Start im März - Cottbus soll einen Nachtbürgermeister bekommen

Fr 28.02.25 | 14:34 Uhr
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Die Musiker der Ostrock-Band PANKOW, Andreas Dziuk (l-r), Jürgen Ehle, André Herzberg, Stefan Dohanetz und André Drechsler stehen zu Beginn ihrer Abschiedstour auf der Bühne im Glad House am 17.01.2025. ( Quelle: picture alliance/dpa/Frank Hammerschmidt)
Audio: Antenne Brandenburg | 28.02.2025 | Florian Ludwig | Bild: picture alliance/dpa/Frank Hammerschmidt

In Cottbus soll es künftig einen so genannten Nachtbürgermeister geben, der sich speziell um die Kulturszene in der Stadt kümmert. Freitagnachmittag soll entscheiden werden, wer den Zuschlag für diesen neu geschaffenen Posten bekommt, teilte das Institut für neue Industriekultur in Cottbus (INIK) dem rbb mit. Dort wird die Stelle angedockt sein.

Bis Mittwoch konnte man sich um die Stelle bewerben, bereits am 3. März soll dann der Nachtbürgermeister mit seiner Arbeit beginnen. Insgesamt 13 Interessenten hätten sich gemeldet, sagte Heidi Pinkepank vom INIK. "Wir haben uns gefreut, dass es so viele Bewerbungen gab." Eine Jury habe eine Auswahl getroffen und diese Kandidaten für Freitagnachmittag zu Gesprächen eingeladen.

Vermitteln und stärken

Der Nachtbürgermeister soll künftig kulturelle Einrichtungen in der Stadt besser miteinander vernetzen und vor allem bei möglichen Konflikten mit der Stadt oder auch mit Anwohnern vermitteln. Mit der neuen Stelle soll außerdem die freie Kulturszene in der Stadt gestärkt werden.

Die Stelle ist vorerst bis zum Jahresende finanziert, bei knapp 20 Stunden Arbeit pro Woche. "In Zusammenarbeit mit der Stadt wurde ein Fördermittelantrag bei der Strukturförderung der Initiative Musik gestellt und im Dezember 2024 bewilligt", teilte das INIK mit. "Die zu stellenden Eigenmittel werden dabei von Stadt und INIK gemeinsam getragen."

So eine Koordinationsstelle gibt es bereits in anderen Städten, wie beispielsweise Berlin, Münster und Heidelberg.

Sendung: Antenne Brandenburg, 28.02.2025, 10.30 Uhr

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7 Kommentare

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  1. 7.

    "So eine Koordinationsstelle gibt es bereits in anderen Städten, wie beispielsweise Berlin, Münster und Heidelberg."
    Warum also die Aufregung?

  2. 6.

    Bis zum Ersten April dauert es aber noch ein bisschen, oder?

  3. 5.

    Cottbus und ein Nachtbürgermeister.
    Es ist Karneval!
    :-)

  4. 4.

    Die bestehenden Institutionen schaffen das alles nicht? Die Veranstalter brauchen wirklich Koordination?
    Demnächst gibt’s auch Bürgermeister für Hunde und Katzen etc.
    Sollte überbordende Regulierung nicht abgeschafft werden?

  5. 3.

    Old Germany Schaft sich ab.
    Wat ne Lächerlichkeit.

  6. 2.

    Ich verstehe den Neid hinsichtlich der Gelder. Sie sollten aber den damit verbundenen Strukturwandel nicht vergessen. Natürlich nehmen alle gerne die Gelder, ohne sich ändern zu müssen. Hier sind aber staatlich verordnete, drastische strukturelle Veränderungen Gegenstand und Alltag. Die Gelder müssen breit genutzt werden, da sich auch der strukturelle Wandel breit auswirkt. Insoweit bin ich nicht davon überrascht, dass immer wieder davon die Rede ist. Ich freue mich sogar, dass so offen und transparent berichtet wird.

  7. 1.

    Es fällt auf, dass bei nahezu jedem Artikel über Cottbus irgendwann die Wörter Förderung und Strukturwandel auftauchen. Finanziert die Stadt noch irgendetwas aus eigenen Mitteln?