Tarifverhandlungen für den Berliner Nahverkehr - Spagat zwischen hohen Forderungen und harter Haushaltsrealität

Do 20.02.25 | 06:08 Uhr | Von Thorsten Gabriel
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Ein Streikender trägt am 27.01.2025 während eines ganztägigen Verdi-Warnstreiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben eine Baseballmütze mit BVG-Logo. (Quelle: Picture Alliance/Sebastian Gollnow)
Bild: Picture Alliance/Sebastian Gollnow

Im Tarifkonflikt bei der BVG wird mit großen Zahlen jongliert: Mehr als 30 Prozent mehr Geld fordert die Gewerkschaft, mehr als 17 Prozent bieten die Verkehrsbetriebe. Die Zahlen wirken astronomisch, doch weltfremd sind sie nicht. Von Thorsten Gabriel

Den Frust auf den BVG-Betriebshöfen holt sich die Gewerkschaft Verdi bei der aktuellen Tarifrunde nach jedem neuen Verhandlungstag ab. "Rückkopplung" nennt die Gewerkschaft dieses Verfahren, bei dem sie die Beschäftigten immer wieder nach ihrer Meinung befragt. Bereits zwei Mal rief Verdi auf dieser Grundlage zu eintägigen Warnstreiks auf, nun sind es sogar zwei Tage am Stück.

Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt sieht auf der Arbeitgeberseite zwar durchaus ein Entgegenkommen in den Verhandlungen, doch noch lägen Forderung und Angebot "meilenweit" auseinander, wie er betont. Dabei lassen die Zahlen, die beide Seiten aufrufen und um die seit Mitte Januar gestritten wird, durchaus aufhorchen.

Die Zahlen im Tarifstreit: Forderungen und Angebote im Vergleich

Das, was die Gewerkschaft an Gehaltsplus fordert, summiert sich auf mehr als 30 Prozent. Die Gehälter der rund 16.000 BVG-Beschäftigten sollen um 750 Euro monatlich angehoben, Zulagen und Weihnachtsgeld erhöht werden. Die BVG ihrerseits bot zuletzt ein Plus von 19,2 Prozent über vier Jahre an – und eine Steigerung bei Zulagen um sogar bis zu 84 Prozent.

Man muss kein Gewerkschafter oder Personalvorstand sein, um zu ahnen, dass all diese Zahlen auch Marketinggetöse sind: Wer kann öffentlich mehr beeindrucken? Dazu kommt: Vergleichen lassen sich die Werte nur schwer miteinander, weil sie unterschiedlichste Einzelmaßnahmen summieren.

Astronomische Summen oder berechtigte Ansprüche?

Blickt man auf andere laufende oder gerade beigelegte Tarifkonflikte, wirken Forderung und Angebote in zweistelliger Höhe geradezu aus der Zeit gefallen. Erst am Wochenbeginn einigten sich Deutsche Bahn und Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) auf Lohnerhöhungen von 6,5 Prozent bis Ende 2027. Im andauernden Tarifkonflikt des Öffentlichen Dienstes fordert Verdi acht, bei der Post sieben Prozent.

Da passt es bestens ins Bild, dass Berliner Senatsvertreter, allen voran Finanzsenator Stefan Evers (CDU), bereits davor warnten, ein hoher Tarifabschluss bei den landeseigenen Verkehrsbetrieben könne im schlimmsten Falle zu Angebotseinschränkungen führen, weil mehr Geld nicht vorhanden sei.

Wettbewerbsdruck: Warum die BVG um ihr Personal kämpfen muss

Angesichts der dramatischen Haushaltslage mag die Drohgebärde zwar verständlich erscheinen. Zum Gesamtbild gehört auch, dass es bei den BVG-Gehältern im bundesweiten Vergleich tatsächlich Nachholbedarf gibt und die Berliner Verkehrsbetriebe anders als jedes andere Nahverkehrsunternehmen einer besonderen Konkurrenzsituation ausgesetzt sind.

Wer sich bei der BVG im Fahrdienst nicht gut aufgehoben fühlt, muss nicht lange suchen, um in unmittelbarer Nähe anderweitig unterzukommen. Die Deutsche Bahn, die in Berlin die S-Bahn und weite Teile des Regionalverkehrs betreibt, ist bei der Personalrekrutierung nicht zimperlich und bietet gute Verdienstmöglichkeiten – und das nicht nur auf der Schiene. Durch zahlreiche baustellenbedingte Ersatzverkehre ist ihr Bedarf an Busfahrerinnen und -fahrern ebenfalls hoch.

Blick über den Tellerrand: Was andere Tarifabschlüsse zeigen

Nebenan in Brandenburg sind mehr als ein Dutzend Verkehrsunternehmen für den Nahverkehr, vor allem auf der Straße, zuständig. Auch dort ist Fahrpersonal willkommen. Vor fünf Jahren konnte die BVG dabei noch gelassen bleiben. Im bundesweiten Vergleich lag sie bei der Vergütung ihres Fahrpersonals noch mit an der Spitze.

Seitdem allerdings hat sich in den anderen Bundesländern bei Tarifverhandlungen viel getan. Im niedersächsischen Nahverkehr etwa einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften vor zwei Jahren auf ein Gehaltsplus von rund 22 Prozent über 24 Monate. In Hessen sieht der ÖPNV-Tarifabschluss des vergangenen Jahres eine Anhebung der Gehälter um rund 16 Prozent, ebenfalls über zwei Jahre, vor.

Vergleich mit Brandenburg: Die BVG gerät ins Hintertreffen

Besonders schmerzhaft ist für die Berliner Verkehrsbetriebe aber, dass auch in Brandenburg ein Tarifabschluss im Nahverkehr zustande kam, der deutliche Verbesserungen vor allem fürs Fahrpersonal vorsieht: Dort stiegen die Gehälter zum 1. Juli des vergangenen Jahres um 13 Prozent und Anfang dieses Jahres um weitere zwei Prozent.

So liegt das Einstiegsgehalt fürs Fahrpersonal ohne Zulagen bei der BVG derzeit bei 2.807 Euro – und damit mehr als 500 Euro unter dem, was etwa in Hamburg mit 3.329 Euro gezahlt wird. In Brandenburg sind es mit 3.022 Euro rund 200 Euro mehr. Durchaus zu Recht verweist die Gewerkschaft Verdi also darauf, dass es im aktuellen Tarifkonflikt nicht zuletzt darum geht, dass die BVG wettbewerbsfähig und als Arbeitgeberin attraktiv bleibt.

Noch drei Termine und viele Möglichkeiten

Die BVG hat in den Verhandlungen zwar ebenfalls anerkannt, dass es einen Nachholbedarf bei den Gehältern gibt, verweist aber auch darauf, dass das durchschnittliche Bruttogehalt beim Fahrpersonal inklusive aller Zulagen bei immerhin 3.400 Euro monatlich liegt. Außerdem sei zwischenzeitlich die Wochenarbeitszeit auf 37,5 Stunden gesenkt worden – bei gleichbleibendem Gehalt. Der Stundenlohn habe sich also faktisch erhöht.

Dieses Argument lässt Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt allerdings nicht gelten. Die Senkung der Arbeitszeit sei zwar erfreulich, davon hätten die Beschäftigten aber trotzdem nicht mehr Geld zur Verfügung – was angesichts der teils hohen Inflationsraten in den vergangenen Jahren besonders schwierig sei. De facto bedeuteten die bisherigen Angebote der BVG noch immer einen Reallohnverlust.

Noch drei Verhandlungstage haben beide Seiten auf Vorrat vereinbart: am 26. Februar, am 21. März und am 10. April. Die weiten Abstände zwischen den letzten Terminen bieten Raum für beiderlei: Zeit zum Nachdenken, Nachrechnen und Kompromisse finden – oder auch weitere Streiks.

Sendung: rbb24 Inforadio, 19.02.2025,

Beitrag von Thorsten Gabriel

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43 Kommentare

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  1. 43.

    Was hier viele nicht beachten ist, dass es bei der BVG nicht nur Kraftfahrer gibt auf die sich die 19% Erhöhung bezieht. Es gibt viele weitere Abteilungen mit Ingenieuren, Controllern, Kaufmännern/-frauen etc. Für höhere Lohngruppen hat die BVG im ersten Angebot 2,5% pro Jahr angeboten.
    Wenn man bedenkt, dass es die letzten Jahre gar keine Erhöhung gab, muss man sich nicht wundern, dass hier gestreikt wird, oder die Mitarbeiter den Job wechseln.
    Wenn die BVG nicht deutlich nachzieht werden sie es immer schwerer haben neue Mitarbeiter zu finden und zu halten.

  2. 42.

    Ok, ich hatte auch ca. 500 Euro Zuschläge Netto. Was aber wichtig ist, ein Gehalt um die 44 000 Euro Brutto im Jahr, sonst war es das mit dem Rentenpunkt. Wenn ich nach 45 Arbeitsjahren nur 35-40 Punkte habe, weil das Brutto zu niedrig war, dann muss ich mir einen Stammplatz in der Suppenküche suchen. Entweder das Brutto tiefer für Rentenpunkt, oder streiken für mehr Gehalt, damit man privat noch vorsorgen kann.

  3. 40.

    Wenn sie wüssten was die BVG so alles für Zuschläge zum Gehalt extra auszahlt. Unser Sohn ist bei der U-Bahn, ich wundere mich jedesmal. Da werden selbst Beamte schwach.

  4. 39.

    Streiks, die einen Einfluss auf die Infrastruktur haben, schwächen, sind aus meiner Sicht asozial.

  5. 38.

    Sehr treffend und einfach formuliert. Aber das ist für viele schon zu kompliziert.

  6. 35.

    Also ich halte das aktuelle Angebot der bvg für sehr ordentlich bzw. zumindest für eine gute Verhandlungsgrundlage. Offensichtlich ist das aber nicht gewünscht. Also würde ich mich über einen unbefristeten Streik freuen, also solange bis die Streikkasse leer ist. Anders scheint das nicht mehr zu funktionieren

  7. 34.

    Was sollen diese ganzen Prozentangaben? Wenn ich keine reale Zahl als Grundlage habe, bedeutet es nämlich nichts.
    Die Frage ist auch, wie denn die sonstigen Arbeitsbedingungen z.B. in Brandenburg sind? Haben die auch 37,5h pro Woche?

    Im Vergleich zu anderen Branchen finde ich die Einstiegsgehälter sehr passabel! Und dann auch noch für einen Ausbildungsberuf! Da kann man woanders nur von träumen. Hauptsache man kann die Fahrgäste mal wieder schön stressen und deren Kosten in die Höhe treiben. Und alle diejenigen, die nicht auf ein Auto oder sonstige Gefährte zurückgreifen können und auch nicht zu Fuß weite Strecken laufen, wie Kinder, die dadurch nicht zur Schule kommen. Aber darüber muss sich eine Gewerkschaft ja keine Gedanken machen. Und die BVG offensichtlich auch nicht.

    Ich bin schon für eine Reform des Streikrechts. Es werden Maßnahmen ergriffen, die für produzierendes Gewerbe/ Industrie vielleicht sinnvoll ist, aber nicht für Fahrgastbeförderungsunternehmen.

  8. 33.

    Ich sage es mal anders und nenne ein Bsp.:
    Rentner, die 45 Jahre o. mehr bei einem guten Gehalt gearbeitet haben und am Ende mit "nur" ca. 1500- 1700€ netto Rente/Monat abgespeist werden, können auch nicht streiken, weil die Preise für Lebensmittel, Miete, Öffis etc. steigen (die Nutzung der Öffis ist übrigens für Bahn-/BVG-Angestelle kostenfrei). Und dabei habe ich die Rente schon hoch angesetzt. Ich sagte ja auch "guter Verdienst", was Jobs beim ÖD durchaus einschließt.
    Senioren müssen mit der jährl. Rentenerhöhung von ca. 3-4% klarkommen, auf die dann auch noch Sozialleistungen anfallen. Und nun? Die Kunst besteht darin, mitdem klarzukommen, was man hat und das Beste daraus machen.
    Wer ständig mehr Geld fordert, sollte auch mehr Leistung erbringen..oder sich einen anderen Job suchen. Die 40-Std.-Woche war ein gutes Bsp. eines Kommentators, denn die ist in der freien Wirtschaft, in der nicht so ohne Weiteres gestreikt werden kann, üblich.

  9. 32.

    Hallo "Sternchen" (2),
    "...Verdi und die Streikenden sollten nicht vergessen, dass es sich bei Fahrern der BVG um Arbeiter handelt, die keine Ausbildung haben sondern Führerschein und Kenntnisse bei der BVG..."

    Offenbar kennen Sie den Ausbildungskatalog der BVG nicht. Bei der BVG als "Ungelernter" Queereinsteiger anzuheuern, ist schlichtweg unmöglich. Die einzigen "Ungelernten" sind die Schulabgänger, die eine Lehre bei der BVG beginnen.
    Nach dem Motto: Ich hab eine Fahrerlaubnis und arbeite mich dann auf die Strecken der Tram/Busse ein?
    Sie haben Vorstellungen. Das gehtvielleicht bei UBER & Co.
    Bitte also erst Kopf einschalten, sich informieren ...und dann kommentieren.

  10. 31.

    Nach drei gescheiterten Verhandlungsrunden wäre es Zeit für einen unabhängigen Schlichter, um einen Kompromiss herbeizuführen. Irgendwann ist mal gut...bei allem Verständnis für die Streikenden. Die BVG sind Landeseigen, d.h., der Senat hat zu gewährleisten, dass die kritische Infrastruktur für den Bürger funktioniert. Die Verantwortlichen im Senat sollten also mal ihren Ar...in Bewegung setzen und ihren Job machen!
    Und an die Streikenden: Statt auf hohem Niveau zu jammern und ständig auf Kosten der Bürger zu streiken, wäre es effektiver, bei besser zahlenden Konkurrenzunternehmen anzuheuern. Langjährige Berufserfahrung und eine gute Quali sind bestimmt eine gut Verhandlungsbasis. Dazu wäre jedoch eine Flexibilität der Streikenden vorauszusetzen. Wahrscheinlich überwiegt jedoch die Bequemlichkeit.
    Wenn der BVG massenhaft das Personal wegläuft, kommt bestimmt auch Bewegung in die BVG/den Senat. Personal kann nämlich nicht 1:1. von Arbeitnehmerüberlassungen abgedeckt werden.

  11. 30.

    Gute Verhandlungen sollten auch immer eine Kompromissbereitschaft voraussetzen. Das scheint hier auf beiden Seiten nicht der Fall zu sein - stur wie die Maulesel.
    Ich halte sowohl die von der Gewerkschaft geforderten 30% mehr Lohn/ 750€/Monatl. für genauso überzogen, wie die von der BVG angebotene Laufzeit von 4 Jahren. 20% bzw. 350-400 €/Monat u. eine Laufzeit von 2 J. wäre ein Kompromiss. Letzten Endes finanzieren wir aus unseren Steuertöpfen sowieso alles, was die BVG selbst nicht leisten kann. Prio sollte die Sanierung der Öffis sein und nicht Mimimi des ÖD, hier: kritische Infrastruktur.
    Schon vergessen: Die BVG = Öffentlicher Dienst = Landeseigen. Viel wichtiger wäre die Verbesserung der Arbeitsbedingungen u. akzeptable Schichtzulagen. Wäre ein Anfang. Und nicht nur nach dem Nachbarn, andere BL, schielen. Wem ein Einstieg mit ca. 2.800€ + Zulagen+ Weihnachts-/Urlaubsgeldgeld etc., 30 Tage Urlaub nicht reicht - kann ja woanders sein Glück versuchen. Jobs gibt´s doch genug.

  12. 29.

    Themen und Zusammenhänge ist nicht gewollt? Das Geld ist das selbe, es ist nur woanders.
    Wenn ihre Ausgaben und Einnahmen auseinandergehen ist es trotzdem ihr Konto - NACHDENKEN

  13. 28.

    Ist schon abenteuerlich wie Sie hier versuchen Arbeitnehmer gegen Geflüchtete auszuspielen. Versuchen Sie doch mal über Ihren arg niedrigen Tellerrand zu schauen und überlegen wie es in diesem Land ohne Zuwanderung aussehen. Offensichtlich glauben Sie aber lieber die Unwahrheiten der sogenannten Alternative. Was sagen Sie denn zum erneuten Spendenskandal und den Geldern aus Russland für Krah, Bystron und Co?

  14. 27.

    wie sich Leute pauschal zu allem und jedem solidarisch zeigen, wie ein Pawlowscher Reflex.

  15. 26.

    Ich erwarte dort eigentlich nicht mehr so viel, genauso wenig wie von ihrem Kommentar hier. Anscheinend ist es wirklich schwer zu verstehen warum ich das geschrieben habe. Ich könnte es auch gerne langsam erklären aber da es geschrieben ist ist es schwer. Also noch einmal das war als Antwort gedacht auf den Kommentar von Sternchen. Den können Sie sich auch gerne noch einmal durchlesen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

  16. 25.

    "und ich nie wusste wo ich nach einem Jahr wieder bin oder bei welcher Firma ich arbeite"

    Ohne Arbeit wüssten sie ganz genau, wo sie wären. Nämlich daheim arbeitslos auf der Couch. Was für sie besser ist, entscheiden sie.

  17. 24.

    Ok, als Single ist das wirklich kein Problem, auch wenn ich 1000 Euro feste Kosten im Monat habe. Nur als Alleinverdiener, mit Frau und Kind wird es bestimmt sehr eng. Vor 40 Jahren als Single mit Steuerklasse 1 hatte man auch mehr in der Tasche wie heute. Nur allein der Wechsel in Steuerklasse 3 brachte 700 DM Netto mehr. (Geheiratet) Die Löhne und Gehälter sind heute nicht den Lebenshaltungskosten angepasst, zu dem sind Steuern und Sozialabgaben immer weiter gestiegen. Jetzt werden wieder Krankenkassenbeiträge erhöht, heißt auch wieder weniger Netto. Das ganze Steuersystem für Arbeiter muss dringend reformiert werden.