Von Zigarettenkippen bis Sperrmüll -

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will künftig mit speziellem Personal gegen illegalen Müll vorgehen.
Sogenannte Waste Watcher sollen nach Angaben des Bezirks sowohl kleineren Müll wie Hundekot oder Zigarettenkippen als auch Sperrmüll oder Gewerbeabfälle bekämpfen. Sie sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo besonders häufig Müll abgeladen wird.
Die zwei Stellen sind befristet und Teil einer gemeinsamen Zielvereinbarung mit dem Berliner Senat. Der Bezirk erhält vom Senat Sachmittel in Höhe von 20.000 Euro. Die Vereinbarung gilt zunächst bis Ende 2025. Ziel sei es, durch gezielte Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen die Müllverschmutzung nachhaltig zu reduzieren, hieß es vom Bezirk. So sollen die Waste Watcher auch bei Schulbesuchen oder öffentlichen Veranstaltungen über die Auswirkungen von illegalem Müll aufklären.
Einzelne Müllsünder:innen würden mit ihren illegalen Müllablagerungen ganze Kieze belasten, erklärte Umweltbezirksstadträtin Annika Gerold. Auch der Bezirk Mitte hat in diesem Monat eine solche Zielvereinbarung unterschrieben. Auch dort wurden zwei bis Jahresende befristete Waste-Watcher-Stellen geschaffen. Nach Angaben vom vergangenen Jahr liegen die Kosten für die Beseitigung von illegalem Müll im gesamten Stadtgebiet bei mehr als zehn Millionen Euro. Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte gehören zu den am stärksten betroffenen Bezirken.
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