung könnte man mit einer Verbotszone abdecken. Selbst Kippen ins Gleisbett zu schmeißen könnten wir so endlich unterbinden.

  11. 55.

    " Messerverbotszonen bringen nichts "

    wie sollten sie auch ? wer ein Messer zu heimtückischer Attacke benutzen will, der macht es , ungeachtet von Verboten .
    Mord, Totschlag, Einbruch etc sind auch verboten, finden aber täglich statt . Ergo : Messerverbotszonen sind hilflose Kosmetik

  12. 54.

    Ja, da gebe ich Ihnen Recht. Aber Aufgeben geht auch nicht. Ich lasse mich nicht in den Schlaf lullen mit leeren Aktionen.

  13. 53.

    Ich habe nochmal nachgedacht und bekräftige meine Meinung. Nein wir benötigen keine Waffen zum einkaufen, spazieren gehen oder chillen im Park. Ich benötige keine Waffen! Dennoch denken einige Menschen, dass sie sich mit Waffen Respekt verschaffen und ihren Willen durchsetzen können. Es ist blinde Wut, die von diesen Menschen ausgeht und sie antreibt. Die Ursachen müssen bekämpft werden, warum sie sich bewaffnen und Gewalt ausüben. Ja, es ist mühsam gewaltbereite Menschen davon zu überzeugen, dass es auch anders geht...aber jeden Menschen den wir gewinnen, Probleme ohne Gewalt zu lösen ist ein Gewinn für alle.

  14. 52.

    Nur ein kurzer Hinweis zum Thema Messer: Messer sind Werkzeuge. Jäger benötigen größere Messer mit ordentlich Griff dran. Waldarbeiter, Förster und Soldaten benötigen mitunter größere Klingen und Griffe. Alle anderen Personen brauchen keine „Hirschfänger“ oder jedwede bunt eloxierten Messer. Eine derartige Regelung existierte in der ehemaligen Sowjetunion bereits seit Beginn der 50er Jahre.
    Das muss hier unbedingt genauso umgesetzt werden. Komplettes Verbot ohne Ausnahmen außerhalb der Berufsgruppen. Da heult dann sicher die Importindustrie, egal. Alle Hieb- und Stichwerkzeuge, auch Zimmermannshammer, haben in unbefugten Händen nichts im Straßenland zu suchen. Warum kaufen sich Menschen Quartzhandschuhe ohne triftigen Grund und ohne Gegenkontrolle? Das müssen wir ran.

  15. 51.

    Nun wurde im Bezirk Spandau ein 24 jähriger Mann, der einen Streit schlichten wollte mit einem Messer verletzt. Soweit ich weiß, ist das einige Kilometer vom Görlitzer Park usw. entfernt. Also als Resümee: Generelles Messerverbot

  16. 50.

    Da werden derzeit leider im Kontext der "Migrationsdebatte" populistisch sog. "Messerverbotszonen" ausgerufen. Und außerhalb derer muss sich niemand an "normales" Handeln halten? Solche Symbolpopitik lädt doch gerade dazu ein, die Bereiche außerhalb der Zonen mit einem vermeintlichen Freifahrtschein und Messern zu betreten.
    Anstatt konsequent gegen Kriminalität und Gewalt vorzugehen (übrigens ist D sicherer geworden ggü den 1990ern!!, so wie es vor allem ggü Rechtsradikalen notwendig wäre (dazu die Statistik bemühen!!), "spart" Berlin seit jeher an vernünftig und gut ausgestatteter, demokratisch gut ausgebildeter Polizei. Stattdessen dürfen diejenigen Polizist:innen dann auch noch DAS kontrollieren, dass das deren Frust erhöht, ist doch klar.

  17. 49.

    Ich glaube es soll einfach das Gefühl entstehen, dass etwas für mehr Sicherheit gemacht wird. Das diese Zonen das Problem nicht lösen, dürfte auch der Politik bekannt sein aber sie handeln halt irgendwie und hoffen auf Zuspruch aus der Bevölkerung (bei der nächsten Wahl). Es ist eine Farce, mehr nicht. Und jeder weiß es.

  18. 48.

    Welche Nachbarländer meinen Sie denn? Auch in allen westlichen Nachbarländern sind die Rechten mit genau diesem Argument Erfolgreich und im UK reichte es sogar für den Brexit. Ich befürchte deshalb bringen Sie das an. Kommen Sie jetzt nicht mit den ehemaligen Ostblockstaaten.

  19. 47.

    Genau darauf läuft es hinaus. Erst werden die Zonen als Erfolg dargestellt, was logisch ist, weil Treffpunkte leicht eine Station verschoben werden können. Sehr selektive Kontrollen wird es da schon geben. Dann weitet man das aus, dann braucht man das garnicht mehr zu begründen. (das Zauberwort Personalmangel reicht). Soziale Säuberung unter falscher Flagge.

  20. 46.

    Welch Geistes Kind sind Sie, wenn Sie glauben, ausschließlich Asylsuchende würden das Messer ziehen? Das gab es auch hier schon immer. Nur waren die Taten meist nicht politisch oder religiös motiviert (obwohl ich hier mal an Lafontain erinnere) und gab es damals noch nicht die sozialen Medien, in denen die Taten mit eigenen Theorien interpretiert wurden.

  21. 44.

    Dieses Messerproblem scheint doch hauptsächlich ein Problem in Deutschland zu sein. Warum schaut man sich nicht einmal unsere europäischen Nachbarn an, wo es dieses Problem nicht so gibt und was die anders machen? Oftmals muß man gar nichts neues erfinden, sondern nur bewährte Regelungen von anderen übernehmen.

  22. 43.

    Und wieder so ein Schildbürgerstreich. Eine Verbotszone reicht und die heisst Berlin

  23. 42.

    Aha. Drei kleine Zonen bringen gar nichts und sind auch nicht kontrollierbar. Aber eine große Zone ist der Allheilsbringer ... ach nee, wäre sie auch nicht, aber sie wäre ein starkes Signal! Nee, ich will aber keine Symbolpolitik! Ich will nicht in einer Stadt leben, in der ich nicht mehr mit meinem Taschenmesser aus dem Haus darf!

    Diese Zonen, ob groß oder klein, bringen nur genau eines: das Recht der Polizei überall und jeden ohne Grund filzen zu können! Da lassen sich sicher der ein oder andere "Zufallsfund" machen oder halt bestimmte Personengruppen drangsalieren. Na super!

  24. 41.

    Ach, wie billig!!
    Sie können Messer für den Haushalt oder Beruf kaufen, aber nicht mitführen!

    Ein bundesweites Verbot ist genau richtig. Einheitlich. Bei Zuwiderhandlung > Eintrag und merhfach bitte StGB!
    Es kommt nicht darauf an, dass man jeden erwischt. Es kommt nur darauf an, dass man genug erwischt und sie bestraft! Der Rest regelt sich von alleine.
    Der "arme" Koch - kann sich ein Köfferchen kaufen, mit Geheimzahl und damit gefahrlos mitführen?
    Welche sinnvollen Projekte schweben Ihnen da denn so vor?
    Steuergelder kann man sinnvoller einsetzten? Nö, die sollen dem Wohl des Steuerzahlers dienen. Und das tun sie ganz besonders gut, wenn sie Leib und Leben schützen :-)

  25. 40.

    Wieder mal ein Verbot ohne Sinn und Verstand. Verbote die keiner kontrollieren kann gehören alleine schon verboten. Attentäter dieser Art sind kaum aufzuhalten. So lange ich bei diversen Händlern (Otto,Amazon usw.) Messer kaufen kann wird das nie unterbunden. Die ganze Aktion kostet nur unnötig Geld was man in sinnvolle Projekte investieren sollte. Und werden jetzt Köche die ihr wertolles Messerset(mitunter mehrere tausend Euro wert)nie auf Arbeit liegenlassen automatisch zu Attentätern? Es wäre schön wenn unsere Politiker einfach nur mal nachdenken würden bevor sie solche Schnellschußbeschlüsse verfassen. Steuergelder kann man sinnvoller einzetzen.

  26. 39.

    Bin seit vier Wochen in Asien im Urlaub. Heute kurz mal auf meinen Heimatsender RBB reingeschaut - die Messerstecheritis kommt mir so surreal vor. Ich möchte eigentlich ungern wieder zurück in meine Geburtsstadt.

  27. 38.

    Diese unsinnigen Wunschlisten! Wir haben nicht genug Therapheuten und ggf. wollen sich auch nicht so viele Menschen disem Beruf widmen?
    Vielleicht wäre Gewaltprävention, Demokratie-Erziehung in Ankunfstkursen angebracht und die "Verherrlichung" des kämpferischen Mannes in sozialen Medien zu unterbinden eine bessere Option!
    Ja, man kann auch jemanden mit den Händen ermorden, oder die Treppe runterschucken oder vor die U-Bahn werfen. Sogar KInderwagen! Haben wir alle schon gesehen. Was waren das nochmal für Irrlichter??
    Und das soll ein Argument gegen ein Messerverbot sein?
    Welch Geistes Kind sind Sie?

  28. 37.

    Ich sehe das Thema schon bildlich vor mir bei Mario Barth's Sendung.....

  29. 36.

    Meien Sie nicht, es hängt von der Strafe ab?
    3 Anzeign wegen verbotenen Mitführens > Vorbestraft > keine Einbürgerung > kein öffentlicher Dienst oder Beamtentum > etc. Auf jeden FAll ein Eintrag ins polizeiliche Führugnszeugnis.
    Es geht hier um eine Waffe, die Leben zerstören kann? Wir benötigen in unserem Land keine Waffe, um Einkaufen, Spazieren oder zur Arbeit zugehen!

  30. 35.

    Genau so!
    Wer dann mit einem Messer (wie oben abgebildet) angetroffen wird, hat eine Straftat begangen und ist damit erfasst. Das hilft ggf. gegen immer mehr Leute, die meinen, in unserer Demokratie kommt man ohne Messer in der Tasche nicht aus!!
    Friedlich wie ich bin, schaffe ich das schon 7 Jahrzehnte ohne Probleme.....

  31. 34.

    Mögen sich die Menschen an das Verbot halten,nur bin ich sehr skeptisch.Wer kontrolliert ?

  32. 33.

    Es geht nicht um das Durchsetzten, sondern um ein wertvolles Zeichen, dass dieser Staat zwar am Boden liegt, noch minimalsten Puls hat und noch nicht ganz aufgegeben hat. Das kann sich aber schnell ändern. Man muss den Politikern trotzdem für die Fürsorge dankbar sein. Mit der Nachsorge hapert es jedoch grundsätzlich.

  33. 32.

    Das sind genau die Maßnahmen, die nachweislich auch etwas bringen. Was dadurch schon alles verhindert wurde, ist schon beeindruckend.

  34. 31.

    Wieder mal ein Verbot ohne Sinn und Verstand. Verbote die keiner kontrollieren kann gehören alleine schon verboten. Attentäter dieser Art sind kaum aufzuhalten. So lange ich bei diversen Händlern (Otto,Amazon usw.) Messer kaufen kann wird das nie unterbunden. Die ganze Aktion kostet nur unnötig Geld was man in sinnvolle Projekte investieren sollte. Und werden jetzt Köche die ihr wertolles Messerset(mitunter mehrere tausend Euro wert)nie auf Arbeit liegenlassen automatisch zu Attentätern? Es wäre schön wenn unsere Politiker einfach nur mal nachdenken würden bevor sie solche Schnellschußbeschlüsse verfassen. Steuergelder kann man sinnvoller einzetzen.

  35. 29.

    Verbotszonen nutzen viel. Sie verraten die grundsätzliche Denke. Gerade vor Wahlen ist das hilfreich um zu erkennen wer etwas will oder eben nicht. Ähnlich der Armbinde in Katar...

  36. 28.

    Ich halte Messerverbotszonen jeder Art für kompletten Unsinn. Man kann Menschen mit der bloßen Hand töten. Aber eine Handverbotszone kann man wohl kaum durchsetzen.
    Statt der Verbotszonen braucht dieses Land mehr Psychologen, die sich um traumatisierte, krankhaft eifersüchtige und gewaltbereite Menschen kümmern. Statt in Schilder sollte man in Prävention investieren.

  37. 27.

    Mal an alle , diese VERBOTSZONEN bringen nichts aber auch Garnichts.
    Ich gehe dahin wo nichts kontrolliert wird , genauso machen es zum Beispiel Raser , wenn die wissen hier wird kontrolliert ,ein breites Grinsen.
    Wie dumm sind Politik und einige Kommentatoren. ?

  38. 26.

    Das Mitführen und der Besitzt von Messern im öffentlichen Raum sollte generell verboten werden. Wird jemand mit einem Messer erwischt, entscheidet die Polizei ob daraus eine Anzeige gemacht wird oder nicht.

  39. 25.

    Wer verletzen und töten will, der tut es. Den schrecken eine Waffenverbotszone nicht ab. Ansonsten Verblendung und Verschleierung der eigentlichen Probleme und außerordentlich bürokratischer und nicht zu handelnder Unsinn. Niemand erlangt dadurch Sicherheit.

  40. 24.

    Und ich habe Angst vor radikal denkenden und fehlgeleiteten Menschen – egal ob von rechts, links, religiösen Gruppen oder anderen extremen Richtungen.

    Zum Thema:
    Messerverbotszonen sollen zwar Sicherheit suggerieren, sind aber letztlich nur ein weiteres Beispiel für die Symbolpolitik unserer Regierung – einfache Scheinlösungen, wie sie auch die AfD und andere extreme Parteien propagieren, deren vermeintliche Lösungen in der Realität nicht umsetzbar sind und die wahren Probleme nicht lösen.

  41. 23.

    Wenn man die Wassermelone aber erst als Vesper kauft,wenn man schon unterwegs ist,ist sie eben nicht geschnitten.Man könnte natürlich am Kottbusser Platz in der Polizeiwache eine Lebensmittelzerteilstation einrichten.Und im Görlitzer Park wäre ein geparkten Polizeiauto mit EU genehmigten Messerführung durch die Polizei das Schneien im Polizeiauto möglich.Was allerdings passiert,wenn ich am Hackeschen Markt ein Messer kaufe und auf dem Heimweg mit der U Bahn über das Kottbusser Tor komme.ost allerdings ungeklärt.Ich will nur zeigen,wie sinnfreie derartige Schnellschuss der Politik ohne die Konsrquenzen zu überlegen,sind.

  42. 21.

    Verbotzonen für Waffen und Messer einführen , obwohl sie schon illegal sind! Genau mein Humor! Vieleicht sollte man sich Gedanken und Maßnahmen ausdenken die den Grund bekämpfen und nicht die Auswirkungen!

  43. 20.

    Hallo Doris (3),
    So einen Quatsch! Richtig ist zwar, dass es vor 2015 keine Messerverbotszonen gab. Falsch ist jedoch, dass erst danach viele Migranten bei uns Asyl suchten. Die gab es schon immer.
    Auch gab es bereits VOR 2015 in Berlin viele Bürger mit Migrationshintergund. Die Mehrheit davon lebt hier seit vielen Jahren friedlich in unserer Gesellschaft, OHNE ständig messerschwingend "brave dt. Bürger" bedrohen.
    Auch wenn man selbst einmal negative Erfahrungen gemacht hat, sollte man es tunlichst vermeiden, alle Menschen bestimmter Herkunft über einen Kamm zu scheren. Vielmehr sollten wir unser eigenes Denken und Tun hinterfragen. Wie gehen wir eigentlich mit den Menschen um, die bei uns Asyl suchen? Sie werden (meist jahrelang) in irgendwelchen Containern ghettoisiert, haben keine Beschäftigung, werden sich selbst überlassen, Integration Fehlanzeige, weil unsere überbordende Bürokratie Jahre braucht, um Anträge zu bearbeiten. Ein guter Nährboden für wachsende Kriminalität.

  44. 19.

    Wir leben in einen freien Land. Als nächstes wird verboten, ein Blatt Papier bei sich zu tragen. Wer sich schon mal damit geschnitten hat, weiß wovon ich spreche. Ich lebe gerne im wokeurbanen Kiez und habe weder Angst noch Probleme mit Anwohnern oder Besuchern. Rechte Narrative sollte man verbieten, das wäre ein großer Schritt in Richtung freier Demokratie.

  45. 17.

    Ein gut geschriebener Artikel, der wieder einmal zeigt und meine Meinung bestätigt, wie hirnrissig die Politik von Frau Spranger ist.
    Statt auf die Menschen an "vorderster Front" zu hören, nämlich die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, wirft Frau Spranger wieder einmal mehr Fragen auf, als konsequente und durchgreifende Antworten zu geben. Damit beweist sie wieder einmal mehr, wie fehl sie auf der Position als Innensenatorin ist. Für Berlin gesamt ein Waffenverbot zu erlassen, hat sie wohl nicht den Ar...im Rock. Für Zone XY eine Verbot zu erlassen und in Z ist´s wieder erlaubt...diese Logik soll Frau Spranger mal verständlich - und nicht nur mit bla bla - erläutern.
    Ja, Straftäter und Durchgeknallte werden sich nie von Verboten abhalten lassen. Doch die Arbeit der Polizei wäre mit einem Gesamtverbot um ein Vielfaches einfacher.
    Weg mit der Frauenquote auf solchen Posten. Ämter sollten grundsätzlich nur nach Eignung, Qualifikation und Kompetenz besetzt werden!

  46. 16.

    Ganze Messerverbotszonen bringen genauso wenig wie halbe. Grund: Die Zielgruppe „Messermänner“ interessiert sich nicht für Messerverbote. Logisch wäre deshalb einzig, die Ursache zu beseitigen und nicht erkennbar erfolglos die Wirkung zu bekämpfen.

  47. 15.

    Das Mitführen von solchen Waffen sollte allgemein verboten und empfindlich bestraft werden.

  48. 14.

    In Wirklichkeit geht es in erster Linie ganz bestimmt nicht um eine Verbotszone. Die Verantwortlichen, die seit Jahren nichts weiter wie ihr Beileid zu bekunden wenn abgestochen wird sehen sich gezwungen zu handeln, und sei es noch so dumm. Denen ist auch bewusst das sie durch so einen Schwachsinn nicht ein Menschenleben retten können. Ganz Deutschland ist zu einem Brennpunkt für Attentate geworden, das steht jetzt im Verhältnis; Messerverbotszone! In 10 Tagen sind diese Typen raus die das zu verantworten haben. Drücke denen die Daumen dass sie gesund weiter kommen.

  49. 13.

    Attentäter, also Leute, die das vorher geplant haben, sind eher selten und laufen eher unauffällig herum. Die werden nicht kontrolliert werden, aber bei Gruppen mit Hormonüberschuss, die eher spontan mit ähnlich alten Menschen zusammentreffen werden vielleicht ihre Messer nicht so griffbereit oder zu Hause lassen. Diese Melonen Diskussion ist Blödsinn. In U-Bahn gibt es ein Alkoholverbot, was zeigt, Flächendeckend kann sowas eh nicht durchgesetzt werden. Da hat gefühlt wochenends Nachts nur eine Minderheit kein Bier in der Hand.

  50. 12.

    Was soll das alles?
    Das unerlaubte Mitführen eines „Einhandmessers“ oder eines „Fixed“ mit einer Klingenlänge über 120 Millimeter ist eine Ordnungswidrigkeit. Das muss nur umgesetzt werden.

  51. 11.

    Man kann sein Zeug doch auch bereits zerteilt und in Boxen verpackt mitnehmen,
    dann muss nicht vor Ort geschnitten werden!

  52. 10.

    Ich habe eigentlich nur Angst vor Rechtsextremen.

  53. 9.

    Was für eine Offenbarung der eigenen Unfähigkeit. Dieser Staat mit seinen Vasallen ist nur noch lächerlich. Ich hätte da eine Lösung, wie man das schnell lösen kann. Leider hat dieser Staat kein Interesse daran.

  54. 8.

    Glauben sie mal nur weiter an ihre These. Ich hoffe, sie werden niemals Opfer einer solchen Tat.
    Schönes WE

  55. 7.

    In ihrer Aufzählung fehlt aber noch einiges. Leider nur 10 Punkte beim rechten Bullshitbingo.

    Nur zur Erinnerung, auch vor dem angesprochenem Jahr haben es Terroristen geschafft ins Land zu kommen.

    Rechte oder rechtsextreme Parteien werden die Sicherheit nicht erhöhen und führen nur zur noch mehr Gewalt in der Gesellschaft

  56. 6.

    Auch GANZE Messerverbotszonen bringen nichts!

    Die Straftäter werden sich kaum darum scheren und normale Bürger, die seit Jahren mit Taschenmesser in der Hosentasche rumlaufen, werden kriminalisiert, weil sie es in der Hosentasche und nicht im Rucksack transportieren und dadurch weniger als drei Handgriffe benötigen, um es zu benutzen ...

  57. 5.

    Das Wassermelonen-Messer -Konzept schien mir vor einigen Tagen schon sehr schlüssig zu sein, als es um dieses Thema ging. Damals aber, hat ein "Waffenexperte" die Problematik erläutert. Ich hatte die Frage gestellt, wie es sich mit Honigmelonen verhält....wurde aber nicht veröffentlicht.

  58. 4.

    Diese ganze Diskussion um Messerverbote ist doch sinnlos. Den der es einsetzen will lässt sich davon nicht abschrecken, eine Schusswaffe darf auch nicht auf Menschen abgefeuert werden, interessiert es den Kriminellen?
    Setzen wir doch einfach mal unsere bestehenden Gesetze konsequent um und hören auf selbst Intensivtäter zu bemuttern.

  59. 3.

    Messerverbotszonen gab es vor 2015 nicht, erst als Merkel und Ampel alle Grenzen einrissen für Migranten aller Art, mit dabei IS, Taliban und BokoHaram. Die Schilder sind eine Verar……ung als wolle man Regen davon abhalten dort zu fallen.

  60. 2.

    Genau. Es bedarf einer Wassermelonenmessermitführverbotsverordnung. Außerdem gibt es auch Plastikbesteck für unterwegs. Das ist zwar unökologisch aber vermutlich sicherer. Hierzu wird dann eine DIN-Norm geschaffen, die den Biege- und Schärfegrad festlegt um Verletzungen zu vermeiden.

  61. 1.

    welch ein erfolg...drei verbotszonen, mit beschilderung!!!
    mein sicherheitsempfinden ist damit auf 100 prozent gestiegen...